Walt Disney starb vor 50 Jahren. Aber noch immer wachsen Millionen Kinder mit den von ihm produzierten Filmen auf. Noch immer gilt er, der immer betonte, dass er aus einfachen Verhältnissen stamme und seinen Erfolg harter Arbeit verdanke, als Inbegriff des „American Dream“.
Ein Student, der seine Bachelorarbeit schreibt, erinnert sich an seine Kindheitsfaszination für die USA. Er verlor früh seine Mutter und hat sich immer mit den Waisen und Halbwaisen bei Disney identifiziert. Mittlerweile hat aber auch eine andere Art von Filmen sein Interesse geweckt: Amateurfilme, „home movies“. Er sucht in diesen Bildern nach dem „wahren“ Amerika.
In einem essayistischen „stream of consciousness“, in dem auch bedeutende Denker wie W.E.B. Du Bois, Henry David Thoreau und Susan Sontag zu Wort kommen, überschneiden sich die Geschichte der Vereinigten Staaten und die persönlichen Geschichten des Protagonisten und seiner Mutter.

Simba in New York Simba in New York Simba in New York

Informationen

Produzent:
Tobi Sauer
Drehbuch:
Tobi Sauer
Kamera:
(Found Footage)
Schnitt:
Daniel Maaß
Musik:
Jentzen Groh Sommerfeld Trio
Schauspieler:
Alma W. Bär (Voiceover)
Teilen auf:
Auszeichnungen:
Lichter Art Award, Lichter Filmfest Frankfurt; Preis für den besten Film in der Amalgama-Sektion, La Cabina Festival Internacional de Mediometrajes (Valencia)
Aufgeführt bei:
Kasseler Dokfest 2016, Festival du Cinéma de Brive 2017, IndieLisboa 2017, Festival de Cine de Huesca 2017, Festifreak 2017, u.a.