Einladung zum Weihnachtsmassaker

Einladung zum Weihnachtsmassaker

Undine Roßner

Jahr 2011 Genre Fiktion Länge 5:21

Tragödie ohne Drama Anlass zu dieser kleinen Geschichte war ein Gedanke, der uns allen wohlbekannt ist: „Ich möchte gut sein und kann es sooft nicht.“ Im Kampf mit uns selbst, für uns und andere, geraten wir häufig in bizarre Situationen. Die besten Absichten können verheerend sein, so auch in dieser vorweihnachtlichen Geschichte. Nichts ahnend machen wir uns auf, durch eine kalte Landschaft. Sehen wie skelettartige Bäume ihre Äste in den düsteren Himmel drängen, gleich alten Händen die noch ein Stück vom Leben erhaschen wollen. Keine Sonne wärmt sie. Tote Blumen säumen unseren Weg, irgendwo wiegt sich eine dunkle Tanne im Wind. Stille – den Schrei vernehmen wir nicht. Können nicht wissen, dass uns an unserem Ziel etwas Schreckliches erwarten wird. Im warmen Schein einer Kerze fällt ein Messer zu Boden, dort befindet sich bereits eine rote Lache. Wieder verzweifeltes Schluchzen, Fassungslosigkeit. Und doch besteht kein Zweifel: die Lebkuchen sind nicht mehr zu retten.
Format
HD
Produktion
Chemnitzer Filmwerkstatt
Drehbuch
Undine Roßner
Kamera
Thomas Beckmann
Schnitt
Undine Roßner/Erik Wiesbaum
Musik
Renate Roßner

Aufgeführt bei

Kurzfilmnacht 2011;Clubkino Siegmar `Zelluloid`; Schauspielhaus Chemnitz

Gefördert durch

Chemnitzer Filmwerkstatt