Es ist vorbei. Peter, 52 Jahre, hat keine Perspektive mehr. Mit einem Strick um seinen Hals ist er bereit den letzten Weg zu wagen und sein klägliches kleines Leben zu beenden. Nur ein beherzter Schritt vom großzügigen Esstisch und alles Leiden hat ein Ende. Er ist bereit. Doch sein überaus bedauernswertes Leben, welches ihn an diesen Punkt brachte, hält im vermeintlichen Ende selbst noch ein paar Überraschungen und Hindernisse für ihn bereit.
Denn plötzlich klingelt es an der Haustür. Soll er öffnen? Dafür hat er eigentlich keine Zeit. Doch auch nachdem die Störung durch die Zeugen Jehovas beendet wurde und er sich wieder auf dem Esstisch befindet, lässt ihm das Schicksal keine Ruhe. Auf ein Telefongespräch mit einem aufgebrachten Ehemann, der ihm einen qualvollen Tod wünscht, sich jedoch leider verwählt hat, folgt der Versuch, einen Abschiedsbrief zu schreiben. Doch so etwas gestaltet sich schwieriger als angenommen, wenn jegliches Schreibgerät den Dienst verweigert.
Außerdem ist das Geschirr nicht abgewaschen und die Wohnung generell in einem schrecklichen Zustand. Soll man ihn so finden? Was wird man von ihm denken? Währen er die Küche sauber macht, spielt das Radio nur Titel über das Sterben und den Tod.
Macht sich das Leben einen letztes Mal über ihn lustig?
Nein, diesmal nicht. Niemand schreibt ihm mehr vor was er tun soll. Wenn Peter schon stirbt, dann nur aus freien Stücken. Doch am Ende wird diese Entscheidung wohl nicht bei ihm liegen.

Am zeitlichen Faden Am zeitlichen Faden Am zeitlichen Faden

Informationen

Format:
DVD
Produzent:
Patrick Piel
Drehbuch:
Dominik Götschel / Patrick Piel
Kamera:
Dominik Götschel
Schnitt:
Dominik Götschel
Schauspieler:
Peter Schulze-Sandow Ferenc Kohl Rouven Zetzmann
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