Kaltes Tal

2016, Regie: Florian Fischer & Johannes Krell

▶ Video Der Film verhandelt dialektisch unser Verhältnis zur Natur als Lagerstätte für Rohstoffe und
mystischem Möglichkeitsraum.
Changierend zwischen ästhetischer und dokumentarischer Form beschreibt der Kurzfilm
„Kaltes Tal“ die Arbeitsabläufe eines Tagebaus, in dem Kalkstein gefördert wird.
Das geborgene Material wird verarbeitet und durch eine Waldkalkung der Natur zurückgeführt.
Durch diese Maßnahme soll dem sauren Regen entgegengewirkt werden, der die Waldböden belastet. Ein Kreislauf wie eine Möbiusschleife – den irreversiblen Konsequenzen des Rohstoffabbaus geschuldet, um das fragile Gleichgewicht der Natur wiederherzustellen. Kalkstaub legt sich behutsam auf dem Waldboden ab. Eine weiße, sphärische Gegenwelt öffnet sich, die unser ambivalentes Verhältnis zur Natur hinterfragt.
Wettbewerbsteilnehmer
Jurypreis
Publikumspreis
Eingereicht zu
Kurzsuechtig 2017
Kategorie
Experimental
Dauer
14:00
Produzent
Rosenpictures
Drehbuch
Florian Fischer & Johannes Krell
Kamera
Florian Fischer & Johannes Krell
Schnitt
Florian Fischer & Johannes Krell
Gefördert durch
Werkleitz, MDM, Kunststiftung Sachsen-Anhalt
Aufgeführt bei
16. European short film festival in Nice (France), ASFF, Stuttgarter Filmwinter, Clermont-Ferrand, IFFR Rotterdam, KurzFilmFestivalKöln
Auszeichnungen
Deutscher Kurzfilmpreis