Fiktion

Kurzsuechtig 2013

  • 300m/s

    2013, Regie: Lorenz Piehl

    Der Film „300m/s“ zeichnet das Schicksal einer jungen Frau, die in einer physikalisch, radikal- alternativen Welt gefangen ist und reißt den Zuschauer mit gewaltiger Geschwindigkeit in ein skurilles Universum.
  • A Tender History in Rust

    2012, Regie: Stefan Klein

    A Tender History in Rust in ein Kurzfilm über eine Frau, die gehörlos wird.
    Anstatt sich an den offensichtlichen Mechanismen der üblichen Filmgenres zu bedienen,
    indem man bestimmte Motive und Schlüsselhandlungen einsetzt, oder Handlungen überhaupt,
    bietet der Filmmacher dem Zuschauer in dem Fall eine siebenminütige nicht ansteigende, sondern
    andauernde Emotion hinter dem eigentlichen Ereignis des Verlustes der Hörfähigkeit.
    Ein sensibles und durchdringendes Auge sowie ein Klangteppich offenbaren und halten beide
    die Spannung des Verlustes der Hauptfigur. Aufgrund dieses spielerischen und harmonischen
    Nebeneinanders wird die Sprache des Films nicht von einer Anreihung von ereignisreichen
    Kameraeinstellungen getragen, die aufeinander bauen, sondern von einer Gleichzeitigkeit
    eines Gefühls, die nicht in die sukzessive Form des Wortes übertragen werden kann.
    Auf diesem Gedanken gründend ist A Tender History in Rust ein Versuch über das Übersetzen
    aus der Sprache des Verstehens in die der verbalen Ausdrucksunmöglichkeit, die unausweichlich
    von der Stille gefolgt wird:
    „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen.“ – Ludwig Wittgenstein.
  • all überALL

    2012, Regie: Marita Stocker, Steffen Zelmanski

    Das Ende der Welt. Eine ahnungslose Stadt. Und ALL ÜBERALL...
  • Aller Morgen Abend

    2012, Regie: Claudia Zech

    Der Alltag des einsamen Rentners Karl wird durch das Fernsehen bestimmt. Eines Tages wird er jäh aus seiner Welt gerissen, als der Fernseher den Geist aufgibt. Auf der Suche nach der Bedienungsanleitung findet er etwas, das ihm längst vergessene Zeiten wieder in Erinnerung ruft.
  • Am Fluss

    2012, Regie: Mario Gericke

    +++ deu. +++
    Der Kurzspielfilm `Am Fluss`scheint die heutige, hektische Welt zu ignorieren. Er gibt dem Zuschauer Zeit zu sehen und Zeit zum Hören. Der Vorgang ist einfach: Ein junger Mann geht Angeln. Warum er das tut, wird nicht gesagt. Es gibt Indizien aber hier hat man Gelegenheit eine eigene Geschichte zu sehen. Schauspieler Marten Krebs hat es nicht leicht. Er spielt allein, denn das Drehbuch hat nur eine Rolle vorgesehen und Regisseur Mario Gericke hat Schweigen angeordnet. Die behutsame Kameraführung von Christof Assing bleibt immer in Beobachterposition. Natur und Mensch, jeder für sich und doch zusammen.

    +++eng.+++
    The short film `Am Fluss (At the river)`is a film that brings nature closer to the viewer. It actively ignores to show a present, hectic world. Therefor it gives the viewer time to see and time to listen, based upon a simple narrative: A young man goes fishing. We will never exactly know the reason, except the film does give some indications. However, the audience has the opportunity to imagine its own story.

    The making of the film was especially challenging for actor Marten Krebs. He is the only character the story promotes and director Mario Gericke has ordered a dialogue free script. Thanks to the careful camera work by Christof Assing the audience will be both: observer and adventurer. Nature and mankind, each for themselves and together.
  • autark - freie Energie

    2013, Regie: Michael Herrmann & Bernd Kresse

    Der Traum freie Energie zu erzeugen ist realer denje, völlig autark von geltenden Normen und Gesetzen arbeitet ein Team von Untergrundwissenschaftlern an dieser Idee. Plötzlich wird diese durch ein Regierungsverbot erschüttert. Manchmal muss man sich widersetzen um unabhängig zu sein.
  • Bis Zum Letzten Schluck

    2012, Regie: Florian Ross

    Der gealterte Auftragsmörder Orloff möchte vor seinem Ruhestand einen letzten Milchshake bei der schönen Gina trinken und gerät dabei in einen verhängnisvollen Strudel aus Gewalt, Verrat und Hurenkotze.
  • Blumenbinder

    2012, Regie: BunzucciBrozzas

    Blumenbinder, der in einer Garage wohnt und Schuhe sexuell stimulierend findet, beschliesst seinem Leben ein Ende zu setzen. Aus dem Telefonbuch sucht er sich einen geeigneten Ort für den Suizid. Dort angekommen, verläuft nicht alles nach Plan. Ein Film mit viel Pipapo, jeder Menge von dem, was man nicht erwartet, zwielichtigen Gestalten und keinem Happy End.
    Er gestattet uns einen kurzen Einblick in das psychisch labile Grenzland
    eines nicht therapierbaren menschlichen Individuums, sowie die nach einer radikal gefällten Entscheidung theoretisch möglichen Ereignisse. Makabere Situationen vom Feinsten, die das geneigte Publikum hoffen lassen, es sei nur Fiktion, runden diesen Leckerbissen wohlwollend zum Kandiszucker ab.
    Schnappatmung garantiert!
  • borderline

    2013, Regie: Bernd Kilian

    eine Frau, ein Pferd, ein See...
  • Clowns

    2012, Regie: Peter Thiers

    Bier. Zigaretten. Ein Auto am Rande der Welt. Scherben. Beton.
    Zwei Gefährten und die traurige Wahrheit: Niemand mag die weißen Gummibärchen.
  • Cool bleiben

    2012, Regie: Nadia Juhnke

    Mama Olga, eine russische Einwanderin nach Deutschland, bereitet mit ihrem Sohn Igor das
    Essen für ein Familienfest vor. Weil ihr Kühlschrank kaputt ist, wollen die beiden den Kühlschrank ihres angeblich verreisten Nachbarn, dem Medizinstudenten Stefan, nutzen.
    Da der Kühlschrank verschlossen ist, nehmen sie den Kühlschrank mit in ihre Wohnung und öffnen ihn dort mit Gewalt. Sie finden darin zwei Kühlboxen mit Organen und glauben, es mit der „Organmafia“ zu tun zu haben. Wieder zurück in Stefans Wohnung werden Mama und Igor von
    einer Fremden überrascht, die die Organe kaufen will. Sie sehen sich gezwungen, auf das Geschäft einzugehen. Kurz nachdem die Fremde gegangen ist, trifft Stefan in seiner Wohnung ein. Sein Erklärung glauben Mama und Igor gern: die Fremde sei eine Kommilitonin von ihm, die die Organe zum üben braucht. Es stellt sich schließlich heraus, dass Stefan die Organe für ein Underground-Restaurant besorgt,
    das menschliches Fleisch und Organe serviert.
  • Da Capo

    2012, Regie: Julian Köberer

    Der größte Wunsch des im Unternehmen seines Vaters arbeitenden Klavierbauers Klemens ist es, die Nachfolge seines Vaters anzutreten um ihm endlich Beweisen zu können ein fähiger Geschäftsmann zu sein und damit seinen Respekt und seine Anerkennung zu bekommen.

    Doch am Abend des Firmenjubiläums, an dem die Übergabe der Geschäftsführung bekannt gegeben werden soll, taucht zu Klemens Überraschung dessen jüngerer Bruder Aaron auf. In Klemens entsteht der schreckliche Verdacht, dass der jüngere Bruder nicht ohne Grund gekommen ist und zwischen ihnen bricht eine alte Rivalität auf die auf dem Fest zu eskalieren droht.
  • Das Mädchen und der Polizist

    2011, Regie: Vivien L. Frischkemuth

    Christians Versagen bei seinem letzten Auftrag endete mit dem Selbstmord eines jungen Mädchens. Doch jetzt ist die Tochter eines alten Freundes abgehauen. Christian ist der einzige, der ihm diskret helfen kann. Für ihn die Chance, diesmal alles besser zu machen.
  • das rote Fahrrad

    2012, Regie: Nagua Dunkelmann

    Der Film erzählt die Geschichte eines Jungen und seiner Mutter. Der Film versucht das Thema Behinderung auf eine Weise zu erzählen, die vor allem das Herz erreicht. Es ist der Versuch einer träumerischen Erzählweise, ohne Worte, als Erinnerung. Und da Erinnerung bruchstückhaft und unzusammenhängend ist, besteht der Film aus vielen Einzelbildern. Diese Brüchigkeit wird durch die Einspielung von Videosequenzen des Helden (der Junge) gesteigert. Der Film wirkt gewollt kratzig und wackelig ohne glatten Fluss. Die Realsituationen zeigen einen Blick, ein kleines Fenster ins Echte. Die Filmmusik spielt mit diesen Disharmonien und Kratzern und lässt das Sichtbare sinnlich noch dichter erscheinen.
  • Das was wir Leben nennen

    2012, Regie: Josephine Heyde, Andreas Schmidt

    Die Definition von Erfolg ändert sich im Laufe unseres Lebens.
    Von ersten Gehversuchen über Karriere, Erfolgsdruck und die große Liebe bis hin zu Abschied und Einsicht.
    Das was wir Leben nennen- Ein Film über Höhen und Tiefen des Älterwerdens und einer späten, entscheidenden Erkenntnis.
  • Das Welt Dilemma

    2012, Regie: Leo Köppen

    Bob ist dreißig und lebt ein ganz normales Leben. Ein monotones Leben in grau.
    Versteckt hinter ihren Masken fügen ihm die Menschen täglich Verletzungen zu, die wie ein Stachel stecken bleiben.
    Einzig die Kinder helfen ihm aus seinem tristen Alltag.
  • Däumelinchen

    2013, Regie: Theresa Braun

    `Däumelinchen` ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden und die Fragwürdigkeit von Regeln. Wäre die Welt nicht besser ohne Verbote? Was, wenn die Erwachsenen sorglos wie Kinder lebten? Mit diesen Fragen setzt sich die siebenjährige Anna auseinander.
  • Dear Mr. Starr

    2011, Regie: Deniss Kacs

    Die frühen Neunziger, eine kleine Stadt in Thüringen: der größte Traum von Friseur Klaus wird wahr: Ringo Starr hat angekündigt, zur Neueröff-nung seines Salons zu kommen. Aber da ist jemand, der die Begeisterung nicht teilen kann: sein Sohn Anton...
  • Déjà-vu

    2012, Regie: Georg Pelzer

    Bei einem so kurzen Film sollte man im Vorfeld eigentlich gar keine Worte über den Inhalt verlieren. Drum wollen wir den Zuschauern nicht mehr als eine Frage mit auf den Weg geben: Haben Sie nicht auch manchmal das Gefühl, dass Sie das alles schon mal irgendwo gesehen haben?
  • Delver Glass

    2012, Regie: Matthias Greving

    Ein Mann versucht vergeblich einen anderen vor dem drohenden Fluch zu bewahren, der auf dem
    Delver Spiegel lastet. Er warnt den Todgeweihten eindringlich und schildert ihm die mysteriösen
    Legenden und die heimtückische Natur des Delver Spiegels. Dabei ist er nie zu durchschauen...
    Stück für Stück bahnen sich Carlin und Spangler den Weg durch das Labyrinth aus staubigen
    Fluren, bis sie die Tür zum Dachboden erreichen. Spangler hat alle Warnungen des immer ängstlicher
    werdenden Hausangestellten Carlin ignoriert und betritt töricht den dunklen, unheilbringenden
    Dachboden, auf dem der Spiegel sich befindet. Johnson Spangler ist besessen - so blind
    wie der Adonis am Fuß der Wendeltreppe. Er muss diesen Spiegel besitzen. Als er in ihn hineinstarrt
    bemerkt er plötzlich eine kleine Macke, einen Riss oben links in der Ecke des Spiegels. Eine
    Erkenntnis, gefolgt von niederschlagendem Grauen. Jetzt versteht er. Jetzt ist es zu spät.
  • Der Brunch

    2012, Regie: Patrick Gröschl

    Ein Paar, ein Streit, mit Verzweiflung, die Dunkelheit, ein Besuch mit Hoffnung, vertrauter Fremdheit, Ungewissheit, eine Einsamkeit zu Zweit, die Gier führt zu Ekstase, ein Ekel eskaliert, eine Einsamkeit allein, ein Ausweg, die Finsternis, ein Paar das keins mehr ist...

    Der Brunch, ein surrealer Kurzfilm über eine junge Frau, die in ihrem inneren Bewusstsein einen zermürbenden Konflikt um ihre Beziehung und um ihr eigenes Dasein austrägt. Die Realitätsebenen mit dem Über-Ich der Protagonistin verschwimmen, als sie Besuch von einem vertrauten Fremden erhält und beide gegenseitig mit dem „Brunch“ beginnen…
  • Der letzte Freitag des Monats

    2012, Regie: Jannis A. Kiefer

    Wie jeden letzten Freitag des Monats treffen sich bis zu 6 Freunde, mittlerweile alle in Berlin arbeitend und wohnend, um sich von der Außenwelt abzuschneiden. Was genau sie damit erreichen wollen wissen sie selbst nicht. Genauso wenig, ob sie gerade glücklich oder unglücklich sein sollen. Ziellos verbringen vier von ihnen den Abend, während zwei gar nicht erst auftauchen. So unterschiedlich der Umgang mit der Situation ist, zeigt sich jedoch, wie nahe Hochmut und Depression beieinander liegen.
  • Der Märchenkönig

    2012, Regie: Vasko Scholz

    MATTHIAS lebt in einer menschenleeren Phantasiewelt, bis eines Tages ein Mädchen auftaucht und sein Leben verändert.
    Sie möchte, dass Matthias aus seiner Welt ausbricht und zurück ins Leben gelangt, doch dazu muss sich dieser ein schreckliches Ereignis seiner Vergangenheit bewusst machen.
  • Dezemberluft

    2012, Regie: Josua Stäbler

    Der Sänger Matze nimmt uns mit auf den Weg vom kalten, eiseigen Bergsee, bi hoch hinauf auf sienen Berggipfel.
  • Die Rückkehr des Räuber Hotzenplotz

    2012, Regie: Christoph Scholtz

    Nachdem es dem Räuber Hotzenplotz zum wiederholten Male gelungen ist, aus dem Dorfgefängnis auszubrechen, versetzt dieser das gesamte Dorf Goseck in Angst und Schrecken. Die Großmutter wird entführt, der Oberwachtmeister Dimpfelmoser ist absolut ratlos und selbst Kasperl und Seppel geraten durch eine Falle in die Hände des dummdreisten Oberschurken mit den sieben Säbeln...
  • Die Welt danach

    2012, Regie: Jens Wischnewski

    Die Strahlenschützerin Lisa (36) arbeitet unter Hochdruck an den Bergungsarbeiten der 126.000 Atommüllfässer, die in dem maroden Salzbergwerk Asse II gelagert sind. Durch ihre enorme berufliche Belastung steht ihre Ehe jedoch kurz vor dem Aus. Um ihre Familie zu retten, reicht sie die Kündigung ein. Doch dann droht den Bergungsarbeiten plötzlich der Abbruch. Lisa muss sich zwischen Arbeit und Familie entscheiden...
  • Division

    2013, Regie: Anke Trojan

    Ein Kind spielend auf einem Feld. Mitten im Nichts, eine schwarze Schießscheibe in Form eines Torsos. Das Kind holt ein Stück Kreide aus seiner Hosentasche und beginnt die weissen Zahlen zu Rechenaufgaben zu ergänzen. Sieben plus vier gleich elf. Acht minus zwei gleich sechs. Neun geteilt durch drei gleich? Das Kind findet die Lösung nicht, doch sie liegt in der Luft.
  • Drei sind kein Duo

    2012, Regie: Florian Schröder

    Der Varietékünstler Anton Block lebt seit dem Tod seiner Frau völlig isoliert und
    meidet den Kontakt zur Außenwelt. Seine einzige Bezugsperson ist seine alte
    Bauchrednerpuppe, mit der er in kleinen Varietés auftritt – und die für ihn seit Jahren
    so etwas wie ein ein treuer Freund ist. Eines Abends lernt Block Marie kennen. Da es ihm unmöglich
    ist, selbst Kontakt mit ihr aufzunehmen, lässt er seine Puppe sprechen, für die sich Marie auch sofort
    interessiert. Marie und die Puppe verstehen sich auf Anhieb und kommen sich näher – während Block
    gar nicht wahrgenommen wird. Er ist der stille Dritte in der Beziehung: Denn obwohl die Puppe auf
    Blocks Arm sitzt und von ihm bedient wird, hat sie ihren eigenen Willen und führt ihr eigenes Leben.
    Es kommt zu Eifersuchtsszenen zwischen Block und der Bauchrednerpuppe. Block versucht sich mit
    Gewalt aus der verfahrenen Dreiecksbeziehung zu befreien, scheitert aber ebenso wie Marie mit
    ihrem Versuch. Doch etwas wird geschehen müssen – denn Drei sind kein Duo.
  • Drone

    2013, Regie: Tilman König

    Die Welt verändern mit einem Click - zwei Blogger, ein Pirat und eine dumme Idee:
    Ein Crowdfundingprojekt um den Mord an Viktor Lukaschenko zu finanzieren, natürlich ohne Kollateralschäden.
    Dies alles in einem Kurzfilm mit eigenem Facebookaccount, Drohnen über Leipzig und einem japanischen Aussteiger mit USB-Anschluss und Irokesenfrisur.
  • Eine deutsche Jagdgeschichte.

    2012, Regie: Sönke Hahn

    Der Kurzspielfilm „Eine deutsche Jagdgeschichte.“ handelt von drei Jägern. Er schildert das Aufeinandertreffen der drei in einem Waldgebiet und offenbart dabei Stück für Stück ihre individuellen Motive, sich auf die Hatz zu begeben.
    In einem Wechselspiel aus Animationen und Realbild begleitet der Zuschauer die drei auf ihrer tragischen Reise.
  • Elli und Tom

    2012, Regie: Leo Merkel

    Tom liebt Elli, doch sie liebt ihn nicht zurück. Durch eine Laune der Natur könnte sich das ändern.
  • Endzeit

    2013, Regie: Matthias Börner

    Zielloses Umherstreifen und ständiger Hunger sind die einzigen Konstanten in einer postapokalyptischen Welt. Doch die Suche nach Nahrung birgt so manche Gefahr...
  • Er, Sie, Es.

    2013, Regie: Anja Gurres

    Ein junges Paar hat Streit, doch gedanklich sind beide abwesend. Ihre Köpfe sind voller Stress und Unverständnis für einander, der Auslöser ist längst vergessen.
  • Erwachen

    2013, Regie: Florian Schurz / Laurent Hoffmann

    Stumme Ahnungen, rasendes Suchen.
    Wo ist Leben?
    In der Mitte eine Insel, Augenblicke gleichen sich.
    Sie werden sich nicht wiederholen.
  • Fliehkraft

    2012, Regie: Benjamin Teske

    Um endlich die Akzeptanz ihres Vaters Ludwig zu gewinnen, kehrt die transsexuelle Leonie als Mann zurück in die Welt ihrer Kindheit: den Rummel. Doch auch der alte Geisterbahnbesitzer hat etwas zu verbergen.
  • fotoroman

    2012, Regie: Bernd Kilian

    Ein Fotofilm zur Sprachlosigkeit von Jugendlichen beim Thema HIV/Aids
  • Frühlingswind

    2012, Regie: Robert Bittner

    Frühlingswind erzählt die Geschichte einer kleinen Jungfamilie und dem alles verändernden Trauma des Vaters.Eines Tages begegnet er der 15jährigen Sofie.Durch eine Verkettung von Zufällen landet diese in Eckis Auto und das Schicksal nimmt seinen Lauf
  • Gayfurt - Die letzte Hete

    2013, Regie: Jan Weskott

    Auf den ersten Blick ist Thorben eigentlich ein Glückspilz: Jung, gut ausse-hend und Hetero. Blöd nur, dass inzwischen – wir schreiben das Jahr 2055 – die Welt von Homosexuellen beherrscht wird und Heterosexualität unter To-desstrafe steht... und einer alten Legende nach soll ausgerechnet er nun der Auserwählte sein, der das schwule Regime stürzt. Leider ist gerade er nicht der Typ, der als Foto im Lexikon neben der Definition von `Held`auftaucht. Ganz im Gegenteil...
  • Gefunden

    2012, Regie: Daniel Krüger

    Martin ist auf der Suche nach seiner Schwester Linda, die er vor 26 Jahren das letzte Mal gesehen hat. Da war sie gerade sechs und er der große Bruder, der sie vor dem prügelnden Vater und der trinkenden Mutter beschützt hat. Linda war seine Familie. Martin sucht sie, obwohl er nicht weiß, wie sie heute aussieht. Eines Tages wird er von einer Frau angesprochen, die behauptet, er habe ihr Portemonnaie gestohlen. Hat er nicht, aber als sie mit der Polizei droht, kauft er sich mit Geld frei und gesteht die nicht begangene Tat. Irgendwas fasziniert ihn an dieser Frau. Trotz der unangenehmen Situation lässt er sie nicht mehr aus den Augen. Unauffällig folgt er ihr durch die Straßen, mietet sich sogar ein Zimmer gegenüber ihrer Wohnung. Als Frau weiß sie, wie sie die Männer rumkriegt und er beobachtet sie dabei. Es sind Männer, die Ehefrauen haben und viel Geld für Lindas Schweigen zahlen. Ihre Methoden haben System. Irgendwann reicht Martin das Beobachten nicht mehr. Er provoziert ein Treffen in einer ihrer Stammbars. Sie erkennt ihn nicht wieder und beginnt mit ihrem Spiel. Martin stellt unbeholfene Fragen, bekommt aber keine Antworten. Sie überredet ihn mit zu sich nach Hause zu kommen. Martin versucht hier, seine Schwester zu finden, aber er sieht eine Frau, die sich den Männern anbiedert. Er sucht das Mädchen und findet die Hure. Das macht ihn agressiv und wütend. Sie fühlt sich bedrängt, will ihn loswerden. Die Situation eskaliert und am Ende ist es Linda, die ihren Bruder enttarnt, damit sie endlich wieder allein ist.
  • Geküsst wird erst ab 14

    2011, Regie: Michael Werner

    In der vierten Klasse sind die Jungen und Mädchen wie Hund und Katze. Sie zanken sich ständig. Selbst der Klassenlehrer Herr Grich ist ratlos. Er möchte gerne, das sich seine Schüler wieder vertragen. Als er eines Tages vor Unterrichtsbeginn die streitsüchti-ge Claudia wieder einmal beim Prügeln erwischt, beruft er einen Elternabend ein. Er hofft auf die Mithilfe der Eltern…

    Casting: Christian Klopfer
    Idee: Neulandschüler der Film AG
    Requisiten: Torsten Pietsch
    Kompositionen: Joachim Lehberger
    Equipment: OK Gera/Pixel-Fernsehen
    Regieassistenz: Udo Merz Kameraassistenz: Katrin Beck
    Produktionsleitung: Stefan Gabel
  • Gewissenskrieg

    2012/13, Regie: Daniel Chudy, Melanie Wiegmann

    Tom wird nach seiner Ausbildung zum Oberfeldwebel im Sanitätsbereich bei der Bundeswehr nach Afghanistan versetzt. Wieder zurück in Deutschland machen ihm die Erfahrungen des Einsatzes das alltägliche Leben unmöglich.
  • Götterdämmerung

    2012, Regie: Antje Lindner

    Ein Spieler, den man vielleicht Gott nennen könnte, spielt ein letztes Spiel.
  • GREAT

    2012, Regie: Andreas Henn

    GREAT - NACH EINER WAHREN GESCHICHTE

    Haben die Nazis jemals Charlie Chaplins „The Great Dictator“ gesehen?

    Wir schreiben den 10. Mai 1942. Ein Ereignis ganz am Rande der großen Weltgeschichte. Hätte es nicht wirklich stattgefunden, wäre es allemal wert, erfunden zu werden. Ganz Jugoslawien ist fest in deutscher Hand. Der junge serbische Filmvorführer Nikola hat die Nase gestrichen voll von den deutschen Besatzern.

    Statt es seinen gewaltbereiten Partisanenfreunden gleichzutun, entscheidet sich Nikola, den Deutschen auf eigene Faust einen Denkzettel zu verpassen. Seine Waffe: „The Great Dictator„ von Charlie Chaplin. Sein Ziel: Ein Deutsches Soldatenkino im Herzen Serbiens. Was dort geschieht, hätte sich Nikola nicht einmal in seinen kühnsten Träumen ausmalen können...

    „Jeder Tag, an dem du nicht lächelst,
    ist ein verlorener Tag.“ (Charlie Chaplin)
  • Halbwertszeit

    2012, Regie: Anne-Katrin Kiewitt, Alice von Gwinner

    Deutschland im Jahr 2022. Fünf Jahre nach dem schweren Unfall im Atomkraftwerk `Bablis 1`hat sich das Leben der Bevölkerung gefährlich gut den Umständen angepasst. Mit dem neuen Geigerzähler aus der Kol-lektion für die Handtasche lässt es sich zum Glück weiterhin stilvoll im Lieblingsrestaurant speisen. Doch als mit mysteriösen Anschlägen erstmals gesellschaftskritische Stimmen laut werden, vergeht so manchem gehörig der Appetit.
    `Halbwertszeit`ist ein dystopischer Episodenfilm mit bitterem Beige-schmack.
  • Hallo

    2013, Regie: Josua Stäbler

    Heisskalt erlebt die wohl verrückteste Nacht ihrer Bandgeschichte...
  • I AM JUST FINE

    2012, Regie: Maxim Kuphal-Potapenko

    Das Mockumentary-Projekt `I AM JUST FINE`setzt sich sehr persönlich mit konstruierter Identität in sozialen Netzwerken, wie FACEBOOK etc. auseinander. In 28 Minuten geht es um die frischgebackene Architekturabsolventin LENA, die das das vermeintliche Treiben ihres Ex-Freundes HANNES im Internet stalkt und vergeblich versucht es ihm nachzutun.
  • Ich sehe alles

    2012, Regie: Georg Pelzer

    In Georg Pelzers erstem Kurzspielfilm lernt die 14-jährige Schülerin Clara auf einer Parkbank den 20 Jahre älteren Thomas kennen. Der ist nicht nur angehender Autor, sondern auch Hobby-Fotograf, und Clara kann ihn überreden, ein paar Fotos von ihr zu machen. Doch das charmante Kennenlernen wird plötzlich zu einem spannenden Katz-und-Maus -Spiel, als Clara behauptet, dass Thomas sie nicht zum ersten Mal fotografiert…
  • Ilonka

    2012, Regie: Frank Just // Sebastian Splesnialy

    Zum Thema `Put a amile on your face`erlebt man eine wilde Geschichte...
  • Im November

    2013, Regie: Josefine Hennel

    November ’89.

    Während dieser Monat für viele Menschen einen Schritt nach vorn bedeutet, so bleibt für Volker Steger aus Mittweida die Zeit stehen. Der Untergang der DDR löst in ihm keine Euphorie aus, sondern Angst vor der Zukunft.

    1992 verliert er seine Festanstellung und seine Angst holt ihn ein. Seine Frau Luise arbeitet weiter und drängt, ihn sich der Zukunft zu stellen. Als sich dann noch seine Tochter Evelyn entschließt, nach ihrem Studium in den Westen zu gehen, fühlt sich Volker verraten und allein gelassen. Er muss neuen Mut fassen. Doch dann ist es schon wieder November.
  • In der Paartherapie

    2012, Regie: Leo Merkel

    Ich mag mich nicht und ich mag mich auch nicht. Vielleicht kann da eine Therapie helfen?
  • Insert:Disk

    2013, Regie: Thomas Maslowski

    Die Diskette (lat. Discetula) auch Umgangssprachlich Floppy Disk genannt, ist ein Medium aus naher Vergangenheit, dass zum Speichern von diversen
    Daten genutzt wurde. Daten wie diese... voller kranker Phantasien die dir das Hirn rausblasen könnten.

    3 Disketten voller schräger, verrückter und trashiger Ideen!
  • Insulasion

    2011, Regie: Yvonne Kaiser

    Wir sind Inseln, existieren nebeneinander, in einer chaotischen Gleichzeitigkeit und Interferenz, aus einem Teil entstanden und in viele zersprungen.
  • JAin

    2012, Regie: Marco Zanoni

    JAin erzählt die Romanze zwischen Fabi und Benni, zwei Jungs vom allgäuer Land.
  • Knack

    2013, Regie: Charlotte & Johann Freitag

    Es ist ein sonniger Herbsttag. Für den einsamen Fahrradfahrer scheint alles idyllisch. Doch dann bricht die Dämmerung herein und aus dem dunklen Dickicht ertönt ein KNACKen...
    Eine nervenzerfetzende Verfolgungsjagd mit einem ungewöhnlichen Verfolger beginnt.
  • Kunduz

    2012, Regie: Stefan Gieren

    Ein deutsch-afghanischer Fotograf wird zum Zeugen des Luftangriffs auf zwei Tanklastzüge nahe Kunduz im September 2009. Schwer verletzt rettet er sich an Bord eines Flugzeugs außer Landes. Während die Crew und ein mitreisender Arzt um sein Leben kämpfen, erzählt er die wahre Geschichte des tödlichen Zwischenfalls.
  • LUMEN

    2012, Regie: Luzie Loose

    Eine Figur im Kampf zwischen Licht und Leben. LUMEN zeigt mit einem experimentellen Ansatz, welchen Einflüssen, Eindrücken, Bildern und Abbildern wir ausgesetzt sind.
  • Margot

    2011, Regie: Clemens Beier

    Herr Köster spürt wie früher selbstverständliche Dinge mühseliger werden. Schwerwiegender als körperliche Gebrechen jedoch wiegen seelische. Das Drama des betagten Mannes kennt nur zwei Protagonisten: Ihn und seinen geheimnisvollen Gesprächspartner.
  • Meine Braut sei das Meer

    2013, Regie: Hannah Albrecht

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  • Mittelstreifen

    2012, Regie: Jana Magdalena Keuchel

    Eine kalte Herbstnacht, ein Auto, ein Heimweg und zwei junge Ma?nner, wie sie unterschiedlicher nicht sein ko?nnten. Die Fahrt ins Morgengrauen ermo?glicht den Austausch u?ber den Mittelstreifen hinweg.
    Ein Roadmovie auf norddeutsch.
  • Mutter Natur

    2013, Regie: André Kirchner

    Krächzend rollt die irre Furie durch das Gehölz. Mutter Natur ist es. Doch nehmt euch in Acht, denn Umweltsündern wird sie ein bitteres Ende bereiten.
    Wahn, Witz und Wald.
  • Nachts in Monte Carlo

    2013, Regie: Peter Bräunig

    Herr Anton ist einer dieser unfreundlichen alten Greise, die zwar noch könnten, aber nicht mehr wollen. Er lebt in einer Seniorenresidenz. Das Treiben interessiert ihn nicht. Am liebsten sitzt er ungestört in seinem Zimmer. Doch so einfach kommt er nicht davon. Jemand legt ihm kleine Geschenke auf das Fensterbrett, die ihn an seine alte Leidenschaft erinnern. Sein größter Traum war es einmal als Clown in der Manege zu stehen beim Zirkusfestival in Monte Carlo. Doch den Mut hat er nie aufgebracht und den Wunsch über die Jahre vergessen. Das Mädchen Martha lockt ihn aus seiner Deckung. Die beiden begegnen sich eines Nachts an einer Bushaltestelle. Martha fordert ihn auf eine leise Weise heraus und Fantasie und Realität verschmelzen miteinander. Mit einer Fahrradrikscha fahren sie durch die Nacht, begegnen einem freilaufenden Elefanten und für Herrn Anton erfüllt sich sein größter Wunsch: Monte Carlo bei Nacht und er als Clown in der Manege.
  • Naked

    2012, Regie: Sarah Neumann

    Ein junges Mädchen ist allein zu Hause in der Badewanne. Doch dann merkt sie, dass sich ein Fremder in der Wohnung befindet. Indem sie mit dem Fremden konfrontiert wird, wird sie mit ihrer größten Angst konfrontiert: dem unnatürlich Nackten.
  • NICHT DEN BODEN BERÜHREN

    2013, Regie: Mia Spengler

    Jungs in Daunenwesten greifen kreolenbehangenen Mädchen in bauchfreien Tops um die Hüften. Spuckpfützen auf dem Boden, Schäfchenwolken am Himmel. Jemand
    drückt Fila die Halsschlagader ab. Sie lacht. Die 90er Jahre: quietschbuntes Jahrzehnt der Selbstdarsteller.
    Mittendrin die 15jährige Fila, die an der Kluft zwischen hart erarbeitetem Image und ihren wahren Gefühlen balanciert. Doch als die erste Liebe ins Spiel kommt,
    muss sie sich für eine Seite entscheiden.
  • Nur neun Jahre Glück

    2012, Regie: Tobias Focke

    Den 31 jährigen Daniel (Michael Lämmermann) beschäftigt seine Kindheit und es fällt ihm sichtlich schwer, über Geschehenes zu sprechen. Er berichtet sich im Alter von neun Jahren mit Thorsten (Ulf Lehner), dem Hausmeister seiner Schule, angefreundet zu haben. Großes Vertrauen prägt ihr Miteinander, aber Daniel (Justin Salowsky) ahnt nicht welchen Lebensweg ihn diese „Freundschaft“ einschlagen lässt.
  • Ottilias Ochse

    2012, Regie: Martin Thiemar

    In einem alten Haus mitten im Nirgendwo führen die beiden älteren Da-men Ottilia und Milva ein gemütliches Leben. Plötzlich steht ein Zirkusdi-rektor vor der Tür und schenkt ihnen einen eingeschüchterten Ochsen, den sie freundlich in ihr Zuhause aufnehmen. Welche Absichten dieser im Verborgenen verfolgt, können sie nicht erahnen.
    Basiert auf einer wahren Begebenheit.
  • REFLEXION

    2012, Regie: Svea Duwe

    Die Videoprojektion ist in der Mitte gespiegelt. Dort schiebt sich die Protagonistin auf dem Boden aufrecht sitzend, sich selbst betrachtend, von sich weg ohne Distanz zu gewinnen.
    Die Umgebung wird zu einer, in der Mittellinie mündenden, dynamischen Struktur. Die Bewegungen der Darstellerin wirken wie ein Fluchtversuch nachdem sie den Halt verloren hat. Sie befindet sich in einer hermetischen Situation, in der es ihr nicht gelingt der Selbstreflexion zu entkommen. Sie bewegt sich von ihrem Spiegelbild weg und scheint zugleich durch ihre Bewegungen die Umgebung zu schieben. Sie bewegt den Raum als Bildmaterial zur Mitte hin, als wäre sie kein Teil davon.
  • Reise zum Fluss

    2013, Regie: Robert Goesch, Felix Kasiske

    Reise zum Fluss erzählt vom Scheitern, handelt vom Verfehlen persönlicher Ziele, dem Zerplatzen des Traums vom sozialen Aufstieg und der Frage was bleibt.
    Es ist die Geschichte von der Freundschaft zweier Häftlinge. Als einer der beiden Freigang bekommt, soll er der Tochter seines Zellengenossen dessen letzte Ersparnisse überbringen – Geld aus der großen Zeit, als der Vater es fast bis Olympia geschafft hatte. Ohne einer klassischen Erzählweise zu folgen, nimmt der Film den Zuschauer mit auf eine Reise an den Rand der Gesellschaft und begleitet den Freigänger in eine Welt, die nichts für ihn bereitzuhalten scheint.
  • Rette Sich Wer Kann

    2011, Regie: Daniel Seideneder

    Rettungssanitäter Schmidt und sein Zivi haben sich eine Menge Ärger bei ihrem Vorgesetzten eingebrockt. Der
    nächste Einsatz muss reibungslos laufen. Doch den beiden kommt eine Fliege dazwischen. Als letztlich ein Defibrillator
    als Waffe zum Einsatz kommt, wird es ernst. Eine Kurzfilm-Komödie mit Timo Dierkes, Pit Bukowski und
    Klaus Schindler über Kameradschaft, ungleiche Gegner und unangemessene Waffen.
  • Rosenstern

    2013, Regie: Daniel Herold

    Zwischen dem Augenblick einer blühenden Rose und den Weiten des Universums, zwischen geschälten Kartoffeln und geriebenem Käse, zwischen Auflauf und Wimperntusche wird die Geschichte einer Verabredung erzählt. Die Sorgfalt der Vorbereitungen vervielfältigt sich im exakten Anordnen der Weingläser, im liebevollen Gemüseschneiden, dem Zurechtrücken des Bestecks und nicht zuletzt im Schminken. Alles soll schön sein.

    Traum und Wirklichkeit verlieren sich im nächtlichen Funkeln einer Galaxie. Mikro- und Makrokosmos projizieren sich ineinander. Im Bild des Weins, der rückwärts aus dem Glas herausströmt, doppeln sich Einschenken und Austrinken, Anfang und Ende.
    Das sich unentwegt drehende Rad des Begehrens, der Ungeduld, des Hoffens und der Resignation, der Sehnsüchte und Enttäuschungen treibt das menschliche Miteinander voran.

    Durch den Blick in die Sterne am Nachthimmel ist der Mensch mit seiner Unbedeutsamkeit und Endlichkeit konfrontiert. Gleichzeitig wird das unendliche Potential unserer täglichen Realität, die Möglichkeit zu Veränderung und Wechsel spürbar.
  • Rucksack

    2012, Regie: Malte Füllgrabe und Konstantin Reinhart

    Der Film handelt von einer Familienmutter, die sich nach einem Streit mit ihrem Mann dazu entschließt, in die östliche Himmelsrichtung zu wandern. Sie stellt ihr bisheriges Leben in Frage und empfindet den spontanen Ausbruch als einzige Lösung. Dabei trifft sie auf verschiedene Menschen, die jeweils eine Ähnlichkeit mit ihrem Leben haben. Indem sie auf ihrem Weg Zeit für sich findet und nachdenkt, kommt sie am Ende des Films zu der Einsicht, ihr bisheriges Leben wieder wertzuschätzen und es als etwas Besonderes zu sehen. Sie entschließt sich dazu, ihren Sohn anzurufen.
  • Sappho

    2012, Regie: Mark Lorei

    Zwei junge Frauen befinden sich an der rauen See im Urlaub, haben Spaß miteinander und Sex mit einer Kellnerin. Nichts fehlt ihnen zu ihrem Glück. Dann finden sie einen angespülten nackten Mann am Strand... Inspiriert wurde der Film durch Charles-August Mengins Bild Sappho von 1867.
  • Schaukeln

    2013, Regie: Katarina Sengstaken und Sönke Hahn

    Fast alle Kinder mögen es: Schaukeln. Das Auf und Ab bringt Freude.
    Nur ein Kind auf dem Spielplatz hält sich von der Schaukel fern,
    bleibt teilnahmslos am Rande.
    Darf er nicht schaukeln? Oder kann er nicht schaukeln?
    Der Frage, warum er denn nicht schaukle, was er denn überhaupt mache,
    entgegnet er mit einer verstörenden Antwort.
    Seine Antwort stellt für uns alle zur Diskussion: Wir machen´s einfach!
    Oder manchmal zu einfach?
  • Sometimes we sit and think and sometimes we just sit

    2012, Regie: Julian Pörksen

    Der 50 Jahre junge Peter zieht aus der Mitte seines Lebens in ein Altenheim, um dort, für den Rest seiner Tage, nichts mehr zu tun. Auf diesen seltsamen Entschluss reagiert seine Umwelt aufgebracht, verzückt und verstört, und beruhigt sich erst, als sie seine heitere Tatenlosigkeit etikettiert, das Rätsel gelöst und „begründet“ hat.
  • Sommerwaldwispern

    2011, Regie: Anne Scheschonk & Henry Mertens

    Der Wald – Sinnbild für Kindheit, Sehnsuchtsort voller Magie. Der Film erzählt in stilisierten und poetischen Bildern von der Märchenhaftigkeit, die mit dem Wald der Kindheit verbunden ist und in der Erinnerung für immer lebendig bleibt. Dabei verschieben sich die Perspektiven: Vergangenheit wird Gegenwart, der Erwachsene wieder zum Kind, der Blick, der mehr sieht als das was ist, möglich. Wahrnehmungen werden nicht zuletzt durch den asynchronen Einsatz von Bild und Ton verworren. Der Film erinnert daran, die Nähe zur Natur, zu Wald und seinem ihm innewohnenden Zauber zu wahren, um sich selbst in ihm nah sein zu können.
  • SPÄTES GRÜN

    2013, Regie: Clemens Roth

    Agnes, Ende 50 und ungebunden, lebt in einer Zweizimmerwohnung zusammen mit ihrer seelenverwandten Topfpflanze. Als Agnes eines Tages einen Verehrer aus Fleisch und Blut mit nach Hause bringt, ergeben sich Komplikationen.
  • Stell dich der Angst mit Dr. Selig

    2012, Regie: Wilda WahnWitz

    Eine Gruppentherapie gegen Höhenangst mit Folgen
  • STILLLEBEN

    2012, Regie: Moritz Schurer

    Eine Familie ist gespalten. Der Sohn sucht nach der Aussprache. Doch die Schönheit des Stillstands in welchem im Einvernehmen aller Beteiligten das Bildnis weiterlebt, soll gewahrt werden. Die unglückliche Ehe als Moment der Schönheit.
  • The Clock

    2012, Regie: Maximilian Niemann

    „The Clock“ ist die Geschichte eines Kriminellen namens FRANK, der an Heiligabend durch seine Verbrechen in einen moralischen Konflikt zwischen Job und Familie gerät. Tagsüber ist FRANK als Geldeintreiber für zwielichtige Auftraggeber tätig, abends übernimmt er die Rolle des fürsorglichen Familienvaters. Um seine rechtswidrigen Handlungen mit den familiären Verpflichtungen zu vereinbaren, ist eine penible Terminplanung für ihn unerlässlich. Der ständige Blick auf seine Taschenuhr hilft ihm, die Zeit nicht aus den Augen zu verlieren.
  • THE MYTH

    2013, Regie: Martin Böttger

    The Myth
    Since we started to believe in anything, we also believe in mythical creatures, heros, events or
    giant buildings.
    The visual narrative of „The Myth“ shows different phases of a nativity, though specific conducts
    like deformations and transitions between primitives, organic and mechanical stadiums of an futuristic
    creature, till it changes the appearance to the final destination.
    The visual look reminds on medical ultrasonic pictures, also the sound environment is related to
    this aspect. The sound transmit the powerful occasion with synthetic and noisy modulations till it
    changed to a more realistic ambience. „The Myth“ is an abstract translation based upon the mythology
    „Phoenix“, an immortal bird, which is cyclically regenerated or reborn.
    Associated with the sun, the creature obtains new life by arising from the ashes of its predecesso
  • The Pen that writes with no line

    2013, Regie: Hana Kim

    Auf den ersten Blick kann man bei diesem Film schadenfreudige Gedanken geniessen. Dann kommt aber eine Stimme, die den Zuschauer verwirrt.
    Man hört die traurige Geschichte von XX und XY. Zuerst spricht die Erzählerin wie eine Freundin zu uns, doch dann beginnt sie zu lästern. Gleichzeitig wird die Geschichte von XX und XY durch harte Worte zartbitter, weil das süße Geheimnis von XX und die bitterbösen Gedanken der Erzählerin zusammenlaufen.
  • upDATE

    2011/12, Regie: Pascal Schröder

    Der Film upDATE beschäftigt sich mit der Zukunft der digitalen Kommunikation. Dem äußeren Anschein nach haben Anna und Jonas ein DATE in einem gemütlichem Restaurant, in Wirklichkeit kommunizieren sie in getrennten Räumen über Videotelefonie.
  • Vaddi und ich

    2012, Regie: Vaclav Karel Harsa

    Jan kehrt nach dem Versuch sich endlich von den elterlichen Geldern frei zu machen, zu seinem Vater zurück. Dieser hat eine neue Familie. Jan kommt zu Besuch, er hat es wieder mal nicht geschafft, er braucht wieder mal Geld. Bei einem drückenden Abendessen, bei dem Jan versucht seinen Vater nach Geld zu fragen, lenkt dieser ab mit dem Vorschlag zu zweit „Spazieren“ zu gehen. Also machen sich Vater und Sohn auf, um zu guter letzt in des Vaters Stammkneipe zu enden.
  • Vorstellungsgespräch

    2012, Regie: Henriette Gerber

    Welchen Stellenwert hat der Mensch heute innerhalb von Arbeitsprozessen ? Ein Bewerbungsgespräch, das sich auf sarkastische Weise zu einem absurden Kampf entwickelt. Eine Satire.
  • Wenn alle da sind

    2012, Regie: Michael Krummenacher

    Ein Tag im Sommer. Die junge Lehrerin Julia Hofer unternimmt einen Ausflug mit ihren elfjährigen Schülern. Andrea will während der Wanderung herausfinden, was Alexander wirklich für sie empfindet, während dessen bester Freund Marcel vorallem in ihrer Nähe sein möchte. Und Alexander beschliesst, Frau Hofer einen Denkzettel zu verpassen...
  • `Eure Angst Macht Hungrig`

    2012, Regie: Friedemann Leps

    Narrativer Experimetalfilm mit Gesellschaftskritischem Trash Fundament.

    Eine Konsum und Vergnügungssüchtiege Familie, wird durch eine Fernsehrepotage aus ihrem Triebgesteuerten verhalten gerissen. Zunächst währen sie sich gegen die Vorstellung das ihr Verhalten Globale folgen hat, doch sie können sich nicht vor der Wahrheit verstecken. Sie verlassen ihre Einraumwohnung und werden zu Aussteigern.
  • `Losing Things`

    2012, Regie: Holger Metzner

    Tobi ist gerade zwölf, doch schon so zerstreut, dass ein besonderer Geheimdienst auf ihn aufmerksam wird: Für eine Regierungsbehörde soll er ein geheimnisvolles Kästchen verbummeln. Eigentlich eine Kleinigkeit für jemanden, der schon mal seine Socken beim Wandern verloren hat. Doch je angestrengter Tobi versucht das Kästchen loszuwerden, desto unlösbarer wird die Aufgabe.