how it feels/wie es sich anfühlt

how it feels/wie es sich anfühlt

Željko Vidović

Jahr 2016 Genre Fiktion Länge 11:30

In seiner Videoarbeit `wie es sich anfühlt` (2016) kommunizieren zwei einander zugewandte, menschliche Schädel als verfremdete Röntgenbilder miteinander und erschaffen im Raum zwischen ihnen unterschiedliche assoziative Formen. Diese reichen von, in der digitalen Kommunikation häufig als visualisierte Gefühlssymbole verwendeten Emoticons über Kommunikationseingabefelder, wie in SMS oder Chats, bis hin zu abstrakten, teils pulsierenden Formen. Kommunikation und Interaktion werden in Vidovic´s animierten Videoarbeiten immer wieder unterschiedlich interpretiert und auch humorvoll abstrahiert. Hierbei sind Zeitlichkeit und Rhythmik besondere Gestaltungselemente, die Assoziationen an organische Strukturen verstärken. In ihrer körperlichen Anmutung verbinden sich isolierte Elemente innerer Organe, die teilweise ihrer eigenen Symbolik folgen, etwa das Herz, mit erotisierten Bildern und pulsierenden Farbflüssen zu einer eigenwilligen Einheit. Diese ist stark durch die akustische Ebene geprägt und weist oftmals Oberflächenstrukturen auf, die an (behaarte) Haut oder auch Organe erinnern, sodass eigenwillige Hybride aus Körper und Technik entstehen.
Format
HD
Produktion
Željko Vidović
Drehbuch
Željko Vidović
Kamera
Željko Vidović
Schnitt
Željko Vidović
Musik
Željko Vidović

Auszeichnungen

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Aufgeführt bei

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Gefördert durch

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