Dokumentation

Kurzsuechtig 2018

  • #kdkgirls

    2017, Regie: Jenia Bayat Mokhtari, Lisa Havenstein

    #kdkgirls portraitiert drei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber eine Leidenschaft teilen: Kraftdreikampf.
  • Apollo 11 1/2

    2017, Regie: Olaf Held

    Der Film ist im Stil einer Dokumentation gehalten. Im Zentrum steht ein Interview mit einem NASA Mitarbeiter auf VHS Video, welches scheinbar aus den 80er Jahren stammt.
    Er erzählt uns von einem Phänomen welches erstmalig am 21. Juli 1969 auftrat und einen Teil der amerikanischen Öffentlichkeit in helle Aufregung versetzte.

    Ja, wir wissen von den Fotos. Wissenschaftler haben sie auf der Suche nach den amerikanischen Fahnen gemacht, die von den sechs bemannten Weltraummissionen auf dem Mond aufgestellt wurden. Die Aufnahmen zeigen, dass fünf der Fahnen noch an Ort und Stelle sind. Nur die Fahne von Apollo 11 scheint sich bewegt zu haben.
  • Die Wirkung des Geschützes auf Gewitterwolken

    2017, Regie: Juliane Jaschnow & Stefanie Schroeder

    Im Sommer 2016 gab es die meisten Tornadoverdachtsfälle seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland. Gleichzeitig werden Internet, Fernsehen und Presse von Wettergleichnissen überschwemmt: Shitstürme, Datenfluten, Flüchtlingswellen. Sprache, Metaphern, Bilder sind Werkzeuge der Kontrolle. Mit ihnen bannt man die Apokalypse-Angst – und stellt sie her. Inwiefern ist das Bild Dokument, Fiktion, Trophäe, Gegenangriff? Wie nah sind sich Manipulation und Prognose? Ist das Wetter noch echt?

    Ein Film über das Bild vom Sturm und den Sturm als Bild: Stormchaser jagen Stürme mit der Kamera und verwandeln sie in fotografische Trophäen. Vor dem Greenscreen des Fernsehstudios deutet der Wettermoderator ins Nichts. Im Max Planck Institut fliegen Vögel gegen den künstlichen Wind an. Lovestormpeople fluten das Internet mit windschiefen Parolen. Escape-Games spielen mit gesellschaftlichen Ängsten. Auf Obstplantagen feuern Hagelschutzkanonen Schallwellen von 130 Dezibel in den Himmel. Welche (Un-)Wetterlagen werden in Deutschland zur Normalität? So oder so – „etwas Gewaltiges kommt auf uns zu“.
  • Gospelnight Dresden

    2016/2017, Regie: Katrin Bernt

    Der Film über die Gospelnight Dresden zeigt das Projekt in ihrem eigentlichem Ablauf in Verbindung von Erzählung der Mitwirkenden. Die Erzählungen verstärken die authentische und vorallem emotionale Bindung zu diesem Projekt. Das Projekt wird durch ehrenamtliche Mitarbeiter seit nun fasst 20 Jahren geführt um mit Gospelmusik Spenden zu erwerben. Die Spenden kommen jedes Jahr einem Träger (weltweit) von Spendenprojekten zu Gute.
  • ISAAK

    2016, Regie: Sebastian Dieterle, Camilla Jansen, Tino Mensel

    Ein analoges Schwarz-Weiß Fotolabor im Leipziger Westen, aufgebaut von einem Künstler, der seine
    Leidenschaft für die analoge Fotografie nie aufgegeben hat. Trotz aller Schwierigkeiten und Kosten,
    versucht er von seiner Kunst und Laborarbeit zu leben.
    Isaak ist ein Film über einen Menschen auf der Suche nach Sinn und Anerkennung, über das
    sensible Konstrukt von Antrieb und Zweifel und über ein Handwerk, das für viele schon heute in
    Vergessenheit geraten ist.
  • Jetzt bin ich - ICH

    2017, Regie: Volker Klotzsch

    Bezugnehmend auf Friedrich Schillers These „Schönheit ist die Freiheit in der Erscheinung“ erfährt derZuschauer die seelischen Einblicke eines Menschen, der gerade als Transfrau auf die entscheidende geschlechtsangleichende Operation wartet und dabei die verschiedensten Unwägbarkeiten im Privaten, im Beruflichen oder in der Öffentlichkeit zu meistern hat.
  • Julia & Tirza

    2017, Regie: Susanne Aßmann

    Ein gewöhnliches Reiter-Pferd-Paar überwindet durch Fürsorge und Vertrauen die
    Einschränkungen des blinden Pferdes Tirza und zeichnet damit eine Allegorie des Ideals
    menschlichen Miteinanders.
  • Klangflug

    2017, Regie: Jascha Fibich

    Klangflug ist ein atmosphärischer Kurz-Dokumentarfilm, welcher auf der Performance aufbaut. Beim Flug-Yoga wird eine Person auf den Füßen und Händen des Partners getragen. Dabei erfährt man ein Gefühl der Schwerelosigkeit oder des Fliegens. Die Klänge der Quarzglasschalen versetzen den Menschen in einen tranceartigen Zustand. Die Wahrnehmung des Raumes und der Zeit werden davon irritiert. Dadurch machen wir den Flug, wie er sich für Jakob anfühlt, auch für den Zuschauer erfahrbar.
  • Memories Happiness Day

    2017, Regie: Duc Ngo Ngoc

    Ein Mann. Eine Frau. Ein „glückliches“ Hochzeitsfoto.
  • Mich vermisst keiner!

    2016, Regie: Erik Lemke

    Seit Evelin die Beine amputiert wurden, lassen sich ihre Freunde nicht mehr blicken. Jahrelang sitzt sie nun schon in ihrer Wohnung fest und bewegt sich nur noch zwischen Küche, Computer, Fernseher und Bett. Alte Videoaufnahmen zeigen ihr Leben als Mann vor 25 Jahren: die DDR hat aufgehört zu existieren, doch nicht alle schaffen es, Fuß zu fassen im neuen System.
  • Nach der Stille

    2016/2017, Regie: Sophie Roeser

    `Nach der Stille` ist ein dokumentarisches Portrait über Protagonisten des Gutenberg- Gymnasiums Erfurt, an dem am 26. April 2002 ein ehemaliger Schüler 16 Menschen und sich selbst erschoss.
    15 Jahre nach dieser Tat setze ich mich, als einstige Schülerin und Betroffenen, mit der Rückkehr in einen normalen Schulalltag und dem Gedenken an den 26.04.2002 auseinander. Der Fokus richtet sich im Speziellen auf die Erinnerungskultur und das Weitermachen nach diesem einschneidenden, lebensverändernden Ereignis.
  • Oh Brother Octopus

    2017, Regie: Florian Kunert

    Im Glauben der indonesischen Seenomaden besitzt jedes neugeborene Kind einen Zwillingsbruder in Form eines Oktopus. Rituale sollen den Bruder im Wasser besänftigen und Unheil abwenden. Nach Bruch mit der Tradition, wird das Stadtbild Jakartas zur apokalyptischen Rache des Oktopus-Bruders erklärt.
  • Tramprennen 2016 - Per Anhalter von Deutschland nach Bulgarien

    2016, Regie: Jascha Fibich

    Ist es wirklich Zufall, ob einen jemand mit nimmt? Beim Tramprennen traten über 150 Reiselustige ausschließlich mit der Kraft ihrer Daumen in einen spektakulären Wettbewerb. Jedes Jahr im August trampen die Teilnehmer zwei Wochen lang quer durch Europa, immer auf der Suche nach interessanten Menschen, Orten und Geschichten.

    Tramprennen is an annual hitchhiking race organized by Club of Roam-Autostop! e.V., in which over 100 go-getters hit the road using their thumbs. The competition takes you through Europe, and during the two weeks scheduled for the race there’s plenty of room for spontaneity and discovering different cultures, both within the race and in the ever changing settings of the race. The documentary `Tramprennen 2016` shows a personal view on hitchhiking.
  • Über den Dingen

    2017, Regie: Florian Schurz

    Bauarbeiter schuften in der Sonne und auf dem Spielplatz nebenan messen sich Zwei beim Tischtennismatch- während unten am Boden alles
    seinen gewohnten Gang geht, entspinnt sich über den Dächern der Stadt ein Gespräch über „Gott und die Welt“.
    So begegnen sich in der winzigen Kabine eines Krans zwei Welten: Mit viel Neugier und einer guten Portion Augenzwinkern entsteht ein
    verbaler Schlagabtausch über Sinn und Unsinn von Religion.