Wettbewerbsteilnehmer Kurzsuechtig 2013

Animation

  • Chingar- A fucking great word

    2012, Regie: Christiane Eger

    Verschissen geil, total bescheuert, übelst schnell- mit dem mexikanischen Wort chingar lässt sich fast alles ausdrücken. Das freche Wort aus der Vulgärsprache bietet einen einzigartigen Zugang zu einem faszinierenden Land und seiner Sprache. Kurz und prägnet drückt es aus wofür in anderen Sprachen ganze Sätze nötig sind und kann dabei verletzen oder schmeicheln, Freundschaften knüpfen oder zerstören. Nahezu alles lässt sich mit chingar sagen- und dabei kommt es nicht zuletzt auf den Tonfall an...
  • Das Ende der Welt

    2012, Regie: Franka Sachse

    Das Ende der Welt - hier wohnt Angelika, 26 Jahre, 132,8 kg.
  • Deep in your pocket

    2012, Regie: Timea Tofalvi

    In einem autobiografischen Animationsfilm verarbeitet Timea Tofalvi ein traumatisches Erlebnis bei einem Weihnachtsbesuch in ihrer Heimat Rumänien. Dortige Ärzte erwarten für jede Behandlung eine kleine „Spende“. Während Timea mit einem Blinddarmdurchbruch auf der Intensivstation liegt, schmiert die Mutter versehentlich den falschen Arzt.
  • Ed Wolla

    2012, Regie: Samira Lehmann, Stefan Wenzel, Thilo Neubacher

    Aus dem Feuer in eine absonderliche Welt geboren, muss Ed Wolla feststellen, dass sein Leben an einem wollenen Faden hängt.
  • Hänsel und Gretel

    2013, Regie: Ralf Kukula

    Eine bildgewaltige und archaische Adaption des allseits bekannten Märchenstoffs.
  • Kalorien

    2013, Regie: Antje Gleißberg

    Ein Süßigkeiten liebendes Monster nascht für sein Leben gern Kekse, Kuchen und co., doch die Kalorien hinterlassen ihre Spuren...
  • Lusyda

    2012, Regie: Marika Rother

    Ein zierlicher Schmetterling und ein Flammenvogel, zwei weiße Lichtgestalten vor dem Hintergrund der ersten, langen Nacht, verlieben sich ineinander und beginnen einen Tanz. Doch der Schmetterling verbrennt in den heißen Flammen. Am Ende bleibt keiner der Liebenden das, was er am Anfang war.
    „Lusyda“ erzählt diese tragische Liebesgeschichte bewusst melodramatisch und mit deutlich gesetzten Kontrasten. Die Möglichkeiten der traditionellen Animation werden dabei wirkungsvoll ausgenutzt, indem die Wandlung fließend und stetig den Film durchzieht. Die Geschichte lässt sich dabei von mythischen Metamorpho-sen inspirieren. Es geht um unverhohlene Gefühle, das Geschichtenerzählen an sich und darum, wie Tinte auf Papier eine ganze Welt erschafft.
  • Mee

    2012, Regie: Letty Felgendreher

    Irgendjemand Mee wollte nicht, darum landete sie als Baby in einem Karton. Doch ein ganzes Leben darin wurde ihr erstaunlicherweise erspart, denn sie
    wurde adoptiert. Dieser Umstand verführt
    Umstehende immer wieder dazu, fragen zu stellen.

    Wie? Woher? Was? Kennt sie?

    BLABLABLA – immer wieder – dabei möchte Mee doch eigentlich nur essen.
  • Menschenfresser

    2011, Regie: Constanze Engel

    In der düsteren Atmosphäre eines nebligen Waldes spielt sich zwischen einem Marionettenpaar Schauderliches ab.

    Als visuelle Untermalung des Liedes "Menschenfresser" von Chapau Claque sucht dieses Video die Antwort darauf, wer hier wen auffrisst.
  • Sehen wir uns nicht in dieser Welt...

    2012, Regie: Daniel Höpfner

    Nachdem Herr L. seine alte Heimat Wolkenberg (Kl?šnik) auf Grund einer Umsiedlung verlassen musste, findet er sich in einer Kammer, vollgestellt mit seinen Möbeln, wieder. Diese Kammer befindet sich in einem Gebäude inmitten eines gewaltigen Industrieareals.
  • WIND

    2012, Regie: Robert Löbel

    WIND ist ein animierter Kurzfilm über ein windiges Land und dessen Einwohner.

Dokumentation

  • DIE BANDE

    2011, Regie: Susanne Schulz

    Sechs zehnjährige Mädchen drehen einen Film, über das was ihnen am Wichtigsten ist: ihre Freundschaft, die Mädchenbande. Das Making Of des Filmes zeigt ihre Freundschaft am Rande der Kindheit. Ein Film für Kinder und Erwachsene.
  • Horns MUWI - kleine Geschichte des Horns Erben

    2012, Regie: Simeon Conzendorf

    Anfang 2011 hatte der Kulturverein HORNS ERBEN eine Vision: die Rekonstruktion der Standardfassade an ihrem Club nach dem Vorbild der alten Fassade aus den 20ern. Die Filmaufnahmen starteten ursprünglich um sie bei dem Visionbakery Projekt zu unterstützten... aber mit der Zeit wurde klar, dass dieses Projekt einzigartig ist. So begleitete ich das Projekt in den anderthalb Jahren bis zur Fertigstellung der Fassade.
  • In Search of Fire

    2012, Regie: René Eckert

    Eine priviligierte Gruppe junger Leute Johannesburgs reist jedes Wochenende nach Lesotho,um ihrer Leidenschaft Snowboarding nachzugehen.Auf der anderen Seite gibt es einen lokalen Jungen namens Graham,der ebenso all seine Zeit in Snowboarding investiert,jedoch ist seine Motivation eine Andere.
  • Lou Ziffers Kaleidoskop

    2012, Regie: Ludwig Gundermann

    Schwarz, unnahbar, todessehnsüchtig - drei Charaktereigen-schaften, die unmittelbar der schwarzen Szene zugewiesen werden. Ronny Jacob, seines Zeichens Fotograf in eben dieser Szene nimmt uns mit und zeigt, dass sie alles ist, aber ganz sicher nicht so berechenbar wie manch einer glauben mag.
  • Mein Großvater Wolfgang

    2012, Regie: Hannes Schilling

    Mein Großvater Wolfgang hat sich mit 84 Jahren, nur kurze Zeit nach dem Tod meiner Großmutter Gertraude, neu verliebt. Kein Tabubruch sondern ein wunderbarer Neuanfang - „[...]wie ein Schmetterling der aus seiner Puppe schlüpft und plötzlich anfängt zu fliegen.“ Aus der anfänglichen Internetbekanntschaft meines Großvaters ist mittlerweile eine echte Liebesbeziehung geworden, in der Wolfgang sich, vor allem in sexueller Hinsicht, ständig neu entdeckt. - “[...]komischerweise habe ich nach meiner Rente die sexuelle Revolution erlebt, die viele junge Leute schon mit den 68er Jahren erlebt haben, habe ich nachträglich nachvollzogen.“
  • TelH78

    2011, Regie: Alina Cyranek & Eike Goreczka

    Heute rottet sie dahin und ist fast aus dem Stadtbild verschwunden: die gelbe Telefonzelle der Post. Es gab Zeiten, da war so eine Telefonzelle ein zentraler Ort. Sie bot einen Quadratmeter Privatsphäre im öffentlichen Raum. Der Film sucht nach den letzten ihrer Art und entlockt ihnen fast vergessene Geschichten.
  • Zweihundert Stunden

    2011, Regie: steven mehlhorn

    Dieser Film ist ein Porträt des `Allesfliegers`Ulf Kern, einem einzigartigen Vertreters des Flugsports. Der Film erklärt auch, welche Zufälle zu einer Denunzierung bei der Stasi führten.

Fiktion

  • Däumelinchen

    2013, Regie: Theresa Braun

    `Däumelinchen` ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden und die Fragwürdigkeit von Regeln. Wäre die Welt nicht besser ohne Verbote? Was, wenn die Erwachsenen sorglos wie Kinder lebten? Mit diesen Fragen setzt sich die siebenjährige Anna auseinander.
  • Dear Mr. Starr

    2011, Regie: Deniss Kacs

    Die frühen Neunziger, eine kleine Stadt in Thüringen: der größte Traum von Friseur Klaus wird wahr: Ringo Starr hat angekündigt, zur Neueröff-nung seines Salons zu kommen. Aber da ist jemand, der die Begeisterung nicht teilen kann: sein Sohn Anton...
  • Fliehkraft

    2012, Regie: Benjamin Teske

    Um endlich die Akzeptanz ihres Vaters Ludwig zu gewinnen, kehrt die transsexuelle Leonie als Mann zurück in die Welt ihrer Kindheit: den Rummel. Doch auch der alte Geisterbahnbesitzer hat etwas zu verbergen.
  • Kunduz

    2012, Regie: Stefan Gieren

    Ein deutsch-afghanischer Fotograf wird zum Zeugen des Luftangriffs auf zwei Tanklastzüge nahe Kunduz im September 2009. Schwer verletzt rettet er sich an Bord eines Flugzeugs außer Landes. Während die Crew und ein mitreisender Arzt um sein Leben kämpfen, erzählt er die wahre Geschichte des tödlichen Zwischenfalls.
  • Reise zum Fluss

    2013, Regie: Robert Goesch, Felix Kasiske

    Reise zum Fluss erzählt vom Scheitern, handelt vom Verfehlen persönlicher Ziele, dem Zerplatzen des Traums vom sozialen Aufstieg und der Frage was bleibt.
    Es ist die Geschichte von der Freundschaft zweier Häftlinge. Als einer der beiden Freigang bekommt, soll er der Tochter seines Zellengenossen dessen letzte Ersparnisse überbringen – Geld aus der großen Zeit, als der Vater es fast bis Olympia geschafft hatte. Ohne einer klassischen Erzählweise zu folgen, nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine Reise an den Rand der Gesellschaft und begleitet den Freigänger in eine Welt, die nichts für ihn bereitzuhalten scheint.
  • upDATE

    2011/12, Regie: Pascal Schröder

    Der Film upDATE beschäftigt sich mit der Zukunft der digitalen Kommunikation. Dem äußeren Anschein nach haben Anna und Jonas ein DATE in einem gemütlichem Restaurant, in Wirklichkeit kommunizieren sie in getrennten Räumen über Videotelefonie.