Fiktion

Kurzsuechtig 2010

  • 10 Minuten

    2010, Regie: Karsten Prühl

    Ein gestresster Geschäftsmann will sich mit einer Strassennutte eine kleine Auszeit gönnen. Doch die junge Frau, die er sich aussucht, ist seine Tochter. Im Dilemma zwischen Erziehung und Selbstverteidigung merken Vater und Tochter, wie weit sie sich bereits auseinandergelebt haben.
  • acid mazurka

    2010, Regie: Thomas Vogel

    ACID MAZURKA-
    Ein spießbürgerlicher Eigenbrötler fühlt sich vom Liebesgestöhn der attraktiven Nachbarin arg beim Weißwurstessen gestört, er entdeckt , daß er ihren Lover mit der Fernbedienung seiner Stereoanlage beeinflussen kann und treibt sein böses Spiel, bis die Nachbarin ihren Lover aus der Wohnung schmeißt. Jetzt glaubt er sich in Ruhe seiner Weißwurst widmen zu können, aber es kommt anders.
  • Aljona und die Baba Jaga

    2009, Regie: Katja Gawrilow

    Die wunderschöne und herzensgute Aljona wird eines Tages von ihrer neidischen und eifersüchtigen Stiefmutter in den gefährlichen Wald geschickt um Pilze zu sammeln. Dort begegnet sie der Hexe Baba Jaga, die Aljona fressen will. Doch das schöne Mädchen kann mit Hilfe des verwunschenen Jünglings Iwanuschka entkommen. Sie erlöst ihn und zusammen kommen sie zur Stiefmutter zurück. Diese wünscht sich für ihre eigene Tochter dasselbe Glück und schickt diese ebenfalls zur Hexe Baba Jaga, welche Aljonas Stiefschwester in eine Ziege verwandelt. Die böse Stiefmutter schlachtet und verspeist die Ziege und fällt bei der Erkenntnis, dass sie ihr eigenes Kind gegessen hat, tot um. Das Gute mehrt sich, aber Hochzeit muss nicht sein - soviel hat Aljona gelernt.
  • Anders war früher

    2009, Regie: Jana Magdalena Keuchel

    Weimar 1919, Weimar 1949, Weimar 1979, Weimar 2009. Andere Zeiten, andere Sitten.
    Henriette und Heinrich geben ein Fest. Er hat seinen Chef eingeladen, sie ist empört. Mit aller Macht versucht sie, einer Begegnung aus dem Wege zu gehen, denn im Park scheint etwas vorgefallen zu sein.
    Eine Geschichte über den Wandel. Über Anderssein und Freiheit, über gesellschaftliche Konvetionen
    und Freigeister im Bauhaus.
  • arm sein - Trailer

    2010, Regie: Patrick Rödiger

    *arm sein* spielt in einer Großstadt in Ostdeutschland und handelt von einem Geschäftsmann, dessen größter Albtraum wahr zu werden scheint. Ein Wechselspiel zwischen Armut und Reichtum. Traum oder Realität?
  • Beobachtereffekt

    2009/2010, Regie: Daviel Alonso Garcia

    Der junge, aufstrebende Wissenschaftler Daniel führt ohne Bedenken zweifelhafte Experimente an lebenden, tierischen Probanden durch. Ein einschneidendes Erlebnis verändert jedoch sein ganzes Leben: er selbst wird zum hilflosen Versuchsobjekt einer unbekannten Macht.
    Gerade dann, wenn Daniel es am wenigsten braucht, plagen ihn Stimmen, die sein Verhalten kommentieren und seine Physis analysieren. Nichts, was er macht, trägt zur Linderung dieses Zustandes bei und erst als seine unheimlichen Verfolger bemerken, dass ihr Objekt sie hören kann, stoppen sie die Beobachtung. Zurück im Labor lässt sich der Wissenschaftler nichts von dem Zwischenfall anmerken und führt mit gewohnter Routine die Versuche an den eigenen Probanden fort.
    Nach dem gemeinsamen Abendessen mit seiner Freundin Jennifer setzen Daniels penetrante Verfolger ihm plötzlich wieder zu und er ergreift die Flucht. Seine überrumpelte Partnerin nimmt die Verfolgung auf. Als sie es schafft, den verwirrten Daniel zu stellen, verhindert ein verheerender Unfall jede Annäherung.
    Daniel überlebt schwer verletzt und scheint zum Schluss auch eine Möglichkeit zu finden, mit den Stimmen in seinem Kopf umzugehen.
  • Citizen Keller

    2009, Regie: Richard Siedhoff

    Ein Mann bekommt einen letzten Auftrag: ein Paket abzuliefern für C. Keller. Doch hinter der Adresse eröffnet sich eine mysteriöse Suche nach einer unauffindbaren Person. Sie führt ihn durch eine Kneipe, eine Galerie. Jeder scheint C. Keller zu kennen, doch der Auftrag scheint unausführbar. Aber dabei entsteht ganz nebenbei ein Portrait, jedoch nicht das Portrait einer Person ...
  • Das Hackermanifest

    2008, Regie: Marco Neumann

    Verfilmung des Hackermanifests von Loyd Blankenship von 1986
  • Das zweite Geschenk

    2009, Regie: Mario Schneider

    Peter, 49 Jahre, erfolgreicher Manager, fährt mit seinem Mercedes Benz S-Klasse auf der linken Spur einer Autobahn. Er öffnet bei Tempo 200 seine Geburtstagsgeschenke. Das Geschenk seiner Tochter könnte sein Leben verändern.
  • Das `Prometheus`Projekt

    2009, Regie: Erik Laube

    Verschiedene Personen sprechen einen Teil von dem Gedicht Prometheus von Johann Wolfgang von Goethe in ihre Digitalkammera, Handy etc.

    Dieses Video habe ich ohne eigene Kamera erstellt.
    Desweiteren sind alle Absprachen und Aufnahmen seperat entstanden, d. h. die Protagonisten und ich als Regiseur und Schnittbearbeiter haben uns nicht persönlich getroffen. Alles wurde über das Internet arrangiert.
  • Der Abschied

    2010, Regie: Bernd Kilian

    Ein alter Mann lebt einsam in seinem kleinen Haus auf dem Land. Um ihn herum tobt ein Bürgerkrieg, den er ignoriert und sich stattdessen seinen alltgl. Verrichtungen widmet. Ein kleines Missgeschick lässt Erinnerungen wach werden, die ihm am Ende die Kraft geben, neue Wege zu beschreiten.
  • Der Mann, der nicht weinen wollte

    2008/09, Regie: Susann Maria Hempel

    Eine Firma gibt vor, gemeinschaftlich um den Tod einer Schauspielerin zu trauern,
    nur der Buchhalter des Unternehmens zeigt sich so gar nicht gerührt. Ein halbblinder Kollege wird der `gefühllosen Bestie`das Weinen lehren müssen...
    Der Film entstand unter der Mitwirkung zahlreicher Laiendarsteller aus Greiz und in Greiz, der Geburtsstadt der Regisseurin.
  • Des Teufels Nachkommen

    2009, Regie: Marcel Dally

    Wenn einem der wichtigste Teil im Leben vergessen wird, mitzugeben und eigentlich absolut alles, was man versucht, in Bewegung zu bringen, schief geht, denkt man über die vorzeitige Beendigung des Lebens nach. Doch was tut man, wenn auch dies schief geht ???
  • Die 10 Verbote

    2009, Regie: Reichel, Hendrik

    10 Verbote. 10 Dinge, die man nicht machen sollte.
    Der Protagonist steht vor seiner großen Prüfung, wie einst Hiob wird er bis auf Mark und Knochen durchgecheckt. Aber er hat weniger Glück, weniger Erfolg in seinem Tun – jedoch ohne das selbst so zu sehen. Verzweiflung macht sich breit, auch dies nur beim Prüfer.
  • Die Kammer

    2008, Regie: Aleksandar Turuntas

    Das Leben eines Menschen mal ganz anders. Die Seele betritt den Körper wie einen Raum, in dem Raum werden Erinnerungen und Erfahrungen wie Fotos an der Wand gesammelt. Ich lasse viel Platz für Interpretationen.
  • Ein Augenblick

    2009, Regie: Alice von Gwinner

    Aus den Wolken muss es fallen,
    Aus der Götter Schoß das Glück,
    Und der mächtigste von allen
    Herrschern ist der Augenblick.

    Schreibt Schiller in seinem Gedicht „Die Gunst des Augenblicks“

    In einer leeren Wohnung ist sie. Im Flur ist er. Die Verbindung ist ein Türspion. Gefangen ist sie in ihrer ganz eigenen Welt, erstellt für ihn – und nur für diesen einen Augenblick.
  • Endzeit

    2010, Regie: Alexander Schulz

    Was wäre wenn man den Tag seines
    Todes kennen würde? Diese Erfahrung
    macht Antiheld Eric, der wie der Rest der
    Bevölkerung durch einen Traum sein
    Sterbedatum erfahren hat. Im
    ausbrechenden Chaos versucht er die
    Ruhe zu bewahren und zu retten, was zu
    retten ist.
  • Experimente des Leibes

    2010, Regie: Hagen Wiel

    Heidegger: „Der Entwurf ist die existenziale Seinsverfassung des Spielraumes des faktischen Seinkönnens. Und als Geworfenes ist das Dasein in diese Seinsart des Entwerfens geworfen. Das Entwerfen hat nichts zu tun mit dem Sichverhalten zu einem ausgedachten Plan, gemäß dem das Dasein sein Sein einrichtet, sondern als Dasein hat es sich je schon entworfen und ist, so lange es ist, entwerfend.“

    Thematisiert wird in diesem Film das Verhältnis von der Geworfenheit des Einzelnen und dem Versuch, sich existenziell selbst zu gestalten. Rauschende Bilder lassen es dem Betrachter offen, sich mit ihnen zu identifizieren und damit mit der Hauptfigur des Filmes, oder der stille Beobachter zu bleiben. Gezeigt wird ein Individuum, das sich mit seiner Existenz leibhaftig auseinandersetzt. Es kämpft, spielt, entdeckt, scheitert an sich, um sich im Gegenzug wieder neu zu formieren. Diese experimentelle Haltung selbst soll als kritische Haltung verstanden werden, in der das Individuum mit sich selbst ins Gericht geht und zugleich mit seiner Um- bzw. Mitwelt. Kann es ausschließlich SELBST sein, alles andere um sich vergessend? Oder wird es immer schon von der Außenwelt determiniert?
  • Fantasy/ Reality

    2010, Regie: Arvid Wünsch

    Der Kurzfilm besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil erlebt der Protagonist in der Ich-Perspektive das hektische und anonyme Treiben im städtischen Raum. Am Ende macht er zum ersten Mal eine Gestalt mit menschlichen Zügen aus. Bevor er sich jedoch ihr nähern kann, ist sie verschwunden.
    Der zweite Teil ist eine trip-artige Wiederholung des Erlebten.
    Der dritte und letzte Teil stellt eine Art Befreiungsschlag dar. Menschliche Nähe scheint auf einmal möglich. Sie entgleitet dem Protagonisten jedoch immer wieder, ist zusammhangslos, bedeutungslos. Der Film endet jedoch mit der Aussicht auf etwas Neues, besseres. Was das ist, bleibt offen.
  • Feldpost

    2009, Regie: Oliver Weiße

    Drei Tage nach ihrer Hochzeit müssen sich Hanna und Fritz Braun auch schon wieder voneinander trennen. Fritz`Trupp soll an die Ostfront verlegt werden, um dort strategisch wichtige Positionen vor Partisanenübergriffen zu schützen. In Russland angekommen, schreibt er ihr täglich Briefe von der Front. Eines Tages bleibt der Briefverkehr aus und Hanna vermutet das Schlimmste. Wenige Tage später erhält sie die Nachricht, dass ihr Mann bei Abwehrkämpfen an der Ostfront gefallen sei.
  • Gedankenfetzen

    2009, Regie: Paulus Klawitter

    Ein an Demenz erkrankter Kriegsveteran durchlebt jeden Tag die gleichen Schrecken seiner Vergangenheit. In der Gegenwart, in einem Altenheim, sind die Pflegekräfte mit dem Patienten überfordert.
  • Heimat, die ich auf der Straße fand

    2010, Regie: Beston Ismael

    Als der kurdische Lehrer Saman aus dem Irak in den Golfkrieg eingezogen werden soll, desertiert er und flüchtet mit dem Ziel Schweden nach Europa. Unterwegs schließt er sich einer Gruppe anderer Flüchtlinge an, die - wie Saman glaubt - per Lkw nach Schweden geschleust werden sollen. Als die Reise in Deutschland endet, ist Saman zunächst noch der Meinung, in Schweden zu sein. Nachdem er erfährt, wo er sich wirklich befindet, überschlagen sich die Ereignisse... Eine tragisch-komische Geschichte über die Wirren einer Flucht und das Finden einer neuen Heimat.
  • HUGS OF HOPE

    2009, Regie: Julian Pörksen, Nils Bucher

    Hugs of Hope erzählt die Geschichte eines mythischen Babys, das in einem Bunker gezeugt, von einem Gärtner entbunden und von einer maroden Familie adoptiert wird. Die Familie geht zugrunde. Und das Baby erblüht. Eine düstere Farce.
  • Im Herbst kein Lied

    2009, Regie: Karsten Prühl

    Deutschland 1944: Zwei amerikanische Piloten werden in der Nähe eines Forsthauses abgeschossen. Der 14-jährige Alfred sieht in der Suche nach den kostbaren Fallschirmen die Chance, seinen Vater für sich einzunehmen. Nachdem dieser von Amts wegen eine Hetzjagd auf die Piloten mitmachen muss, schleicht sich Alfred unerlaubt in den Wald. Sein jüngerer Bruder Ludwig folgt ihm. Gemeinsam werden sie Zeugen einer Tat, die ihr Verhältnis zu ihrem Vater grundlegend verändert.
  • im sommer sitzen die alten

    2009, Regie: Beate Kunath

    Petra ist Filmemacherin. Der Tod ihrer Großmutter Magdalena, Gespräche mit deren Lebensgefährtin Gertrud, ein Koffer ihrer Großmutter und die darin enthaltenen Gegenstände inspirieren sie zu einem Gedicht. Sie bewahrt ihre Erinnerungen indem sie dieses Gedicht mit schwarz-weiß Bildern verfilmt.
    Das Drehbuch zu dem Film entstand nach dem Gedicht „im sommer sitzen die alten„ von Ulrike Almut Sandig.
  • Im Zimmer regnet es nie

    9/2009, Regie: Georg Tasch

    Wenn man an die Ostsee möchte, öffnet man einfach die Zimmertür dorthin.
    In deinen Vorstellungen sind die Gedanken frei, alles ist erlaubt und man kann sich verlieren.
    Man bestimmt selbst die Regeln. An guten Tagen scheint die Sonne. An schlechten steht man im Regen, manchmal sogar mitten im Raum.
    „Im Zimmer regnet es nie“ ist ein experimenteller Kurzfilm über Tim und Julia, über ihre Liebe und deren Verlust.
  • Kaffee un Kippen

    2009, Regie: Jana Magdalena Keuchel, Daniel Wacker

    „Ich sitze bei Freunden zum Frühstück nach einer langen Nacht, es gab nichts groß zu feiern, doch wir haben durchgemacht“ (by Herschel & dwig)
    Manchmal braucht es keinen tieferen Sinn. Manchmal geht es einfach nur um Spaß. Und um den Kater danach, Melancholie, einen Kaffee und ne Kippe. So sieht die Welt dann auch aus, im wahrsten Sinne des Wortes.
    In dem Musikvideo “Kaffee un Kippen” wird Gefühl zur Realität und verwandelt sich in ein lustig, freudiges Tanzspektakel.
  • Kalter Hund

    2010, Regie: Anna Porzelt

    Kalter Hund erzählt die Geschichte von Emil, der 9 wird, ohne je seinen Vater kennengelernt zu haben. Da Emil aber (wie alle Kinder) ein phantasiebegabter Junge ist, lässt er seinen Vater in seinen Träumen Gestalt annehmen; eine Gestalt, die in seinen Augen zur Wirklichkeit wird. Nicht nur seine allein erziehende Mutter leidet darunter, mit dieser übermächtigen Phantasiegestalt um die Gunst ihres introvertierten Sohnes konkurrieren zu müssen, auch der Vater selbst wird von seinem schlechten Gewissen und einem in seinen Träumen herumspukenden kleinen Jungen geplagt. Im Gegensatz zu seinem Vater bringt Emil am Filmende jedoch endlich den Mut zu einer echten Begegnung auf...
  • KINDESEILE

    2009, Regie: Christian Werner

    Pavel hat Krebs im fortgeschrittenem Stadium. Der Arzt drängt zur sofortigen Chemotherapie, die Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Innerhalb kürzester Zeit muss sich Pavel mit seiner Freundin Jasmin entscheiden, ob sie bereit sind, eine Familie zu gründen bevor die unausweichliche Therapie beginnt.
  • Koschinsky

    2009, Regie: Anne-Katrin Kiewitt

    Der introvertierte, schüchterne Staubsaugervertreter Hans-Peter Koschinsky lebt sein eintöniges,
    nicht gerade von Erfolg gekröntes Leben in seiner Plattenbauwohnung. Sein Lebensmittelpunkt ist
    seine Mutter Gertrud, die sein Leben von der Ordnung in seinem Kleiderschrank bis hin zum
    Abendessen dominiert. Als diese unerwartet aus dem Leben scheidet, ist es nun an Hans-Peter sein
    Leben selbst in die Hand zu nehmen- wenn das nur so einfach wäre, denn auch nach ihrem Tod gibt
    Gertrud Koschinsky keine Ruhe...
  • Mira83

    2009, Regie: René Eckert

    Zwei Freunde treffen sich in Berlin. Er filmt leidenschaftlich gern, sie
    ist einfach nur wie sie ist und davon überzeugt, dass sie sich
    tatsächlich einmal totlachen wird. Beide sitzen in einem Bistro und
    warten auf ihr Essen.
    Währenddessen plaudert sie aus dem Nähkästchen ihres Lebens. Eine
    hochdramatische Run-Away-Story, über das zu frühe Erwachsenwerden und
    schicksalhafte Ereignisse, die man nur aus dem TV- Abendprogramm kennt.
    Die Kellnerin möchte die Thunfischpizza servieren und ratlos reagiert er
    mit einem: `SCHLUCK!`
    Denn unglaublich scheint ihm die eben gehörte Geschichte mit dieser
    superoptimistischen Frau, von der er dachte sie zu kennen, zu vereinen.
    Noch in der selben Nacht fragte er sie danach, eines Tages filmisch verarbeiten zu dürfen, was ihn bewegte.
    Und sie war verrückt genug, um `Ja, klar.`zu sagen.
    Er heisst René Eckert, ist gebürtiger Auerbacher und weltweit aus
    eigenem, filmischen Interesse und im Auftrag diverser Fernsehsender
    unterwegs. Immer mit seiner Kamera und dem Laptop bewaffnet, fängt er
    ein, was im gefällt und meist schmeckt das dann auch dem Publikum -
    seine Freunde nennen ihn respektvoll: das Auge.
    Keinen Monat später überzeugte der sympathische kleine Mann mit dem
    vogtländischen Dialekt ein Team aus 20 Personen bei der Realisierung
    seiner Idee mitzuwirken. Was seine Idee wirklich war, was das für ein
    Filmchen eigentlich werden sollte, wusste aus dem Team keiner. Auch
    die Hauptdarstellerin, im Film genannt Mira hatte keinen blassen
    Schimmer. Nur eines stand fest: Herr Eckert dokumentiert, interviewt,
    inszeniert - und alle machen mit.
    Mit `Mira83`hat er ein beispielloses Experiment gewagt. Dieser Film ist
    ein Spiel mit den Realitäten. Erst zum Ende des Filmes lässt er
    durchblicken, was ernst und was gefakt ist. Er castete Menschen von der
    Straße, ließ sie Schauspielern, um dann doch ihre realen Reaktionen
    einzufangen... Und neugierig auf neuartig? Auf jeden Fall ist dieser
    Film ANDERSartig!
  • Morgen gibt es Fisch

    2009/2010, Regie: Florian Wehking

    Morgen gibt es Fisch erzählt die Geschichte des 11 jährigen Finn, der an diesem Wochenende vom neuen Freund der Mutter erfährt, dass er nicht das leibliche Kind „seines“ Vaters ist.

    Ein Kurzspielfilm über die Suche eines Kuckuckskindes nach seiner neuen Identität und Rolle in der gespaltenen Familie.
    Dafür muss Finn zu allererst die Aufmerksamkeit der Eltern zurückerobern, um am Ende seinen Platz zwischen den Stühlen einzunehmen.
  • Myxos

    2009, Regie: Martin Thiemar

    Der junge Friedrich ist ein Einzelgänger. Er möchte später nicht in der Firma seines Vaters arbeiten, er möchte die Welt bereisen, Schriftsteller werden und den Sinn des Daseins finden. Eines Tages trifft er zufällig einen alten Mann, der mit einem seltsamen Koffer durchs Land reist. In diesem Koffer soll sich eine Art Maschine befinden, womit der alte Mann den Menschen ihre eigene Wahrheit zeigen kann. Friedrichs Leben wird sich für immer verändern...
  • Open Shoelace

    2009, Regie: Holger Harms, Suzanne Maria Seif

    Der beziehungsmüde Tino vergisst den Jahrestag mit seiner Freundin und muss schnell ein Geschenk besorgen. Dabei trifft er auf die unterschiedlichsten Menschen - jeder mit seiner eigenen Auffassung einer idealen Partnerschaft.
  • Reif

    2010, Regie: Stefan Ringelschwandtner

    „Reif“ erzählt von der Begegnung zweier hochbegabter Menschen um die 30, die
    sich in der Welt fremd fühlen. Als die Frau den Mann eines Nachts fragt, ob er nicht
    bei ihr übernachten wolle, wird dem Mann schlagartig klar, dass die Frau womöglich
    mehr als Freundschaft von ihm will. Er, der noch nie eine Beziehung hatte, fühlt sich
    von der Situation überfordert. Der Frau gelingt es, ihm diese Angst zu nehmen.
    Daraufhin schlägt der Mann selbst einige Zeit später eine gemeinsame Übernachtung
    vor. Unbeholfen und vorsichtig findet eine erste Annäherung statt.

    Ein Aspekt des Films behandelt das Thema der “Absolute Beginners” (eine Bezeichnung für Erwachsene ohne Beziehungserfahrung)
  • Reise zum Mars

    2009, Regie: Sebastian Binder

    Der Film basiert auf einem Drehbuch aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, das der Künstler Walter Dexel verfasste. Sebastian Binder erzählt seine abenteuerliche Geschichte dreier Reisenden zum Mars. Diese erste Verfilmung vermittelt die Fantasien am Beginn der Moderne.
  • Rückenschwimmer

    2009, Regie: Kai Eiermann

    Der Kurzfilm `Rückenschwimmer`erzählt von den schwierigen Lebensumständen des alleinerziehenden Vaters Ingolf Rudzinsky. Dabei werden metaphorische Parallelen zwischen ihm und dem kleinen Goldfisch Henry gezogen.
  • Sie sind da kein Einzelfall

    2009, Regie: Lars Tredup & Andreas Pietschmann

    Es ist heute wichtiger als je zuvor, zu wissen, wo ein jeder einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann. Individualität ist das Merkmal unserer Gesellschaft. Ob rote Beete mit Nutella, dunkelblaue Jeans zu magenta Poloshirt oder Schlafen bis 10.00 Uhr an einem Mittwoch. All dies sind nur einige Beispiele für unsere spezifischen Lebensvarianten. Um dieser Vielzahl unterschiedlicher Auffassungen beizukommen, wurde das Amt für Individualbesteuerung gegründet. Die Facetten des modernen Lebens erfordern adaptive Maßnahmen zur Besteuerung eines jeden Individualobjektes.
  • SPIEgeL

    2008, Regie: Daniel Herold

    Sascha studiert Physik und findet Pläne zur Konstruktion einer Brille, mit der man in die Zukunft sehen kann. Seiner Neugier nachgebend, baut Sascha diese Brille und sieht durch sie etwas, daß selbst er nicht erklären kann...
  • Stille ist mein Applaus

    2009, Regie: Sebastian Löffler, Peter Hollò

    Eine Fee kommt durch ein schwarzes Loch auf die Erde, als sie beim Späti zu lange anstehen muss nehmen die Dinge ihren Lauf...Kann sich die Fee von ihren Sünden wieder reinwaschen?
  • Stiller See

    2009, Regie: Lena Liberta

    Nach dem Tod seiner Frau muss sich ein Mann mit seinem autistischen Sohn auseinandersetzen, der ihm bislang völlig fremd war.
    Peter lebt mit seinem autistischen Sohn Tobi noch immer im Haus an jenem See, in dem seine Frau ums Leben kam. Peter kann den Tag des Unglücks nicht vergessen und macht nicht nur sich, sondern auch seinem Sohn Vorwürfe. Als Peter eine neue Frau mit nach Hause bringt, glaubt sein Sohn die Mutter wieder zu erkennen und die Situation eskaliert.
  • Stimmen

    2009, Regie: Klaus-Gregor Eichhorn

    Stimmen” erzählt die Geschichte einer sterbenskranken jungen Frau und ihres
    Mannes. Sie nähert sich - soweit sie vermag - ihrem eigenen Erlöschen an,
    doch er wehrt sich dagegen. Und nicht nur gegen den Tod - er stemmt sich gegen
    die Begrenztheit, die Unvollständigkeit und die Endlichkeit aller Dinge.
    Ein langsamer und poetischer Film über Liebe und Verlust, über das Unvermeid-
    liche und wie zwei Menschen damit umgehen.
  • Stress

    2009/2010, Regie: Christoph Haring

    Der arbeitslose Fabio Zovko wird verdächtigt die 15-jährige Marie Richter vergewaltigt und ermordet zu haben, weswegen er bei der Polizei vernommen wird. Der überhebliche Verdächtige stößt allerdings mit seinen Aussagen schon nach kurzer Zeit beim Kommissar auf heftigen Widerstand.
  • Time Travel Inc.

    2008, Regie: Winfried Bellmann

    Einer Gruppe Wissenschaftler gelingt ein Zeitsprung in die Zukunft. Dort angekommen wird die Testperson angegriffen und steht sterbend ihrem älteren Ich gegenüber. Ein Paradoxon?
  • und alles begann zu laufen

    2009, Regie: Julia Koschewski

    Sara und Helene liebten den gleichen Mann. Nach seinem mysteriösen Verschwinden sucht Sara naiv und hilflos Nähe und Freundschaft bei Helene. Diese jedoch erstarrt vor Kummer. Zwei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, kämpfen mit Nähe und Distance um Leben und Tod.
  • UWE + UWE

    2009, Regie: Lena Liberta

    Ein Trucker begegnet einer Flüchtlingsfamilie
    Der griesgrämige Trucker Uwe findet auf der Ladefläche seines Lasters eine Flüchtlingsfamilie. Bei dem Versuch, sie wieder loszuwerden bringt er sich immer mehr in Schwierigkeiten und entdeckt widerwillig seine eigene Menschlichkeit wieder.
  • Vatertag

    2009, Regie: Olaf Held

    Ein kleines Mädchen verbringt ihren Tag mit ihrem scheidungsdeprimierten Vater. In einer Kneipe fällt sie eine Entscheidung.
  • Von denen, die die Kurve nicht kriegen, weil sie schon mit der Geraden überfordert sind: Wunderbare Schöpfer

    2008, Regie: Sascha Dornhöfer, Alexandra Rothert

    In der Dieffenbachstraße (Kuschelzimmer im Seniorenheim, Hausfrauenstrich) schlägt`s 13: Bunte Schweine auf Liquid Extasy oder so was, ein seltsames Wort des Jahres und polnische Zulawski-Affen aus dem Raum-Zeit-Kontinuum, die dem Senat die 10er-Eis zu Berge stehen lassen.
  • Von Fall zu Fall

    2008, Regie: Sascha Quednau

    Ein Kleinbus hält auf dem Hof einer Nervenklinik. Sie sei per Anhalter
    mitgefahren, sagt Esther, morgen muss sie wieder arbeiten und sie braucht
    unbedingt ein Telefon. Je mehr sie aber ihre Situation beleuchtet, desto
    fi nsterer wird ihr Krankheitsbild.
  • Von Strebern und anderen Verliebten

    2009, Regie: Michael Werner

    Heisst es nicht immer: `Eine Eins zu schreiben sei sehr gut?`Doch, was ist, wenn man dafür von der ganzen Klasse als Streber beschimpft wird? Miriam und Pia, die Besten Schüler aus der vierten Klasse grübeln nach, wie sie aus dieser Situation wieder heraus kommen. Und dann ist da noch Joe...
  • Was kostet das Leben

    2008, Regie: Anne Berrini

    Ben stirbt in einer Unfallklinik. Als er wenig später wieder aufwacht, sieht er sich einem Mann in grauem Anzug gegenüber. Schnell muss er begreifen: Nichts ist für ewig, nicht mal der Tod.
  • Zimmer Frei

    2008, Regie: Horn/Bucher

    In der WG ist ein Zimmer zu vergeben. Doch nicht nur die menschlichen Bewohner entscheiden über die Bewerber.