Fiktion

Kurzsuechtig 2017

  • AM ENDE DER WALD

    2016, Regie: Felix Ahrens

    Elke, eine junge Polizistin, und ihr Kollege Armin befinden sich nahe der tschechischen Grenze auf Streife. Bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle widersetzt sich ein junger Tscheche ihren polizeilichen Anordnungen und wird dabei im Affekt von Elke erschossen. Elke wird daraufhin über die Dauer der internen Ermittlungen vom Dienst suspendiert und sinkt in ein tiefes Loch aus Schuldgefühlen. Als diese irgendwann unerträglich werden, macht sich Elke auf den Weg nach Tschechien, um die Familie des Getöteten ausfindig zu machen.
  • ANA

    2016, Regie: Leonore Kasper

    Nacht. In einem Treppenhaus in Deutschland.
    Eine auf den Stufen vor ihrer Wohnung wartende Frau beobachtet die Abschiebung ihrer Nachbarin Ana. Der Bruder von Ana wehrt sich gegen die Abschiebung seiner Schwester und die Geschwister werden durch die Einsatzkräfte gewaltsam getrennt.
    In die Dunkelheit des Treppenhauses beginnt Ana ein Mantra zu sprechen. Der Bruder tanzt im Rhythmus der Worte und die Einsatzkräfte erstarren.
  • Das letzte Geschenk

    2016, Regie: Sascha Vajnstajn

    Die Revolution im Land ist weit fortgeschritten, die Rebellen wurden vernichtet, doch die Zeichen stehen weiter auf Krieg.
    In diesem Zusammenhang treffen sich zwei alte Freunde, der Universitätsprofessor Nikolai Nikulin und der oberste General Viktor Molotov zu einem vermeintlich freundlichen Gespräch.
    Im Verlauf wird jedoch deutlich, dass hinter der Einladung düstere Absichten stecken und die Fassade beginnt zu zerfallen.
  • Die Couch

    2016, Regie: Joe Paul Kienast

    Eine Frau kommt aufgrund von Schlaflosigkeit zu einem Psychoanalytiker. Als der Psychoanalytiker den Ursprung ihres Problems herausfindet, entscheidet er sich zu einer ungewöhnlichen Behandlungsmethode.
  • Die Last der Erinnerung

    2016, Regie: Albert Meisl

    Herr Fitzthum, ein junger aufstrebender Musikwissenschaftler, wird zu dem nicht mehr ganz so jungen Musikwissenschaftler Herrn Szabo entsandt. Er soll in dessen Wohnung nach einem wertvollen Notenblatt forschen, das dieser vor Jahren für eine nie fertiggestellte Dissertation ausgeliehen hat. Szabo ist in seiner Kleinstwohnung jedoch unter der Last von zahllosen Archivalien psychisch zusammengebrochen und zwingt Fitzthum immer tiefer in seine dysfunktionalen Lebenssysteme hinein.
  • Elja - 376 A.D.

    2017, Regie: Willi Kubica

    Der Sommer 376 n. Chr. Die gotische Kriegerin Elja muss den hoffnungslosen Kampf gegen die marodierenden Hunnen aufgeben und sucht mit ihrer Sippe Schutz im Römischen Reich.
    Hier wartet sie vor der Grenze auf Order und Versorgung von Seiten der römischen Behörden. Elja versucht trotz Sprachbarriere die undurchsichtigen Pläne der Römer zu verstehen. Widerstrebend muss sie ihr Schwert abgeben und der Heermeister Cossus eröffnet ihr, dass sie als Frau in Rom nie als Kriegerin anerkannt werden wird. Sie sieht sich dem angeblichen Bündnispartner und seinen Gesetzen hilflos ausgeliefert. Warum wird sie wie eine Kriegsgefangene behandelt? Wieso darf sie mit ihrer Sippe nicht weiter ziehen? Was passiert, wenn die Hunnen das Lager erreichen?
    Auch der gotische Glaube – und so zunehmend Eljas gesamte Identität – wird auf die Probe gestellt. Als Cossus die gotischen Sippenführer überraschend in sein Zelt beruft, überschlagen sich die Gemüter und die Ereignisse.
  • Folkssturm

    2016, Regie: Johannes Kürschner, Paul Stephani, Martin Schuß

    Die braune Pestilenz greift um sich. So auch im schönen Kleinbockritz zu Sachsen. Die drei Ikonen der offiziellen `Mittelsächsischen Patriotischen Union`, kurz MPU, beziehen Stellung zu den akutellen Themen der Gesellschaft.
    Ein düsteres Stück Realsatire im Bewegtbildformat zu den derzeitigen Umständen in Deutschland.
  • Gigots (Fleisch)

    2015, Regie: Cécile Paysant & Anne Brouillet

    Ein einsamer Mann kehrt mit einem riesigen Wildschwein zurück von der Jagd. Sein Tiefkühlschrank kann so viel Fleisch aber nicht fassen. Er gibt seiner Nachbarin etwas davon ab. Zuerst nimmt sie es nur wiederwillig entgegen, doch später offenbart sie ihre Gefräßigkeit...
    Eine Produktion der Filmakademie Ludwigsburg. Koproduzent: La Fémis.
  • Guy

    2016, Regie: Lorenz Piehl

    Guy ist ein talentierter Musiker, der vom großen Erfolg träumt. Doch um dieses Ziel zu erreichen und ein Rockstar zu werden, muss er ein großes Opfer bringen. Er muss sich zwischen seiner Existenz im Schatten der Anonymität und einem intensiven Leben im Rausch des Erfolgs entscheiden oder das Glück mit seiner jungen Familie im Kleinen zu finden.
  • ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST

    2017, Regie: Paula Schumann

    Zwei gesellschaftliche Außenseiterinnen treffen sich in einer Tagesklinik. Es prallen zwei Welten aufeinander, die mit der grauen Realität kollidieren. In ihrem Schicksal gefangen sind sie miteinander verbunden und es entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft, die stets um ein Spiel zwischen Nähe und Distanz kreist.
  • LACHESIS

    2016, Regie: Philipp J. Neumann

    LACHESIS ist der Name einer der drei griechischen Schicksalsgöttinnen. Der Film ist Teil einer Kurzfilm-Trilogie, die die Motive Leben und Tod verhandelt. Der erste Teil, ATROPOS, setzte sich mit dem plötzliche Verlust eines geliebten Menschen auseinander. LACHESIS widmet sich einem selbstbestimmten Lebensende. Erzählt wird die Geschichte einer modernen jungen Frau und ihres geplanten Freitodes - eine Annäherung an das umstrittene Thema Sterbehilfe.
  • Le cadeau

    2015, Regie: Vivien Hartmann

    Sora, eine junge Rumänin, lebt seit ein paar Jahren in Paris und putzt dort in der Métro. Sie hat ein Verhältnis mit dem Vorarbeiter Nadim. Sora hat eine kleine Tochter, namens Livia, die in Rumänien lebt. Diese hat bald Geburtstag und sie möchte ihr ein Geschenk schicken. Doch sie trifft eine andere Entscheidung.
  • Leipzig Fairy Tale

    2017, Regie: Anais Clerc-Bedouet

    SYNOPSIS KURZ (250 Zeichen)

    Nina (30) ist eine Grafikdesignerin aus Frankreich. Auf der Suche nach einem neuen Job verschlägt es sie nach Leipzig. Dort trifft sie Maren und lernt durch sie einen alternativen Lebensentwurf kennen, was zum Zerwürfnis mit Ninas Freund führt.

    SYNOPSIS LANG

    Nina ist Französin und bald wird sie 30. Sie ist gerade auf der Suche nach einem Job in der Marketingbranche. Deshalb fährt sie für einige Tage nach Leipzig, dort hat sie ein Vorstellungsgespräch, ihr Freund Sébastien kommt auch mit.

    In Leipzig wohnen sie bei Sebastiens kleinem Bruder Mathieu, der für sein Erasmusjahr in der Stadt ist. Nach dem Vorstellungsgespräch sitzt Nina allein in einem Café und zeichnet. Dort lernt sie Maren kennen. Sie ist Künstlerin und wohnt zusammen mit anderen in einem Projekthaus, dort organisieren die Bewohner immer wieder verschiedene Veranstaltungen. Dank Maren wird Nina klar, dass es eine Alternative zu ihrem Lebensentwurf gibt: Marens Leben, das einer Künstlerin in Leizpig, das auch Nina sehr glücklich machen würde. Während Sébastien mit Mathieu Fußball guckt, lernt Nina Maren und die anderen Bewohner des Projekthauses immer besser kennen. Dieses Idyll bricht in sich zusammen, als Maren Nina plötzlich küsst. Überfordert wehrt sich Nina, im selben Moment erfährt sie, dass sie den Job in Leipzig nicht bekommen hat. Zusammen mit Sébastien fährt sie zurück nach Frankreich, um sich in Paris niederzulassen, dort findet sie Arbeit in einer Werbeagentur. Doch eines Tages, als sie nach einem langen Arbeitstag allein bei sich zu Hause ist, findet sie in einem Magazin einen Artikel über das Leben in Leipzig. Am nächsten Morgen verlässt sie Paris und Sébastien, um in Leipzig ein neues Leben zu beginnen.
  • Lena

    2017, Regie: Petr Eremin

    Lena ist überfordert - eigentlich von allem.
  • LULE LIEBE LILA

    2017, Regie: Anja Gurres

    Es ist die Nacht, in der sich Jule und ihre jüngere Schwester Lilli mit ihrer gemeinsamen
    Vergangenheit konfrontieren und eine Box voller alter Kindheitswünsche anschauen. Als
    Jule unter den alten Zetteln plötzlich einen neuen entdeckt, erfährt sie von Lillis
    sehnlichstem Wunsch. Es beginnt ein Tanz zwischen unterdrückten Gefühlen, Wünschen
    und Enttäuschungen in der gemeinsamen Wohnung.
  • Mimikry

    2016, Regie: Anika Mätzke

    Maria wird in ihrem eigenen Haus von einem Kamerateam überrascht, das ihre Tochter organisiert hat um ihren verschollenen Onkel zu suchen. Überhaupt nicht begeistert von der Idee, aber ihrer Tochter zu Liebe sagt sie dem Projekt zu und nimmt somit die anstrengende Moderatorin Fabienne, sowie ihr chaotisches Team in Kauf. Als sie ihrem Bruder nach 27 Jahren dann wirklich gegenübersteht und ihn näher kennen lernt, weiß sie nicht, ob sie vielleicht doch die falschen Entscheidung getroffen hat.
  • Nowonderland

    2016, Regie: Monika Kostrzewa

    Alice will ins Wunderland. Doch das Kaninchen taucht diesmal nicht nur zu spät, sondern gar nicht auf. Um ins Wunderland zu gelangen muss Alice selbst aktiv werden.
  • Obst & Gemüse

    2017, Regie: Duc Ngo Ngoc

    OBST & GEMÜSE erzählt von der ungewöhnlichen Freundschaft von Herrn Nguyễn und Harry Bauer. Harry liebt Fußball. Er trinkt ein bisschen zu viel, und die richtige Arbeit hat er noch nicht gefunden. Harry ist 30 Jahre alt und genauso lange lebt er auch schon im Berliner „Szenebezirk“ Prenzlauer Berg. Auch Herr Nguyễn ist in dem Bezirk mittlerweile ein Relikt aus einer Zeit, in der alle Häuserfassaden grau waren. In seinem Laden in der Schönhauser Allee verkauft er seit vielen Jahren Obst, Gemüse und vietnamesische Lebensmittel. Jeden Tag um 8 Uhr macht er den Laden auf, die Zigarette stoisch zwischen den Lippen, vollkommen unbeeindruckt von all den Bio-Oasen, Cafés, Allee-Arkaden und Veränderungen um ihn herum. Als sein Sohn eines Tages zum Studieren in eine andere Stadt zieht und der Rücken von Herrn Nguyễn das viele Kistenschleppen nicht mehr alleine mitmacht, heuert er Harry kurzerhand als Aushilfskraft in seinem Laden an. Ein Film über die Gegensätze, die uns definieren und die Gemeinsamkeiten, die uns verbinden, sowie die Frage: Wer hier eigentlich wen integriert?
  • SIMPLY THE WORST

    2015, Regie: Johannes Kürschner, Franz Müller

    Günther und Hindrich packt das Fernweh. Den sächsischen Skilauf-Koryphäen ist der heimische Rodelberg nicht mehr genug. Ihr Ziel: die kaum bezwingbare „Lomnitzer Scharte“. Doch um die mythischen Gipfel der Hohen Tatra zu erreichen, müssen die zwei versifften Zweitaktfreunde Prüfungen epischen Ausmaßes bestehen, gegen die selbst Frodo Beutlin und Samweis Gamdschie wie zwei ahnungslose ABC-Schützen wirken. Viehisch!
  • Spätlese

    2016, Regie: Willi Kubica

    Michaels Karriere stagniert. Seine Agentin droht ihm mit dem Rausschmiss – doch es gibt noch ein letztes, dubioses Angebot. Es geht um eine Menge Geld und das will die Agentin langsam mal sehen. Notgedrungen stimmt Michael zu und nach einem unorthodoxen „Casting“ mit einem Mann namens Vogler hat er die „Rolle“. Doch seine augenscheinlich reiche Auftraggeberin Helene ist keine Regisseurin oder Produzentin – zumindest nicht im klassischen Sinne. Michael soll den Tag mit ihr verbringen. Die festen Konstanten: Dinner, Sex, Frühstück – der Rest: Improvisation. Eine Mischung aus Neugierde, Geldnot und latentem Wahnsinn lässt Michael einwilligen.
  • Stell dich tot

    2015, Regie: William Laboury

    KURZE SYNOPSIS

    Tom, 16, ist das Lieblingsopfer von Evan, einem Jungen der Waffen bastelt. Seit Tom zur Zielscheibe beim Kartoffelkanonen-Test wurde, meidet er die Gegend um Evans Haus. Doch dieser hat nicht vor jetzt aufzuhören. Evan ist gerade erst warm geworden ...
     
     
    SYNOPSIS LONG

    Tom, 16, ist das Lieblingsopfer von Evan, einem Jungen der zusammen mit seinem Kumpel Florian Waffen bastelt. Seit Tom zur Zielscheibe beim Kartoffelkanonen-Test wurde, meidet er die Gegend um Evans Haus. Als Florian plötzlich Tom`s Hilfe braucht, um Evan zu finden, denkt Tom, dass er wieder einmal hereingelegt wurde. Seitdem Evan einen 3D-Drucker bekommen hat, haben seine Waffen ein ganz neues Level erreicht.
  • Talsperre

    2016, Regie: Constantin Hatz

    Hanna und Jonas, ein junges Paar, möchten sich der Großstadt-Melancholie für ein Wochenende entziehen. Um in Ruhe an ihrer Abschlussarbeit zu schreiben, reist Hanna mit ihrem Freund Jonas aufs Land. Während Hanna ihrem Laptop zugewandt ist, sitzt ihr Jonas gegenüber und liest in abgegriffenen Groschen-Romanen. Den Rest des Tages lassen sie am nahegelegenen Stausee ausklingen. Die sich kaum unterscheidenden, aufeinanderfolgenden Tage des Paars münden in einem Schrecken des Leidens.
  • The Void

    2016, Regie: David Martinek; Alec Diesing

    The Void ist eine Reise in die Tiefen der menschlichen Seele. Ilias flüchtet sich aus Verzweiflung nach einer Trennung in die Welt seiner Gedanken und trifft auf Ariel, der sein Unterbewusstsein verkörpert.
  • Tim & Lisa

    2016, Regie: Benjamin Wölfing

    Tim tritt sein Freiwilliges Soziales Jahr im Behindertenpflegeheim an. Er zieht in das dem Haus angeschlossene Wohnheim. Seine Lieblingsbewohnerin ist Lisa, die sich weder bewegen noch sprechen kann. Als die Beziehung zu seiner Freundin in die Brüche geht, wirft dies Tim vollkommen aus der Bahn. Er versucht das Vakuum durch die Beziehung zu Lisa zu füllen. Diese, unfähig sich so der ihr aufgebürdeten Rolle zu entziehen, wird zur Projektionsfläche und zum Ventil für Tims Gefühlswelten.
  • Verdammt heiß hier

    2016, Regie: Conrad Winkler

    Ein schüchterner Junge wird zum ruchlos-lässigen Westernhelden. Das freundliche Mädchen zum verführerischen Cowgirl. Natürlich ein Tagtraum, aber kann er auch Realität werden?
  • Vergewaltigt Wird Hier Keiner

    2016, Regie: Alice Gruia

    In 15 Minuten klingelt es. Ein Kammerspiel über ein junges Paar, das zwei Fremde zum Gruppensex eingeladen hat.
  • Weisheiten

    2016, Regie: Tilman König

    Im Boxring ausgefochtene ähnliche Weisheiten in der deutschen und arabischen Kultur führen nicht automatisch zu einem Verständnis. Wer ist der andere und was hat er gesagt?
  • Wer zum Teufel ist Dr. Mabuse?

    2016, Regie: Wilda WahnWitz

    Eine Entführung, ein Fluchtauto und 2, die sich drum streiten, wer der echte (Nachfolger des) Dr. Mabuse ist
  • Zwei Tage im September

    2016, Regie: Marcus Mötz

    Ein junger Mann wacht an einem verregneten Morgen in einem Telefonhäuschen auf. Was war geschehen? Die einzigen Hinweise sind eine Blume und ein beschriebener Zettel. - „Zwei Tage im September“ ist ein Film über eine Frau, zwei Männer und ein Paar, die auf der Suche nach sich selbst sind.
  • ZWISCHEN EUCH

    2016, Regie: Kathleen Kühn

    MAJA (9) steht zwischen den Problemen ihrer Eltern. Besonders als JENS und ANNE, anstatt des lange geplanten Zoobesuchs, ihre Trennung auf den Küchentisch packen. Aber Maja hat dazu ihre eigene Meinung. Denn längst weiß sie mehr als Mama und Papa vermuten. Das gut vorbereitete Gespräch gerät durcheinander.