Wettbewerbsteilnehmer Kurzsuechtig 2011

Animation

  • Canvas

    2010, Regie: Merle Koch

    Beauty is in the eye of the beholder. So is Ugliness as its opposite. But what if somebody really transforms in what other people see in him or her? All the roles, the prejudices and clichés? Like a canvas to which everybody paints his or her ideas and desires? How would everyday life be? A walk through the city full of people?
    Canvas is a young woman who goes through a lot of changes until she realises that she has to change something for herself.
  • Crossover

    2010, Regie: Fabian Grodde

    Mit CROSSOVER entwerfe ich Fragen zu Religion und Identität. Im Fokus dieser Auseinandersetzung stehen Missionierung und Konvertierung fremder Kulturen durch Vertreter des Christentums. Das wilde und ursprüngliche Volk, vertreten durch Feuerwanzen, wird einer Kreuzspinne gegenübergestellt, welche mit einer List anstrebt die Insekten zu bekehren.
  • Das Haus

    2011, Regie: David Buob

    Das kleine Mädchen träumt davon sich um ihre Oma zu kümmern, doch die anderen Familienmitglieder lassen das nicht zu. Es gibt nur einen Ausweg.
  • Das Terrbarium

    2010, Regie: Margarita Leonore Göbel

    `Das Terrbarium`ist die Verfilmung des gleichnamigen Gedichts von Joachim Ringelnatz aus dem Jahr 1924. Ein Kunstsammler übersieht die Grenzen seines Schaffens und wird letztlich konfrontiert mit einer bitteren Überraschung, ausgeübt von den scheinbar einzig übrig gebliebenen `Gewissenhaften`, einem amerikanischen Naturvolk.
    Eine Geschichte von Wertverlusten, Kunst und Geschmack, in der am Ende sowieso alles platt gemacht wird.
  • Geteiltes Leid

    2011, Regie: Robert Sawallisch

    Die großen Metropolen des 21. Jh. verrotten unter riesigen Sandwüsten und die letzten Überlebenden finden Zuflucht in den Ruinen eines Wolkenkratzers, der wie ein Leuchtturm aus dieser Wüste ragt. Ein unheilbarer Virus, der Tote als wan-delnde Leichen auferstehen lässt, hat die Menschheit an den Rand ihrer Auslöschung getrieben. In dieser apokalyptischen Welt sind Moral und Ethik ein unbezahlbarer Luxus. Doch ein kleiner Junge stellt sich gegen diesen Wahnsinn...
    Die morbide Zukunftsvision einer Gesellschaft am Rande ihrer Existenzmöglichkeit.
  • Ich-Apparat

    2010, Regie: Susan Kreher, Mandy Blaurock

    Eine metaphorische Beschreibung des eigenen Körpers. Die Reise beginnt mit dem Anziehen eines Pullovers und endet in einem Wollknäuel im Universum. Dazwischen werden geliebte und ungeliebte Körperteile aus einem ganz individuellen Blickwinkel auf einem Tablett voller fantastischer und skurriler Bilder präsentiert.
  • Nasos Verbannung

    2010, Regie: Konradin Kunze

    In a stadium in Rome Publius Ovidius Naso’s journey into total solitude begins; a journey to the end of the world. A mandatory salutation left out by the famous poet, the fine-tuned mechanism of the administration and a motion of Emperor Augustus’ hand lead to the banishment of Naso. Based on a scene from the novel „Die letzte Welt“ (The Last World) by Christoph Ransmayr.
  • Quiet!

    2010, Regie: Franka Sachse

    Glittering snowflakes in bright sunlight; fresh air and finally ...privacy!
    Paul is desperately longing to escape from his parental rabbit hole. Maybe he should listen to his father’s warnings, but how hard it is to resist the call of the wild.
  • the day i turned into a ghost

    2011, Regie: Ines Christine Geißer + Kirsten Carina Geißer

    Ein poetisches Musikvideo über `Ihn`, der nicht loslassen kann und `sie`, die letztlich eine Entscheidung trifft.
  • Underneath

    2010, Regie: Valeria Lungaroni

    Beneath one city criminals hide toxic waste. A boy discovers this and denounces it to the police, who turn out to be corrupt. Since he is only a boy, it seems impossible to change this situation, therefore he wants to escape this place. In the end a sign of hope appears and changes his mind.
  • Unter Menschenfressern

    2010, Regie: Anita Müller

    Unter Menschenfressern führt auf eine Reise durch ein exotisches Land. Eine kindliche Stimme liest aus einem der ältesten ethnografischen Reiseberichte, dem Brasilianischen Tagebuch von Jean de Léry (1556). In Bild und Text zeigt sich die ambivalente Beziehung der Besucher zur soeben entdeckten Neuen Welt: sie bewundern ihre ursprüngliche Schönheit, wollen sie gleichzeitig aber auch unterwerfen.
  • unterwegs

    2009, Regie: Yvonne Reuther

    Ein Fahrrad. Eine Kamera. Ein Versuch, die Umgebung künstlerisch zu verändern.

    Unterwegs - ein experimenteller Kurzfilm zum Thema Wahrnehmung, enstanden in Leipzig 2009.
  • Vielleicht Biarritz

    2010, Regie: Andreas Hell

    Der Film erzählt fragmentarisch die Geschichte zweier deutscher Frauen zur Zeit des Nationalsozialismus. Fotografien aus Familienalben dokumentieren persönliches Erleben, die Gleichzeitigkeit von Routine und Gewalt.
  • Warmes Wasser Aus Der Wand

    2011, Regie: Hendrik Niefeld

    Warmes Wasser Aus Der Wand ist ein dokumentarischer Reisebericht aus einer Welt der Erinnerungen. Ein Betrachter fängt alltägliches und außerordentliches, privates und offizielles Leben ein. Vom Obst konservieren bis hin zur Eroberung des Kosmos wird dabei ein inhaltlicher Bogen gespannt. Darin finden sich kollektive und autobiografische Erinnerungen des Regisseurs aus dem Mitteldeutschland der achtziger und frühen neunziger Jahren wieder.
    Der Sonnenbahn eines Tages folgend, erscheint die Zeit in diesem Bericht gestaucht oder gedehnt. Verlangsamte und beschleunigte Ereignisse laufen parallel, nehmen Geschwindigkeit auf oder stagnieren. Pastöse, lichtdurchflutete Bilder erzeugen eine sommerliche Atmosphäre und geben die einfühlsame Grundlage für den ins poetische spielenden Kommentar. Der in Versen angelegte Text lässt dabei Grenzen zwischen Erinnerung und Nostalgie, Erlebtem und Erdachtem, Fakten und Klischees verschwimmen.
    Mit einer eigenständigen Bildästhetik, die den klassischen Stopptrick mit realistischen Lichtanimationen
    verbindet, wendet sich Warmes Wasser Aus Der Wand an ein anspruchsvolles internationales und
    lokales Publikum.

Dokumentation

  • Bettinas Job

    2010, Regie: Patrick Richter

    Bettina ist unzufrieden. Umgeben von Armut, Krankheit und Tod, versucht sie ihrem Beruf etwas Positives abzugewinnen.
  • Dein Wille Geschehe

    2011, Regie: Daniel Sager

    Christian Erath steht kurz vor seiner Weihe zum katholischen Priester, mit der er Ehelosigkeit und ein Leben ohne Sex verspricht. Die Enthaltsamkeit meint Christian jedoch nicht als Verzicht zu empfinden. Der Film hinterfragt ein radikales Lebenskonzept und ob der Zölibat im 21. Jhd. noch Bestand haben kann.
  • Der Buddha und die Taube

    2010, Regie: Máté Baksa Soós

    Der Dresdner Maler Eberhard von der Erde setzt sich seit Beginn der 1970er Jahre in seinen Arbeiten mit verschiedenen Themen der Gesellschaft auseinander. Welche Bedeutung haben die Veränderungen in Polen und in der DDR auf sein künstlerisches Schaffen als Maler.
  • elias

    2010, Regie: Marcus Heep

    Eine Art Coming-of-Age Geschichte, wie sie sich schon millionenmal auf der Welt ereignet hat. Das Leben prasselt heftigst auf eine kleine, junge Familie ein und wahrscheinlich müssen sie auseinandergehen. Daraus entstehen gute Sachen und auch schlimme.
  • Lucky Punch

    2010, Regie: Alina Cyranek

    In dem Stadtteil Weimar West befindet sich der Weimarer Boxclub e.V. Tanja, Altinay und Nathalie sind Mädchen zwischen 14 und 17, die sich regelmäßig zum Boxen treffen.

    Der Dokumentarfilm begleitet die drei Mädchen ein Stück weit auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden und begibt sich mit auf die Su-che nach ihrem Platz in der Gesellschaft.

    Die Porträts beleuchten den sozialen Hintergrund, ihre Freundschaft und die gemeinsame Leidenschaft für den BoxSport.
  • Müller Marco

    2010, Regie: Marco Gadge

    Müller, Marco, wie er sich selbst vorstellt ist Bergmann in dritter Generation und in der Lausitz aufgewachsen. Im Tagebau weiß man, wie schnell sich die Welt verändert.
    Seit Jahren wird hier mit Abräumbaggern die Landschaft umgegraben. Noch immer wird Kohle gefördert.
    Nachtschicht im Tagebau Welzow Süd. Der 25-jährige Baggerfahrer Marco macht sich zum Dienst bereit. Ein Portrait über sein Leben mit und von der Kohle.

Fiktion

  • 5 vor 12 schlägts 13

    2010, Regie: Patrick Konopka

    Angefangen von „Morgenstund hat Gold im Mund“ über „Sport ist Mord“ bis hin zu „Ich glaub, mein Schwein pfeift“: Über 170 Sprichwörter, Redewendungen und Wortwitze ohne Pause in 10 Minuten auf lustige Art dargestellt.
  • Arbeiter verlassen die Fabrik

    2010, Regie: Anna Linke

    In Erinnerung an die Brüder Lumière machen sich auch in dieser Geschichte die Protagonisten auf, die Fabrik zu verlassen: Karin hat einen Job in einer Metallfabrik, wo sie Tag für Tag die selben Handgriffe erledigt. Als ein Neuer in der Fabrik anfängt, scheint die Eintönigkeit ein Ende zu haben. Denn der Neue findet nicht nur Gefallen an Karin sondern auch an den seltsam anmutenden Metallfiguren, die Karin heimlich vor Arbeitsbeginn herstellt, und so schweißen sie bald Figuren um die Wette.
  • Atropos

    2010, Regie: Philipp J. Neumann

    Herr Matthes (75), ein pensionierter Ingenieur wacht morgens neben seiner Frau auf, die über Nacht verstorben ist. Im Schock schwankt Herr Matthes zwischen Verzweiflung und seltsamer Pflichterfüllung. Er entzieht sich der Außenwelt in seinem stummen Schmerz.
  • Haltlos – losing ground

    2010, Regie: André Herrmann

    In zurückhaltenden, fast wortlosen Szenen erzählt der Film mit träumeri-schen Bildern – zwischen Abgrund und Hoffnung – die letzten Augenblicke im Leben eines Amokläufers.
  • Trigger

    2010, Regie: Till Krücken

    Jonas wurde Opfer eines brutalen Überfalls durch drei Jugendliche. Danach ist nichts mehr wie es war. Selbst seiner besten Freundin Isabel wird Jonas´ apathische Abwesenheit zu viel. Mit zunehmender Isolation und immer häufiger werdenden Panikattacken konfrontiert begibt er sich auf die Suche nach den Ursachen seiner seelischen Verletzungen. Doch die liegen noch viel tiefer, als er dachte.
  • Wie ein Fremder

    2010, Regie: Lena Liberta

    Azad ist jung und verliebt. Ihm muesste die Welt offen stehen, doch als Geduldete duerfen er und seine Familie
    nicht einmal die Stadt verlassen. Als seine Freundin Lisa wegziehen will, muss er sich zwischen seiner Familie
    und der eigenen Freiheit entscheiden.