Dokumentation

Kurzsuechtig 2010

  • am waldrand

    2009, Regie: André Kirchner

    Ein Dorf im Thüringer Wald. Ein dokumentarischer Gang durch den Ort, ein Treffen auf Menschen und Institutionen. Ein Querschnitt in 3.000 fotografischen Einzelbildern.
  • Arbeit, Kunst und Spinnerei

    2009, Regie: Aleksandar Turuntas

    Eine kleine Doku über das Gelände der ehemaligen Baumwoll-Spinnerei in Leipzig. Wir nutzten den Tag der Offenen Tür 2008, um Galeristen, Künstler und auch ehemaige Arbeiter der Baumwoll-Spinnerei zu ihren Gedanken über das Gelände zu befragen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treffen aufeinander.
  • Das Loch

    2009, Regie: Yvonne Anders / Stefanie Schroeder

    Das seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen geltende Bernsteinzimmer fordert eine große Gemeinde von Schatzsuchern heraus. In diesem Film werden einige von ihnen interviewt:

    Ein Bürgermeister, der sein Dorf am äußersten Rand des Erzgebirges mit einem schachbrettartigen Muster von Bohrlöchern überzieht,
    ein ehemaliger Privatdetektiv, der inzwischen mit Büchern über seine Suche nach dem Bernsteinzimmer seinen Lebensunterhalt verdient,
    ein Heimatforscher, der im erzgebirgischen Schwarzenberg eine geheime unterirdische Rüstungsproduktionsanlage aus dem zweiten Weltkrieg vermutet,
    sowie der selbsternannten Premierminister der Exilregierung des auf einer Bohrinsel im Ärmelkanal gelegenen Mikrostaates „Sealand“.

    Parallel zu den Interviews wird die Recherche der Filmemacher in einschlägigen Internetforen zur Bernsteinzimmersuche dokumentiert. Dabei ergeben sich überraschende Querverbindungen zu Atombombenbau, preussischen Adelsfamilien, der Verfassung des Deutschen Reiches, Kolumbus, untergegangenen Hochkulturen, der Stasi, weißen Löchern und außerirdischen Intelligenzen. Das Bernsteinzimmer selbst gerät so mehr und mehr in den Hintergrund der durch sein Verschwinden ausgelösten Verschwörungstheorien und bildet den Ausgangspunkt für Geschichtsrevisionismus Parawissenschaften und Tourismusförderung.
  • Die versenkte Legende

    2009, Regie: Peter-Hugo Scholz

    Die unglaubliche Geschichte einer deutschen Robinsonade – wie Seekriegsmänner am „südlichen Ende der Welt“ ein Friedensabenteuer eingehen.
  • dustin!

    2009, Regie: konstantinos-antonios goutos

    berlin, gendarmenmarkt, february 4, 2003, 8:31 pm, under-zero temperature.

    the `golden camera`awards ceremony.

    in some minutes, dustin hoffman will be honored

    with the `lifetime achievement film award`...

    security guys, profi and amateur cameramans, funs, are waiting of his coming...


    a (non) spectacular documentary take, taken with a normal digital video apparatus,

    investigates the human reactions on glamour, star system and fame...







    without camera moves

    without a zoom lens

    without special lighting

    without extra microphone

    without effects

    without permission





    the sound and the length of the shooting are the original

    there is no cuts between the scene
  • Eine Umwanderung entlang des Bitterfelder Weges. Über Umwege.

    2009, Regie: Gottfried Binder, Juliane Richter

    Ebenso wie die Wirtschaft und Verwaltung war die
    Kulturpolitik der DDR zentral organisiert. Seit der Gründung des
    Staates formulierten mehr oder weniger kompetente Funktionäre
    Anweisungen, die die Kunst determinierten und die für die
    Entwicklung der Kultur richtungsweisend sein sollten.

    Greif zur
    Feder, Kumpel! Die sozialistische Nationalkultur braucht dich!`
    wurde durch Walter Ulbricht zu einer griffigen Parole der 1. Bitterfelder Konferenz 1959.

    Künstler gingen in die Betriebe, um einen Einblick in
    das wirkliche Leben zu erhalten. Auf der anderen Seite lernten die
    Werktätigen in Zirkeln, sich künstlerisch auszudrücken. Die Kunst
    und der Beruf des Künstlers waren nichts Elitäres und jeder
    körperlich schwer Arbeitende galt als potentieller Schriftsteller.

    Den Feierabend als Zeit der Muse und des Rückzugs sollte es nicht
    mehr geben: Auch in der `Zweiten Schicht`wurde gearbeitet. An
    der Erziehung zu einem besseren Menschen.
  • Fixed City

    2009, Regie: Kristian Ansand & Martin Gilluck

    fixed city | Fixed-Gear-Kultur im Jahr 2009

    Das Phänomen fixed gear. Eine Momentaufnahme in Deutschland, im Sommer 2009. Zwischen Velodrom und Ampelkreuzung, zwischen Messengers und Fakengers, zwischen Inspiration und Revolution, zwischen Trickmanie und Tempogier, zwischen Pragmatismus und Passion, zwischen Purismus und Poesie.
  • frisch machen

    2010, Regie: Friedemann Ebelt

    Frisch machen bedeutet umgangssprachlich sich vom Alltagsstress rituell zu säubern, um wieder fit für Gesellschaft zu sein. Händewaschen ist Sauberkeit, Duft und Schönheit. Doch hinter dieser unhinterfragten Tatsache liegt eine weitere Tatsache. Die Herstellung von Kosmetikprodukten hat wenig mit Ästhetik zu tun. Das tägliche Händewaschritual kann plötzlich Ekel auslösen, wenn im eigenen Kopf ein Perspektivwechsel auf Reinheit stattfindet.
  • From Romania with Love

    2009, Regie: René Eckert

    Andy Fazekas, ein junger Schüler aus Sibiu in Rumänien, hätte wohl nie gedacht,dass ein im Jahre 1984 erhaltenes Paket von der deutschen Verwandtschaft einen grossen Einfluss auf die Jugend des kommunistischen Rumäniens haben würde.
    Nur kurze Zeit später wurde er offiziell dazu berufen, den neuen Wintersport
    Snowboarden bei einer vom Generalsekretär der Kommunistischen Partei, Nicolae
    Ceau?escu, ins Leben gerufenen Veranstaltung, dem rumänischen Volke zu präsentieren.
    Im Laufe der Zeit entwickelte sich in der Region Transilvanien eine kleine passionierte Szene aus jungen Leuten, welche dem Sport ihre volle Aufmerksamkeit schenkten, um ihn nach ihren Vorstellungen zu entwickeln und zu prägen. Selbstgefertigte Snowboards aufgrund der schwierigen ökonomischen Lage des
    Landes, Probleme mit Liftbetreibern, fehlende Snowboardparks und generelle Unakzeptanz gegenüber dem Sport gehörten zum Alltag. Dennoch hat sich niemand von diesen Dingen abschrecken lassen und hat sich seinen Traum vom Snowboarden verwirklicht.
    Der Dokumentarfilm „From ROMANIA with LOVE“ erzählt die Geschichte eines Roadtrips durch die rumänische Freestyle-Snowboardszene. Mit professionellen
    Snowboardern aus Länder wie der Slowakei, Frankreich, Polen oder Ungarn an Bord, trifft man auf die Locals Rumäniens und erkundet die alpine Region Transilvaniens. Interessante Interviews über die Entwicklung des Sports und der
    Szene aber auch Problemen, kombiniert mit dem progressivsten Freestyle-Snowboarden Osteuropas, verbindet das Projekt passionierte junge Snowboarder
    aus 6 verschiedenen Nationen, um gemeinsam ihrer Leidenschaft nachzugehen.
  • Hector de Gregorio

    2009, Regie: Anke Trojan

    Ein Portrait ueber die Arbeiten von Hector de Gregorio. Masterstudent am Royal College, seine Arbeiten: Portraits.
    Ein Dokumentarfilm so farbenfroh und unterhaltsam wie sein Protagonist.
  • In der leeren Menge

    2009, Regie: Martin Altwein und Michael Müller

    `In der leeren Menge`zeigt Menschen und ihre Gedanken über das Sein, über ihre Ängste und Wünsche, über ihre vorgestellte Zukunft.. Aus Worten, Theorien, Bildern, Musik, Schnitt...ensteht eine Menge, eine leere Menge.
  • LYKKE

    2009, Regie: Leonie Rölle

    Malin, Sven und Wiebke - drei junge Flensburger, die ihr ganz persönliches Glück fernab der Heimat in Kopenhagen suchen. Ein steiniger Weg, denn jeder einzelne weiß von seiner persönlichen Alltagsmisere zu berichten. Doku trifft Fiktion.
  • Making it Big in Berlin

    2009, Regie: Claudia Goldberg

    In Berlin leben junge Kreative die Alternative zum nine-to-five-Job – die niedrigen Mieten und viel Platz für kreative Ideen ermöglichen es. Konkurrenz und Profitstreben stehen nicht im Fordergrund, jeder macht sein eigenes Ding. Eine Nähcafé-Besitzerin, ein freier Journalist und zwei zeitgenössische Tänzerinnen geben Einblick in ihre Arbeitsfelder. Die Protagonisten sind nicht nur ein Teil der kreativen Klasse Berlins, sie repräsentieren ebenso eine gut ausgebildete Generation, die zwischen dem Wunsch nach Selbstverwirklichung und Zukunftsängsten strauchelt.
  • Obst und Gemüse

    2008, Regie: Detlef Suske

    Hauptperson des Films ist der Inder Parven Kumar. Er lebt in Magdeburg und hat, aus armen Verhältnissen in Indien kommend, in Deutschland einen Obst- und Gemüseladen eröffnet. Die Kunden kommen vorbei, weil sie die Qualität der Waren aber auch nachbarschaftlichen Kontakt, Klatsch und Anteilnahme schätzen. Parven lädt seine Kunden zu einer Scheibe Melone ein und unterhält sie mit einer Anekdote nach der anderen. Das hat seinen Laden zu einem beliebten Treffpunkt in Magdeburg gemacht. Der Film zeigt, dass Integration keine bittere Pille ist, die pflichtbewusst eingenommen werden muss, sondern ein leckeres Vergnügen sein kann, sobald Essen und viel gute Laune mit dabei sind.
  • Peterstal

    2009, Regie: Inga Martel

    Erinnerungen und die damit in Verbindung stehenden realen Orte sind Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit eigener und fremder Imagination und stehen im Mittelpunkt dieses Films.
    Die Filmemacherin Inga Martel begibt sich auf Spurensuche.
    Kindheitserinnerungen ihrer Großmutter, die von ihrem Geburtshaus in der Ukraine erzählen, gaben den Anstoß sich mit Identität und Familiengeschichte zu beschäftigen.
    Mit 13 Jahren, zum Ende des zweiten Weltkrieges, musste die Großmutter aufgrund ihrer deutschstämmigen Herkunft aus der Ukraine flüchten. Anhand ihrer Erzählungen und Erinnerungen begibt sich die Enkelin über
    60 Jahre später auf die Suche nach dem Geburtshaus.
    Eine Reise, bei der sich Vergangenheit und gedankliche Konstruktion des Heimatortes gegenüberstehen und sich mit der Realität vermischen.
  • Wendestarter

    2009, Regie: Anna Linke

    1989 in Weimar – Eine Optikerin, ein Juwelier und eine Reitstallbesitzerin erzählen von ihrem ganz persönlichen Wendepunkt.
  • Zwei Grenzer

    2009, Regie: Achim Heß

    Zwei ehemals verfeindete Grenzer am Eisernen Vorhang arbeiten nun zusammen daran, dass sich Geschichte nicht wiederholt.