Ein poetischer Kurzfilm, der den weiblichen Körper in seiner Anziehung und Verletzlichkeit zeigt. Vielmehr geht es aber darum, wie die Frauen in diesen Körpern sich fühlen, dass sie sich nach Versuchung sehnen, aber Angst haben, auf ihren Körper fixiert und auch sexuell ausgenutzt zu werden. Ein Gefühl, das viele Frauen und Mädchen kennen, ein schmaler Grad, an dem die Grenzen verschwimmen. Wann sagt man nein, wann gibt man sich hin? Diese Gefühle werden ausgedrückt durch eine ästhetische Inszenierung weiblicher Körper in eine metaphorische Darstellung. Es sind Nahaufnahmen von stillen Körpern, wie Stauen, die sich hingeben, oder eben einfach etwas mit sich geschehen lassen. Ohne ihre Gesichter zu sehen, in schwarz-weiß ist eine Identifizierung unmöglich und betont die universelle Kraft dieser Aussage für Frauen. Begleitet werden die Bilder von einem Text, der von verschiedenen weiblichen Stimmen erzählt wird. Sie beschreiben in einer poetischen Textcollage, wie sie sich fühlen und wonach sie sich sehnen.
Der Film soll Frauen das Gefühl geben, verstanden zu werden und keineswegs belehrend oder anprangernd sein. Es ist eine ästhetische und metaphorische Darstellung dessen, was viele, fast alle Frauen durchleben. Für manche kann das sexuelle Gewalt bedeuten, für andere nur, sich durch Blicke bedrängt zu fühlen und für andere Leidenschaft, nach der sie sich sehnen, aber Angst haben für ihren Körper benutzt zu werden. Der Film zeigt, dass Begehren etwas Schönes ist, und man es zulassen sollte aber dabei mit Respekt behandelt werden will.

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Informationen

Produzent:
Alicia Kremser
Drehbuch:
Alicia Kremser
Kamera:
Pablo O`Connor Pozo
Schnitt:
Alicia Kremser & Pablo O`Connor Pozo
Schauspieler:
anonym
Auszeichnungen:
Bester Experimentalfilm
Aufgeführt bei:
FILMthuer 2018
Gefördert durch:
Sheffield Hallam University