Animation

Kurzsuechtig 2017

  • Child

    2016, Regie: Iring Freytag, Viktor Stickel, Linus Stetter

    Ein Kind muss seine Hütte verlassen, um Holz für das erloschene Feuer zu beschaffen. Die Suche nach geeignetem Holz wird zur Lebensaufgabe.
  • Codename: Homebase

    2016, Regie: Ullrich Klose

    Ullrich Kloses „Codename: Homebase“ ist ein 3D Render Film, der mit der Computerspieleengine „Unreal 4“ erstellt wurde.
    Bei einer virtuellen Kamerafahrt durch ein mondänes Anwesen tauchen im Fokus immer wieder
    Kunstgegenstände und Objekte auf, die bei näherer Betrachtung aus Waffen bzw. Teilen von diesen bestehen. Des Weiteren sind überall Verweise auf die Epoche der Aufklärung zu sehen, von einem Porträt Immanuel Kants über eine Grafik der römischen Göttin Minerva bis hin zu der leicht verzerrten Klaviermusik aus Beethovens Klaviersonate Nr. 29.
    Thematisiert wird der Dualismus zwischen den Gewinnen aus der Waffenherstellung und den eigentlichen Artefakte ebendieser: Während Waffen, Munition, Bomben usw. auf der ganzen Welt als das Mittel zur Konfliktlösung schlechthin eingesetzt werden sind sie auch gleichzeitig ein wichtiger Motor der Weltwirtschaft und die mit ihnen erzielten Gewinne werden über Spekulationen nicht zuletzt auch auf dem Kunstmarkt reinvestiert.
    Ullrich Klose greift das Thema anhand einer beinahe schon ins Hyperreale verzogenen, fiktiven, Kunstsammlervilla auf: Auf was für Gegenstände, Skulpturen und Objekte könnte man in dem Anwesen eines kosmopolitischen Menschen treffen, der sich gleichzeitig darüber voll und ganz bewusst ist, dass sein Lebensstiel aus dem Handel mit Waffen finanziert wird und diese nun in den Hauptfokus seiner sammlerischen Aktivität rückt?
  • Eine Villa mit Pinien

    2016, Regie: Jan Koester

    Vogel und Löwe brechen in einer leerstehenden Villa ein, die auf unbekannte Weise vom Verfall verschont bleibt. Dort müssen sie gegen den gefährlichen Sog ankämpfen, selbst zu einem Teil der Villa zu werden. Ein Märchen über die Selbstbefreiung.
  • Ewige Wiederkunft

    2016, Regie: Jörg Weidner, Anke Späth

    Der Philosoph Friedrich Nietzsche erwacht nach seinem Tod im Jahr 1900 in einem Hutladen. In seiner Erinnerung war ihm eigentlich Höheres beschieden. Sein Versuch, sich über sein neues Schicksal zu erheben, scheitert jedoch kläglich.
  • Invasion of Maple Street

    2017, Regie: Jonas Dichelle

    Eine amerikanische Vorstadtstraße in den 60-er Jahren wird Schauplatz einer seltsamen Verwandlung...
  • Me by You

    2016, Regie: David Buob

    Das Leben ist wie ein Trickfilm, das sich aus immerwährenden Veränderungen generiert, doch wie entsteht aus diesem bunten Treiben Melancholie?
  • Mourning

    2016, Regie: Franka Sachse

    Verleugnung, Wut, Verhandeln, Depression, Akzeptanz - fünf Stadien der Trauer. Aber möglicherweise gibt es gar keine Worte dafür, wie es sich wirklich anfühlt .. und vielleicht erreicht man die Phase der Akzeptanz nie.
    Dieser Film wurde durch Lazas Film „Fasa“ inspiriert. Er ist eine visuelle Antwort, ein Kommentar, eine Meinung in einer
    freimütigen Diskussion zweier Filmemacher.
  • Mum is dead

    2016, Regie: René Jacob

    Melissa hat viel durchgemacht in ihrem Leben. Als Kind wurde sie von ihrem Vater mehrfach missbraucht und psychisch unter Druck gesetzt, niemanden davon zu erzählen. Aus Liebe zu ihrer Mutter tut sie es nicht. Doch als die Mutter stirbt begibt Melissa sich zu dem Altersheim, in dem ihr Vater liegt. Jetzt soll er leiden, für die Dinge, die er ihr angetan hat.
  • Patata day

    2016, Regie: Peter Böving

    Ein Imbiss wird zum Schauplatz einer lyrischen Performance um den Kartoffelkonsum.
    Während der Deutschen liebste Knolle in all ihren Formen besungen wird,
    schält sich im Hintergrund eine Kontroverse heraus.
    Eine Stopp-Motion-Parabel über das, was in aller Munde ist
    – und trotzdem nur selten im Halse stecken bleibt.
  • PINK CUTS PINK

    2016, Regie: Alma W. Bär

    Ein Mädchen hängt fest in einem Loop bedrückender Glattgekämmtheit bis ihre angestaute Wut sie aus der Passivität ausbrechen lässt. Doch wohin? Ein Ausbruch führt zum nächsten, sie durchläuft verschiedene Stadien ihrer selbst. Wird sie es in die Freiheit schaffen? Zeichentrick trifft auf Knetanimation trifft auf Film.
  • Road Movie

    2016, Regie: Jonas Dichelle

    Etwas Besseres als den Tod finden sie überall – nicht nur Bremer Stadtmusikanten, sondern auch die Versuchsratte, der Wachhund vom Schrottplatz und der Frosch, der sein Banjo noch nicht zu bedienen weiß. Sie haben sich nicht gesucht, dennoch gefunden und machen sich auf den Weg in die Südsee. Allerdings will sie ein Widersacher davon abhalten… Ein animierter Kurzfilm, erstellt mit dem Programm Blender.
  • Schattenfuchs

    2015-2016, Regie: Damaris Zielke

    »Schattenfuchs«, erzählt eine Geschichte aus dem Leben von dem kleinen
    Fuchs. Die handgezeichnete Frame-für-Frame Animation in Papieroptik, kombiniert mit einem
    lebhaften, waldlichen Real-Set, soll Vorschulkindern die Waldtiere näher bringen und dabei Lust
    machen, sich mal wieder selber auf Entdeckungstour in den Wald zu begeben.
  • Socks

    2016, Regie: Tristan Weis

    Als eine alte Dame in ihrem düsteren Keller in Not gerät, kommt ihr ein unerwarteter Retter zu Hilfe. Wird ihr neuer Freund auch die restlichen Bösewichte für sie loswerden?
  • Superpolypsycholum - Schöne neue Welt

    2016, Regie: Maurice van Brast

    Fleischwolf entscheidet sich aufgrund einer pompösen Party, Insasse im Hope Hospital zu werden.
    Doch der Schein trügt: Als die Falle zuschnappt, befindet er sich im verrücktesten Irrenhaus der Welt.

  • Wider Das Vergessen

    2016, Regie: Carsten Lerch

    “Wider Das Vergessen” ist ein animierter Dokumentarfilm über das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald bei Weimar. Im 70. Jahr nach dessen Befreiung war es mein Vorhaben, mit diesem Film dem Erinnern und Gedenken eine weitere Facette hinzuzufügen.

    Der Film mischt Originalbilder mit den Zuständen, die man heute dort vorfindet, zeigt wie es damals im direkten Vergleich zu heute aussah, versetzt den Zuschauer immer wieder vor und zurück in der Zeit zwischen den Aufnahmen der Originalbilder und den Bildern, die während meiner Recherche und Stoffsammlung auf dem gesamten Lagergelände 2014/15 entstanden sind. Heute nämlich sind zwei Drittel des Lagerkomplexes komplett mit Wald überwuchert, während das verbliebene Drittel nur noch zum Teil erhalten ist. Der Gesamteindruck von den Ausmaßen des Lagers ist dabei in einer Art verfälscht, dass selbst mir als regelmäßigem Besucher lange Zeit verborgen blieb, wie komplex die Einrichtung des Konzentrationslagers Buchenwald tatsächlich war.

    Dieser Film soll Vergangenes wieder entdeckbar, sichtbar machen.