Wettbewerbsteilnehmer Kurzsuechtig 2012

Animation

  • 999.999.999

    2011, Regie: Gerald Grunow

    Adrien lebt in seinem grauen Alltag in einem depressiven deutschen Stadt von morgen. Eines tages taucht plötzlich die bildhübsche Aerith auf. Nun liegt es an ihm sein Leben grundlegen zu ändern.
  • Burnout, na spitze

    2011, Regie: Nele Posininsky, Christian Sohn

    Der ruhige, ausgelaugte Spitzer wird durch den quirligen Bleistift in seiner Ruhe gestört.
    Ständig bricht die Bleistiftmine, sodass diese vom Spitzer erneuert werden muss. Das kostet Kraft und strengt an.
    Doch der Spitzer entwickelt einen mörderischen Plan, um der sich ständig wiederholenden Prozedur zu entkommen....
  • Der Schatz

    2011, Regie: Francie Liebschner

    Ein kleines Mädchen verbringt den Herbstanfang mit ihrem Opa im Garten. Doch als der Wind die letzten Blätter von den Bäumen weht, muss das Mädchen lernen Abschied zu nehmen.
    Sie meistert die entstandene Leere, indem sie in Gedanken zu der gemeinsamen Zeit zurückgeht. Behutsam schließt sie die Erinnerungen ein und behütet so ihren größten Schatz.
  • Der Wolf

    20011, Regie: Lutz Stützner

    Ein Mistkarren hat sich festgefahren und ein ganzes Dorf steckt im Dreck fest.
    Schuld daran ist ein Wolf - immer und immer wieder...
    Die Dorfbewohner sind ratlos - immer und immer wieder...
    Leichtes Spiel für den Wolf - immer und immer wieder...
    Eine Animationsfilmparabel über Manipulation und die Bereitschaft, sich manipulieren zu lassen.
  • Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts

    2011, Regie: Schwarwel

    “Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts” ist eine Liebesgeschichte.
    Und es ist eine Geschichte u?ber das Filmemachen.
    Und es ist eine Geschichte daru?ber, wie man u?ber das Filmemachen zur Liebe findet.
    Und das alles während der Nachtschicht, wohlgemerkt!
    In dem neuen Kurzfilm des Regisseurs Schwarwel (Regie, Drehbuch, Storyboard, Art
    Direction & Animation) erzählt uns der geu?bte Vorleser und passionierte Schauspieler
    Christian von Aster (Autor und Sprecher) die merkwu?rdige Liebesgeschichte zwischen Herrn
    Alptraum und der schlaflosen Insomnia, die auf dem gleichnamigen Buch von Christian von
    Aster mit Illustrationen von Schwarwel beruht.
  • Homage to Slumberland

    2011, Regie: Margarita Leonore Göbel

    Als eine Hommage an den frühen Comic Little Nemo (1905) und seinen Autor Winsor McCay (USA), begibt sich ein kleiner Junge in ein geträumtes Abenteuer. Auf der Suche nach etwas Ungewissem findet er die Prinzessin von Schlummerland und den Zugang zu seinem eigenen Unbewussten.
    Versehen mit Musik von George Arnold (England) wird, ein Jahrhundert später, in einem Mix von Hoffnung und Traurigkeit noch einmal eine Reise in ein verschneites Schlummerland unternommen.
  • How To Get Evil

    2011, Regie: Luise Fiedler & Christiane Eger

    Ein ganz normaler Tag in einer ganz normalen Stadt. Kurt, ein ganz normaler Mensch steht an der Ampel und wartet auf grün. Wäre er mal lieber bei rot gegangen. Als er die Straße überquert, wird er von einem Walfisch erschlagen und das Übel nimmt seinen Lauf. Kurt landet in der Hölle. Hier wird er zunächst auf seine Karriere als Angestellter des Teufels vorbereitet, bekommt Arbeitskleidung und ein Buch: How To Get Evil. Anhand dieser Anleitung versucht Kurt nun in der Hierarchie der Hölle aufzusteigen. Doch was er auch versucht, es scheint nicht auszureichen. Eine andere Lösung muss her.
  • Icecream

    2012, Regie: Richard Forstmann

    Zeichentrick mit Lgetrickelementen
    Für Icecream braucht man Geld.
  • Kleider machen Freunde

    2012, Regie: Falk Schuster

    „Kleider machen Freunde“

    Ein Igel, der sich nur noch in Verkleidung aus dem Gebüsch traut, trifft auf einen höhenängstlichen und deshalb oft sehr hungrigen Vogel. Trotz oder auch gerade wegen dieser komplizierten Konstellation entsteht zwischen beiden „Problemtieren“ eine Freundschaft.
    Und so schaffen es die Zwei ihre absurden Probleme in den Griff zu bekommen.
  • Rock on

    2011, Regie: Anne-Katrin Kiewitt, Alice von Gwinner

    Die Röcke in einem Laden hängen gemeinsam an einer Stange und tratschen über die vorbeikommenden Kundinnen. Als eine
    besonders dicke Frau den Laden betritt, bekommen es die
    Kleidungsstücke mit der Angst zu tun. Ausgerechnet der Kleinste unter ihnen in Größe 32 wird von ihr ausgewählt und in die
    Umkleidekabine geschleift. Wird der kleine rosa Rock die Anprobe überleben?
  • Rosalie

    2011, Regie: Maximilian Zwiener

    Prof. Adam Rosenberg ist ein namhafter Pflanzenforscher. Als seine Lieb-lingsblume eines Tages anfängt zu verwelken, versucht Adam dies mit allen Mitteln zu verhindern. Doch wie alles Lebendige können auch Pflanzen nicht ewig leben. Das Geheimnis hinter der lilafarbenen Blume lässt Adam eine Entscheidung treffen, die sein Leben verändert. „Rosalie“ - ein Stop Motion Film über die Vergänglichkeit des Lebens ge-genüber der unsterblichen Liebe.
  • Schule des Lebens

    2010, Regie: Falko Tilgner, Patrick Paulin, Michelle Günther

    Unser sehr junger Hauptcharakter Paul philosophiert in seiner scheinbar jugendlichen Naivität
    über seinen späteren Lebensverlauf und offenbart dabei eine trockene und verblüffend realistische Einschätzung der Höhen und Tiefen eines gesamten Lebens. Im weiteren Verlauf der Handlung lassen
    sich die Schwierigkeiten auf eine Zurückweisung in der Kindheit zurückführen und beweisen damit die Bedeutung der Liebe in allen Phasen des Lebens und Gesellschaftsschichten. Das ganze ist verpackt mit infantil und froh anmutenden Grafiken welche durch die Verbindung mit der melancholisch wirkenden Handlung eine Ironie schaffen welche den Film von Anfang bis Ende begleitet und lebendig erscheinen
    lässt. Der Kontrast zwischen phantasievoller bunter Kinderwelt und den ernüchternden schlechten Erfahrungen eines ganzen Lebens machen dabei den gewissen Reiz aus und beleuchten kritisch wie unterschätzt die Auseinandersetzung von jungen Menschen mit der heutigen Welt sein kann.
  • Singen, Beten, Halleluja - Eine kurze Zeitreise zu Johann Sebastian Bach und den Thomanern

    2012, Regie: André Martini

    Ein kurzer Ausflug mit dem Zeichenstift quer durch die Zeit in das alte
    Leipzig von Johann Sebastian Bach.
    In der alten Thomasschule wollen wir in den Alltag der Chorknaben
    eintauchen und zum 800-jährigen Geburtstag des berühmten Knabenchors
    gratulieren.

Dokumentation

  • A Fistful of Rupies / Für eine Handvoll Rupien

    2011, Regie: Hannes Gieseler

    Die Zeit scheint zurück gedreht im Niemandsland von Maharashtra. Dinge passieren, so alt wie die Erfindung des Rades und die Unterwerfung des Stieres. Keiner kennt die Wurzeln. Sie treffen sich weil sich Ihre Väter und Großväter trafen... Ein antiker Stil von Luxus, eine Rennstrecke, eine viertel Meile, zwei Fahrer, vier Bullen, vier Räder und jede Menge Staub. Für Sekunden wird brutale Höchstleistung verlangt. Ein Wagenrennen im ursprünglichsten Sinne und vielleicht der Ursprung des Rennens selbst.
  • Der Gewürzladen

    2011, Regie: Benjamin Leers

    Claudia und Atze verwirklichen ihren Traum. Sie eröffnen einen Gewürzladen, mitten in Köln-Ehrenfeld. Doch ihnen geht es nicht nur um die Gewürze, sondern die Geschichten dahinter und um die Gemeinschaft mit ihren Nachbarn und Kunden. Ein Portrait.
  • Kursdorf

    2011, Regie: Michael Schwarz

    »Kursdorf ist eine idyllisch gelegene Ortschaft am westlichen Rand von Sachsen, sorgsam umschlossen von den beiden Start- und Landebahnen des Flughafens Leipzig-Halle, einer ICE-Strecke und dem Schkeuditzer Autobahnkreuz.«

    Ein stilles Porträt über das lauteste Dorf Deutschlands.
  • Mitteldeutschland?!

    2011, Regie: Duc Ngo Ngoc

    Mitteldeutschland ist ein historischer Begriff für ein Gebiet, das längst nicht mehr in der Mitte liegt. Aber wenn nicht dort, wo liegt es dann?
    Berliner Jugendliche haben recht genaue geografische, kulturelle und landschaftliche Vorstellungen von Mitteldeutschland.
  • Saleem - Rickshaw Driver in Delhi

    2011, Regie: Mitja Hagelüken, Martin Pieske

    Saleem
    Mallan lebt mit seiner Frau und seinen vier Kindern in Delhi. Um seine
    Familie zu ernähren fährt er Touristen durch die belebten Gassen Old
    Delhis. Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr. Wenn er einmal alt
    ist, wird er sich zwangsläufig eine andere Arbeit suchen müssen, um zu
    überleben. Damit steht er stellvertretend für Millionen von Menschen in
    Indien.

    Doch Saleem ist nicht unglücklich. Natürlich könnte es hier und
    da ein wenig mehr Geld sein, aber das sind die alltäglichen Sorgen, die
    wahrscheinlich jeder von uns teilt, nur auf einem anderen Niveau.


    Saleem weiß, dass seine Kinder nur durch gute Schulbildung auf ein
    besseres Leben hoffen können. Dafür erträgt er täglich Lärm, Smog und
    Erschöpfung.

    ENTSTEHUNG DES FILMES
    :
    Die Idee für dieses Portrait entstand
    im Sommer 2011, als wir gemeinsam im ARD Studio Neu-Delhi arbeiteten.
    Wir nutzten ein freies Wochenende zum Brainstorming für ein eigenes und freies Projekt und fuhren am
    Sonntag nach Old Delhi, um Saleem mit unserem Besuch zu überraschen. Im
    Gepäck: DSLR-Kameras, ein Mikrofon und eine Menge Fragen. Martin hatte Saleem
    schon im Frühjahr 2010 kennengelernt. Glücklicherweise stand er auch an
    diesem Tag vor dem Roten Fort in Delhi und war bereit, mit uns vier Stunden an diesem
    Nachmittag zu verbringen.
  • Schattentänzer

    2011, Regie: Lin Sternal

    Die Eislaufwelt hat ihre eigenen Regeln und Gesetze. Sascha Rabe ist Teil dieser Welt. Als aufstrebender Eistänzer kämpft er mit seiner Partnerin um den Erfolg. Aber was, wenn ihn die Vergangenheit einholt und sich die einst so heimische Welt gegen ihn stellt und Freunde zu Feinden werden...
  • Testfahrer

    2011, Regie: Florian Arndt

    MS, Arthrose, Diabetes, ein Herzinfarkt und Krebs, um nur einige Krankheiten zu nennen.
    Bei dieser Diagnose verliert man normalerweise seine Lebensfreude – aber nicht der 69-Jährige Rollstuhlfahrer Volkmar Kirschbaum, der trotz dieser Schicksalsschläge seinen Charme nicht verloren hat. Nach 43 glücklichen Ehejahren verstarb vor fünf Jahren zudem seine Ehefrau an Krebs, seither lebt Volkmar Kirschbaum allein. Täglich besucht der Witwer sie auf dem Friedhof – ohne Ausnahme.
    Angesichts dieser Schicksalsschläge würde jeder andere Mensch verständlicherweise jegliche Lebensfreude verlieren, anders jedoch der 69-jährige Rollstuhlfahrer, der trotz dieser Tragödien seinen Optimismus und Humor nicht verloren hat. Und deshalb gibt es für ihn immer einen Grund, mit dem Rollstuhl unterwegs zu sein. Da wundert es kaum, dass ihn in Mühlhausen scheinbar jeder kennt.
    Ein hoch-emotionales Porträt zwischen Tragödie und Komödie, wie man sein schweres Schicksal annehmen kann, ohne daran zu zerbrechen.
  • Veronika

    2011, Regie: Mark Michel

    „Bebildert von märchenhaft anmutenden Sandmalereien, taucht der Film ein in die verborgene Welt von Veronika. Als Kind wurde ihr ein IQ von Null attestiert, sie ist autistisch, dazu mehrfach körperlich behindert. Niemand konnte sich vorstellen, dass Veronika über einen hellwachen Geist verfügt. Nun, als Erwachsene, hat sie gelernt, sich über ein ausgeklügeltes Zeichensystem verständlich zu machen. Sie studiert und schreibt Geschichten. Das einfühlsame Porträt eines außergewöhnlichen Menschen und der Einblick in eine Welt, die der Umwelt normalerweise verschlossen bleibt.“ (Katalog DOK Leipzig 2011)

Fiktion

  • Die weiße Mücke

    2012, Regie: Marco Gadge

    In einem stillen Provinznest führen die zwei Polizisten Schraube und Wattner ein beschauliches Leben. Das ändert sich schlagartig, als Bürgermeister Billing auf eine unheilvolle Idee kommt. Wenn die beiden Polizisten ihre Idylle nicht verlieren wollen, müssen sie zu unlauteren Mitteln greifen. Das tun sie denn auch - mit Phantasie, boshaftem Witz und tödlicher Konsequenz.
  • E.+U.

    2011, Regie: Anne Zohra Berrached

    Die Hausfrau E. wird an ihrem 39. Geburtstag von ihrem Ehemann vor den lechzenden Augen der Nachbarschaft geschlagen und verlassen. Eigentlich hatte sie mit ihm Kinder geplant.
    Ihre biologische Uhr tickt und das Dorf tratscht.
    Ihr 25-jähriger, cholerischer Nachbar U., mit Aussicht auf Erbschaft eines Maurerbetriebs, scheint ihr genetisch und sozial die beste Wahl für ihr Vorhaben, eine Familie zu gründen. U. nutzt die Situation, um mit einer älteren Frau Sex zu haben. Doch genau genommen interessiert er sich viel mehr für die16-jährige S. Um ihre Pläne durchzusetzen, muss E. zu drastischen Maßnahmen greifen…
  • Gwendolyns Reise

    2012, Regie: David Campesino

    “Gwendolyns Reise“ ist eine Geschichte, die die Sicht eines Wesens vor der Geburt beschreibt. Gwendolyn geht bei ihrer Reise durch reale und imaginäre Welten. Zweimal begegnet sie möglichen Müttern, die ihre Anwesenheit wie eine Erscheinung empfinden. Das Wesen Gwendolyn reist weiter.
  • Hier kommt Kurt

    2011, Regie: Malte Wirtz

    Kurt, ein eingefleischter Neonazi trifft eines Morgens auf die schöne Türkin Fatma. Verzaubert von ihrem Blick gerät seine Ideologie ins Wanken. Innerlich zerrissen bemerkt er, dass sein rechtsradikales Umfeld nicht hält, was es verspricht. Vielleicht ist seine Liebe zu Fatma doch nicht abwegig.
  • Phoenix

    2011, Regie: Konstantin Srugies

    Zwei Perser in einem Café irgendwo in Deutschland: Einst sehr vertraut sitzen sie jetzt einander gegenüber, eingehüllt in Sprachlosigkeit.


    Die alten Freunde eint der Versuch eine Brücke zwischen den Staaten, ihren Identitäten zu schlagen. Während der eine es geschafft hat sich zu etablieren, versucht der andere sich als Clown eine kleine Existenz im fremden Land aufzubauen. Doch hinter dem auffälligen Kostüm und einer Maske aus Schminke und Schweigen verbirgt er eine schockierende Wahrheit, die sein Gegenüber in die Realität seiner alten Heimat zurückwirft...

    Was bleibt auf der Strecke, wenn man versucht sich eine Existenz aufzubauen?

    Phoenix thematisiert das Leben zwischen den Grenzen, die Unfreiheit des eigenen Daseins und den damit einhergehenden Verlust der Empathie, des Gespürs für den Anderen.
  • Stillstand

    2011, Regie: Benjamin Teske

    Nach einem Amoklauf an einer nahen Schule wird der junge Assistenzarzt Alexander auf eine harte Probe gestellt.
    Nicht nur, dass er zum ersten Mal eine Patientin verliert, wenig später sieht er sich dem Täter selbst gegenüber.
  • STO TE NEMA

    2011, Regie: Vladimir Tagic

    Synopsis:
    A shared terraced house, a shared breakfast, a shared son. A couple share many things, but in this case not the essentials: love has long bid them farewell. Yet the yearning thereafter is still alive.

    Gemeinsames Reihenhaus, gemeinsames Frühstück, gemeinsamer Sohn – ein Paar teilt vieles, nur nicht das Wesentli-che – die Liebe hat sich schon lange aus ihrem Leben verabschiedet. Doch die Sehnsucht ist noch lebendig.
  • Von Hunden und Pferden

    2011, Regie: Thomas Stuber

    Logline:
    Um seinen totkranken Hund zu retten wettet der arbeitslose Rolf sein karges Geld auf ein Pferd und hofft fest: Manchmal bekommen auch Außenseiter eine Chance!

    Synopsis:
    Rolfs alter Hund Piet leidet unter Hüftgelenksdysplasie. Piet könnte für 3000 Euro operiert werden, aber das ist eine Summe, von der Rolf nur träumen kann. Rolf setzt alles auf eine Karte: Auf der Pferderennbahn wettet er sein letztes Geld.

    Inhalt kurz:
    Eine Brachfläche, der Mittfünfziger Rolf (Matthias Brenner) versucht seinen Hund Piet zum Weiterlaufen zu motivieren. Eine ruhige Totale zeigt die Trostlosigkeit der Umgebung genauso unspektakulär wie die tiefe Zuneigung Rolfs zu seinem Hund. Hüftgelenksdysplasie – die Diagnose des Tierarztes ist nüchtern, für Rolf bricht eine Welt zusammen. Eine OP könnte den Hund retten, doch die kostet viel Geld, Geld das Rolf augenscheinlich nicht hat. Nach der ersten Hoffnung, Piet könne sich erholen, sieht Rolf in seiner Verzweiflung nur noch die Chance sein Glück auf der Rennbahn zu versuchen, doch vom Wetten hat er keine Ahnung. Pferde-Schäfer (Bernd Stempel) muss helfen. Dessen Wohnung ist fast leer bis auf einen Esstisch und ein Pferde-Gemälde. Doch der Freund von früher will nicht mit auf die Rennbahn. Rolf verschläft das Rennen beinahe, doch Schäfer weckt ihn nach einem Sinneswandel. Auf der Pferderennbahn „Scheibenholz“ verläuft zunächst alles nach Plan. Das erste Rennen gewinnen sie, genau wie Schäfer es voraussagt hat. Doch dann verlässt Pferde-Schäfer und Rolf das Glück, schnell ist der Gewinn wieder verspielt. Doch manchmal bekommen auch die Außenseiter ihre Chance. An diesem Abend, so ist sich Rolf sicher, wird Piet steinalt.