Animation

Kurzsuechtig 2013

  • Animal Farm

    2012, Regie: Constanze Engel

    In dem Video der Weimarer Band Crepes Sucette jagen sich 12 Tiere durch alle Tonarten des Moll-Quintenzirkels. Das Besondere daran: Die ganze Kulisse besteht aus Wolle.
  • Ars Rata

    2012, Regie: Christian Schulze & Moritz Palnstorfer

    In einem rund dreiminütigen Kurzfilm wird das Leben einer Skulptur gezeigt, die sich aus einer Kugel entwickelt und deren existentielle Auflösung in einem Kampf mit dem Raum, der sie gefangen hält, gipfelt. Dargestellt wird dieses Ringen als Computeranimation, eingebettet in eine Mischung aus gefilmtem Material und zusätzlichen computergenerierten Kameraeinstellungen.
  • Chingar- A fucking great word

    2012, Regie: Christiane Eger

    Verschissen geil, total bescheuert, übelst schnell- mit dem mexikanischen Wort chingar lässt sich fast alles ausdrücken. Das freche Wort aus der Vulgärsprache bietet einen einzigartigen Zugang zu einem faszinierenden Land und seiner Sprache. Kurz und prägnet drückt es aus wofür in anderen Sprachen ganze Sätze nötig sind und kann dabei verletzen oder schmeicheln, Freundschaften knüpfen oder zerstören. Nahezu alles lässt sich mit chingar sagen- und dabei kommt es nicht zuletzt auf den Tonfall an...
  • Das Ende der Welt

    2012, Regie: Franka Sachse

    Das Ende der Welt - hier wohnt Angelika, 26 Jahre, 132,8 kg.
  • Deep in your pocket

    2012, Regie: Timea Tofalvi

    In einem autobiografischen Animationsfilm verarbeitet Timea Tofalvi ein traumatisches Erlebnis bei einem Weihnachtsbesuch in ihrer Heimat Rumänien. Dortige Ärzte erwarten für jede Behandlung eine kleine „Spende“. Während Timea mit einem Blinddarmdurchbruch auf der Intensivstation liegt, schmiert die Mutter versehentlich den falschen Arzt.
  • Der Apfel

    2013, Regie: Anja Badock

    Dieser Kinderfilm basiert auf dem Gedicht vom Apfel. Das kleine Mädchen läßt sich viel einfallen, damit der Apfel endlich aufwacht und vom Baum fällt.
  • Der Besen

    2012, Regie: Marika Rother

    Walle, walle manche Strecke. In der Ballade „Der Zauberlehrling“ vom Dichterfürsten Goethe, weiß der Besen nicht, wann es besser ist aufzuhören. Als lebendiges Werkzeug des ungehorsamen Lehrlings gedacht, fehlt ihm der eigene Wille. Was aber, wenn der zwar da ist, das Werkzeug jedoch nicht so will, wie sich der Lehrling das denkt? Darum geht es in dieser etwas anderen Version der alten Geschichte vom Kampf des Menschen mit der von ihm geschaffenen Technik – oder eher andersherum.
  • Die schöne Anna-Lena

    2013, Regie: Ralf Kukula

    Der unheilvolle Verlauf der Putzsucht eines kleinen Mädchens in Struwwelpeter-Manier.
  • Ed Wolla

    2012, Regie: Samira Lehmann, Stefan Wenzel, Thilo Neubacher

    Aus dem Feuer in eine absonderliche Welt geboren, muss Ed Wolla feststellen, dass sein Leben an einem wollenen Faden hängt.
  • Frühlingsgefühle

    2012, Regie: Murat Haschu

    Ein subtil ironischer, größtenteils mit Tusche gezeichneter Film, der ein kannibalistisches Mehrgänge-Menü durchspielt.
  • Frühstück mit Folgen

    2013, Regie: Merle Barthel, Nikolai Noack, Juri Pabst

    Vater und Sohn beim Frühstück. Es hätte schön werden können. Doch es endete im Krankenhaus. Nach einer wahren Begebenheit. Bis zur Hälfte jedenfalls.

    Dieser Film war am 2. Januar die Antwort auf die Frage `Was machen wir denn heute?`
  • Garden Turtle

    2011, Regie: Katarina Sengstaken

    Diese kurze Stop-Motion Animation erkundet ganz normale Gegenstände die im wahrsten Sinne des Wortes durch Animation zum Leben erweckt werden. Es entsteht eine Fantasiewelt über den Ozean innerhalb eines einfachen Hinterhofs. Erstellt mit Gartengeräten, wie Schaufel und Handschuhe macht sich eine Schildkröte auf ihren Weg zur Eiablage.
  • Hallo im Zoo

    2013, Regie: Ines Christine Geisser, Kirsten Carina Geisser

    Ein Mädchen purzelt in den Bergzoo. Mies gelaunt läuft sie los und trifft auf Tiere die durch ihre Performance ihre Laune aufhellen. Am Gipfel des Berges flippt sie aus was zur Folge hat dass sie wieder den Berg herunterpurzelt.
  • Hänsel und Gretel

    2013, Regie: Ralf Kukula

    Eine bildgewaltige und archaische Adaption des allseits bekannten Märchenstoffs.
  • Herr K und der E

    2012, Regie: Dennis Müller, Iring Freytag

    Ein Mann, ein Job und ein rosa Elefant.
  • Hurdy Gurdy

    2011, Regie: Daniel Seideneder, Daniel Pfeiffer

    „Hurdy Gurdy“ ist der englische Begriff für eine Drehleier oder Drehorgel. Und genau wie eine Drehorgel ihr Lied immer wieder von neuem zu spielen beginnt, ist auch in diesem Kurzfilm alles ununterbrochen in Bewegung: Züge, Autos, Flugzeuge, Schiffe und Menschen. Doch was ist dabei künstlich, was real? Der Kurzfilm stellt mit seiner außergewöhnlichen Ästhetik die Frage nach Schein und Wirklichkeit.
  • Kalorien

    2013, Regie: Antje Gleißberg

    Ein Süßigkeiten liebendes Monster nascht für sein Leben gern Kekse, Kuchen und co., doch die Kalorien hinterlassen ihre Spuren...
  • Liebling(s)essen

    2012, Regie: Amelie Becker

    Ein amüsant-ehrlicher Blick auf die Essgewohnheiten unserer Kinder.
  • Lusyda

    2012, Regie: Marika Rother

    Ein zierlicher Schmetterling und ein Flammenvogel, zwei weiße Lichtgestalten vor dem Hintergrund der ersten, langen Nacht, verlieben sich ineinander und beginnen einen Tanz. Doch der Schmetterling verbrennt in den heißen Flammen. Am Ende bleibt keiner der Liebenden das, was er am Anfang war.
    „Lusyda“ erzählt diese tragische Liebesgeschichte bewusst melodramatisch und mit deutlich gesetzten Kontrasten. Die Möglichkeiten der traditionellen Animation werden dabei wirkungsvoll ausgenutzt, indem die Wandlung fließend und stetig den Film durchzieht. Die Geschichte lässt sich dabei von mythischen Metamorpho-sen inspirieren. Es geht um unverhohlene Gefühle, das Geschichtenerzählen an sich und darum, wie Tinte auf Papier eine ganze Welt erschafft.
  • Mee

    2012, Regie: Letty Felgendreher

    Irgendjemand Mee wollte nicht, darum landete sie als Baby in einem Karton. Doch ein ganzes Leben darin wurde ihr erstaunlicherweise erspart, denn sie
    wurde adoptiert. Dieser Umstand verführt
    Umstehende immer wieder dazu, fragen zu stellen.

    Wie? Woher? Was? Kennt sie?

    BLABLABLA – immer wieder – dabei möchte Mee doch eigentlich nur essen.
  • Menschenfresser

    2011, Regie: Constanze Engel

    In der düsteren Atmosphäre eines nebligen Waldes spielt sich zwischen einem Marionettenpaar Schauderliches ab.

    Als visuelle Untermalung des Liedes "Menschenfresser" von Chapau Claque sucht dieses Video die Antwort darauf, wer hier wen auffrisst.
  • Prophetenkuchen

    2012, Regie: Antje Ingber, Hannes Kleinschmidt

    Im Film erzählt eine ältere Frau vom `Prophetenkuchen`, einem traditionellen Thüringer Kuchen. Sie erklärt dabei, wie sie diesen Kuchen zubereitet.
  • Regelnull

    2012, Regie: Florian Maubach, Theresa Grysczok, Uli Baumann

    „Regelnull“ ist eine Hommage an den experimentellen Kurzfilm „Die Schleuse“ (1961) von Harry Kramer, dOCUMENTA- Künstler und ehemaligen Professor der Kunsthochschule Kassel.

    Im Rahmen des Harry Kramer Symposiums „Fundsache Kramer“ in Lübeck erarbeiteten Studenten der Trickfilmklasse Kassel im Wintersemester 2011/2012 eine Hommage an seinen Experimentalfilm „Die Schleuse“, welcher 1961 in Zusammenarbeit mit Wolfgang Ramsbott entstand.
    „Regelnull“ ist ein 2:24 min langer Film, der Animation und Realfilm vereint und sich, in selbstgewählter Technik und Thematik, versucht, der Bildsprache der Vorlage und Arbeitsweise Kramers anzunäheren.
    Im Februar und Juni 2012 wurde der Film, samt Making Of in Lübeck präsentiert.
  • Sehen wir uns nicht in dieser Welt...

    2012, Regie: Daniel Höpfner

    Nachdem Herr L. seine alte Heimat Wolkenberg (Kl?šnik) auf Grund einer Umsiedlung verlassen musste, findet er sich in einer Kammer, vollgestellt mit seinen Möbeln, wieder. Diese Kammer befindet sich in einem Gebäude inmitten eines gewaltigen Industrieareals.
  • The Mole

    2012, Regie: Michael Sommermeyer, Manuel Francescon, Markus Lange

    Eigentlich beginnt der Tag wunderschön für Herrn Krause. Er bewundert seinen Garten und freut sich auf die bevorstehende Ernte. Doch plötzlich taucht ein Maulwurf auf, der den gepflegten Garten zu ruinieren droht!
  • The Telegraphist

    2012, Regie: Florian Kläger, Lisa Sperling

    Eine Nachricht wird auf ihren Weg geschickt. In der Zwischenwelt der Übermittlung weiß man nie, wer hört, wer sieht, wer sendet, wer empfängt. Was kommt an, was bleibt zurück, wer verliert, wer gewinnt? Ein Musikvideo über die Möglichkeiten von Informationskanälen, heute wie damals.
  • Von Brot und Rosen

    2012, Regie: Tina Kiel, Bettina Hohorst, Mayan Printz

    Eine Hommage an das Prinzip der Solidarität. Der Scherenschnittfilm erzählt in 10 Bildern angelehnt an den TextilarbeiterInnenstreik, 1912 in Lawrence (USA) einen Gründungsmythos des internationalen Frauentags, und stellt dabei Verbindungen zu aktuellen Kämpfen her.
  • WIND

    2012, Regie: Robert Löbel

    WIND ist ein animierter Kurzfilm über ein windiges Land und dessen Einwohner.
  • Zoff im Restaurant. Knaaatsch im Bordell. Eine Familiengescichte

    2013, Regie: Projektgruppe `How to build a family`

    Im Projekt "HOW TO BUILD A FAMILY" wollten wir eine Familie in Knete schaffen. Es entstanden fünf Charaktere, die von uns in verschiedene familientypische und -untypische Situationen geschickt wurden, um zu sehen, was passiert. Es entstanden ein Film und eine Familiengeschichte in drei Szenen. Die Protagonisten treffen sich im Restaurant, in der Küche eines Bordells und schließlich in der Küche der Guten Seele. Es gibt Zoff und Knaaatsch und Essen.