‘Sprung der Dinge’ stellt mittels des Bildes von einem “Geist in der Leitung” die Behauptung einer digitalen Kettenreaktion auf, untersucht dabei die damit zusammenhängenden Möglichkeitsräume.
Als Covert channel bezeichnet man in der Computer Sicherheit eine Form von Angriff bei dem Kanäle, bzw. Prozesse zum Austausch von Informationen genutzt werden, welchen diese Funktion eigentlich nicht angedacht war. Ein Beispiel für einen solchen Covert channel ist, wenn ein aus Sicherheitszwecken von Netzwerken isolierter Computer, über physische Umwege wie z.B. dem Aussenden von akustischen Signalen durch manipulierte, mechanische Festplatten, Elektromagnetischen Feldern oder visuellen Reizen von Leds mit einem externen Netzwerk kommunizieren kann.
So versucht der Film Bilder zu finden für Randgebiete virtueller Räume und Kommunikation. Zu jenen zählen auch Kanäle, welche sich außerhalb der menschlichen Sinne und Wahrnehmung abspielen, sei es Infrarotes Licht, Wlan, Datenströme, Netzstrukturen oder Algorithmen.

Sprung der Dinge Sprung der Dinge Sprung der Dinge Sprung der Dinge

Informationen

Format:
H264, DCP
Produzent:
Fabian Hampel Clara Hausmann
Drehbuch:
Fabian Hampel Clara Hausmann
Kamera:
Fabian Hampel
Schnitt:
Fabian Hampel
Musik:
Fabian Hampel
Schauspieler:
Sprecherin: Susanna Berivan
Teilen auf:
Auszeichnungen:
-
Aufgeführt bei:
2.11.2018 21:00 Halle an der Saale Werkleitz Festival 2018 Holen und Bringen
Gefördert durch:
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