Wettbewerbsteilnehmer Kurzsuechtig 2010

Animation

  • @-mund

    2010, Regie: Peter Böving

    @-mund dokumentiert augenzwinkernd die Authentizität der „Transrapid-Rede“ Edmund Stoibers und versucht dabei, die Umstände aufzudecken, die zu den bekannten (Ver-) Störungen beim Vortrag führten.
  • Des Geiers goldene Zeit

    2008, Regie: Christine Faust

    Einst war der Geier das schönste Lebewesen des Tierreiches und wurde bewundert von den anderen. Doch dann wurde er zum Helden und alles änderte sich.
  • Eloise

    2009, Regie: Constanze Engel

    Eloise ist ein verschlossenes Mädchen, welches ihren Alltag in einem kargen Wohnblockviertel bestreitet. Als ihre leisen Annäherungsversuche an ihren Nachbarn fehlschlagen, erweckt sie eine Kreatur aus Papier zum Leben...
  • Fallengelassen

    2008, Regie: Max Baberg, Daniel Büttner

    ‘Fallen Gelassen’ handelt von dem Mädchen Anna, das durch ihren Gegenspieler Lars, aber auch durch ihre widrige Umwelt und soziale Herkunft in einen Abwärts-Strudel gerät, aus welchem es kein Entrinnen zu geben scheint.
  • Laufende Geschäfte

    2009, Regie: Falk Schuster

    Laufende Geschäfte zeigt eine Welt, in der Zeit ganz unterschiedlich vergeht. Zwei Menschen leben Tür an Tür und scheinbar doch in komplett verschiedenen Welten. Ihre Uhren ticken nicht im gleichen Takt. Doch als sie sich eines Tages treffen ist Ihre Welt wie auf den Kopf gestellt. Was ist passiert?
  • Muttermal

    2009, Regie: Murat Haschu

    Ein Muttermal macht eine Reise durch den Kopf eines Menschen und wird Zeuge von befremdlichen Ereignissen: Das Gehirn fährt auf einem Boot vorbei und fängt plötzlich an, verstörende Erinnerungen zu verarbeiten, die als Metaphern für elterliche Gewalt, für Missachtung und Gleichgültigkeit stehen. In den Reminiszenzen wird von Empfängnis und Geburt, von innerfamiliärer Gewalt, von der Abgrenzung der Menschen gegenüber anderen, ihrer Gleichgültigkeit, vom Werteverfall in der Gesellschaft erzählt.
    Am Ende seiner Reise landet das Muttermal auf dem Kopf eines anderen Menschen und wird so symbolisch auf die nächste Generation weiter übertragen.
  • Peanuts

    2010, Regie: Tim Romanowsky

    Peanuts ist eine grafische Neubearbeitung eines Ub Iwerks Films. Figuren und Elemente des Originals fließen in einer neuen, aufgelösten Welt ohne Regeln zusammen.
  • Score

    2009, Regie: Maria Kalcheva

    This is the story of a sweet little girl and her adorable toddler brother with his sweet puffy teddy bear. That and the willing of killing people.
  • Territory

    2009, Regie: Wei hou

    Diplomarbeit - Computeranimation einer chinesischen Parabel
    `Territory`ist mein erster Animationsfilm.
    Welch ein Schlachtgetümmel waffenstrotzender Soldaten, angeführt von kriegslüsternen Generälen! Wozu? Ich animiere eine kleine chinesische Geschichte, -Der Kampf um einen Schneckenfühler! die auf den Irrsinn in der Welt verweist: Streben nach immer mehr Macht und Besitz mit Waffengewalt, egal wie hoch der Preis dafür ist. Dieser Irrsinn wird umso drastischer deutlich umso größer der Betrachtungsabstand ist. Er wird von Außen betrachtet schließlich unbedeutend und lächerlich. Und so verschluckt der überdimensionale Frosch die winzige Schnecke samt Armeen und quittiert mit einem selbstgefälligen „Quack!“.
  • The White Rider

    2009, Regie: Francisco M. Poveda

    Raymond`s life is in a dead end. He is a junkie. That day a deliverer brings to him a mysterious parcel without a clue of its content or who sended it. While in his living-room he is looking at the box and wondering about it, something extraordinary but frightening happens.

Dokumentation

  • Fixed City

    2009, Regie: Kristian Ansand & Martin Gilluck

    fixed city | Fixed-Gear-Kultur im Jahr 2009

    Das Phänomen fixed gear. Eine Momentaufnahme in Deutschland, im Sommer 2009. Zwischen Velodrom und Ampelkreuzung, zwischen Messengers und Fakengers, zwischen Inspiration und Revolution, zwischen Trickmanie und Tempogier, zwischen Pragmatismus und Passion, zwischen Purismus und Poesie.
  • LYKKE

    2009, Regie: Leonie Rölle

    Malin, Sven und Wiebke - drei junge Flensburger, die ihr ganz persönliches Glück fernab der Heimat in Kopenhagen suchen. Ein steiniger Weg, denn jeder einzelne weiß von seiner persönlichen Alltagsmisere zu berichten. Doku trifft Fiktion.
  • Obst und Gemüse

    2008, Regie: Detlef Suske

    Hauptperson des Films ist der Inder Parven Kumar. Er lebt in Magdeburg und hat, aus armen Verhältnissen in Indien kommend, in Deutschland einen Obst- und Gemüseladen eröffnet. Die Kunden kommen vorbei, weil sie die Qualität der Waren aber auch nachbarschaftlichen Kontakt, Klatsch und Anteilnahme schätzen. Parven lädt seine Kunden zu einer Scheibe Melone ein und unterhält sie mit einer Anekdote nach der anderen. Das hat seinen Laden zu einem beliebten Treffpunkt in Magdeburg gemacht. Der Film zeigt, dass Integration keine bittere Pille ist, die pflichtbewusst eingenommen werden muss, sondern ein leckeres Vergnügen sein kann, sobald Essen und viel gute Laune mit dabei sind.
  • Peterstal

    2009, Regie: Inga Martel

    Erinnerungen und die damit in Verbindung stehenden realen Orte sind Ausgangspunkt für die Auseinandersetzung mit eigener und fremder Imagination und stehen im Mittelpunkt dieses Films.
    Die Filmemacherin Inga Martel begibt sich auf Spurensuche.
    Kindheitserinnerungen ihrer Großmutter, die von ihrem Geburtshaus in der Ukraine erzählen, gaben den Anstoß sich mit Identität und Familiengeschichte zu beschäftigen.
    Mit 13 Jahren, zum Ende des zweiten Weltkrieges, musste die Großmutter aufgrund ihrer deutschstämmigen Herkunft aus der Ukraine flüchten. Anhand ihrer Erzählungen und Erinnerungen begibt sich die Enkelin über
    60 Jahre später auf die Suche nach dem Geburtshaus.
    Eine Reise, bei der sich Vergangenheit und gedankliche Konstruktion des Heimatortes gegenüberstehen und sich mit der Realität vermischen.

Fiktion

  • Das zweite Geschenk

    2009, Regie: Mario Schneider

    Peter, 49 Jahre, erfolgreicher Manager, fährt mit seinem Mercedes Benz S-Klasse auf der linken Spur einer Autobahn. Er öffnet bei Tempo 200 seine Geburtstagsgeschenke. Das Geschenk seiner Tochter könnte sein Leben verändern.
  • Endzeit

    2010, Regie: Alexander Schulz

    Was wäre wenn man den Tag seines
    Todes kennen würde? Diese Erfahrung
    macht Antiheld Eric, der wie der Rest der
    Bevölkerung durch einen Traum sein
    Sterbedatum erfahren hat. Im
    ausbrechenden Chaos versucht er die
    Ruhe zu bewahren und zu retten, was zu
    retten ist.
  • Kalter Hund

    2010, Regie: Anna Porzelt

    Kalter Hund erzählt die Geschichte von Emil, der 9 wird, ohne je seinen Vater kennengelernt zu haben. Da Emil aber (wie alle Kinder) ein phantasiebegabter Junge ist, lässt er seinen Vater in seinen Träumen Gestalt annehmen; eine Gestalt, die in seinen Augen zur Wirklichkeit wird. Nicht nur seine allein erziehende Mutter leidet darunter, mit dieser übermächtigen Phantasiegestalt um die Gunst ihres introvertierten Sohnes konkurrieren zu müssen, auch der Vater selbst wird von seinem schlechten Gewissen und einem in seinen Träumen herumspukenden kleinen Jungen geplagt. Im Gegensatz zu seinem Vater bringt Emil am Filmende jedoch endlich den Mut zu einer echten Begegnung auf...
  • KINDESEILE

    2009, Regie: Christian Werner

    Pavel hat Krebs im fortgeschrittenem Stadium. Der Arzt drängt zur sofortigen Chemotherapie, die Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Innerhalb kürzester Zeit muss sich Pavel mit seiner Freundin Jasmin entscheiden, ob sie bereit sind, eine Familie zu gründen bevor die unausweichliche Therapie beginnt.
  • Sie sind da kein Einzelfall

    2009, Regie: Lars Tredup & Andreas Pietschmann

    Es ist heute wichtiger als je zuvor, zu wissen, wo ein jeder einen kleinen Beitrag zu einer besseren Welt leisten kann. Individualität ist das Merkmal unserer Gesellschaft. Ob rote Beete mit Nutella, dunkelblaue Jeans zu magenta Poloshirt oder Schlafen bis 10.00 Uhr an einem Mittwoch. All dies sind nur einige Beispiele für unsere spezifischen Lebensvarianten. Um dieser Vielzahl unterschiedlicher Auffassungen beizukommen, wurde das Amt für Individualbesteuerung gegründet. Die Facetten des modernen Lebens erfordern adaptive Maßnahmen zur Besteuerung eines jeden Individualobjektes.
  • Stiller See

    2009, Regie: Lena Liberta

    Nach dem Tod seiner Frau muss sich ein Mann mit seinem autistischen Sohn auseinandersetzen, der ihm bislang völlig fremd war.
    Peter lebt mit seinem autistischen Sohn Tobi noch immer im Haus an jenem See, in dem seine Frau ums Leben kam. Peter kann den Tag des Unglücks nicht vergessen und macht nicht nur sich, sondern auch seinem Sohn Vorwürfe. Als Peter eine neue Frau mit nach Hause bringt, glaubt sein Sohn die Mutter wieder zu erkennen und die Situation eskaliert.
  • Vatertag

    2009, Regie: Olaf Held

    Ein kleines Mädchen verbringt ihren Tag mit ihrem scheidungsdeprimierten Vater. In einer Kneipe fällt sie eine Entscheidung.