Fiktion

Kurzsuechtig 2018

  • Aber was ist mit der Show?

    2017, Regie: Jano Kaltenbach

    Falk und Hans geben sich als verschiedenste Dienstleister aus um mittelständische Firmen auszuspähen und anschließend dort einzubrechen. Als sie den Beruf der Eventmoderation in ihr Repertoire aufnehmen, entdeckt Falk seine Leidenschaft für das Showgeschäft und stellt die Freundschaft damit auf eine harte Probe.
  • Abgetaucht

    2017, Regie: Moritz Boll

    Ein Wohnwagen im Wald. Davor ein Campingtisch und eine Feuerstelle. Provisorisch. Idyllisch. Gemütlich. Vater und Tochter machen hier Urlaub. Doch etwas stimmt nicht. Die kleine Marie vermisst ihre Mutter.
  • Blinddate

    2017, Regie: Antonia Uhl

    Ein Mann und sein Auftrag. Die Mission ist klar. Aber was passiert, wenn alles anders kommt? Wenn sich Empathie und Moral einschleichen und plötzlich nicht mehr eindeutig ist - wer ist der Täter und wer ist das Opfer?
  • Das leise Rauschen zwischen den Dingen

    2017, Regie: Sophie Linnenbaum

    Georg ist Mitte 40, Familienvater und beruflich auf dem aufsteigenden Ast – ein Musterleben auf der Überholspur. Bis eines Tages ein Fremder vor der Tür steht: Er habe vor einiger Zeit 2m² gekauft, dort,
    wo jetzt das Einfamilienhaus steht und die gedenke er nun zu bewohnen, erklärt er, geht in das Haus
    und bleibt.
    Während der Fremde sich mehr und mehr im Haus ausbreitet, wächst in Georg ein dunkles Gefühl, das langsam aus ihm herauszubrechen droht. Stück für Stück spürt er, dass da mehr hinter dem 2m²-Mann steckt, als ein einfacher Grundstücksvertrag.
  • Der Sieg der Barmherzigkeit

    2017, Regie: Albert Meisl

    Musikwissenschaftler Szabo hat sich dem Sammeln von Archivalien zur Geschichte der österreichischen Popularmusik verschrieben. Doch durch ein übles Missgeschick ist das originale Bühnenkostüm einer Wiener Beatband aus den 60er Jahren in der Wohltätigkeits-Kleidersammlung gelandet. Um das seltene Stück wieder zu erlangen, schreckt Szabo nicht einmal vor einem veritablen Einbruch zurück, bei dem ihm sein Kollege Fitzthum nicht ganz freiwillig zur Hand geht. Doch im Gegensatz zu Szabo hat Fitzthum viel zu verlieren: seinen Job, seine Karriere – und nicht zuletzt seine Freiheit.
  • Der Sukkubus

    2017, Regie: Jonas Bongard

    Samuel ist ein verschrobener Tagträumer, dem es einfach nicht gelingen will ein Mädchen kennenzulernen. Bedingt durch eine gehörige Portion Verzweiflung, führt er daher ein okkultes Ritual aus, das einen Sukkubus beschwören soll, einen weiblichen Dämon mit unstillbarem Verlangen. Als kurz darauf ein Mädchen in sein Leben tritt, das echtes Interesse an ihm zeigt, wird Samuel skeptisch: Hat das Ritual etwa tatsächlich funktioniert?
  • Die Mechanik oder: Wie man auf sich Acht gibt

    2017, Regie: Michael Chlebusch

    Ein poetischer Kulissenfilm über das Aufpassen auf Andere, über Menschen und beschützende Maschinen.
    Ja man möchte Aufpassen. Darauf, dass der kleine Bruder nicht raucht, dass sich Kinder nicht verletzten, keiner Unvernünftig gegenüber sich selbst und anderen ist. Doch wie weit kann Paternalismus gehen? Was macht das mit demjenigen, der ihn ausübt?
    Diese Geschichte ist ein Plädoyer für den aufgeklärten Humanismus. Ein Eintreten für Solidarität. Eine Reflexion über den schmalen Grat zwischen Selbstaufopferung und Eigenverantwortung.
  • Die Sammlung

    2017, Regie: Lisa Havenstein

    „Die Sammlung“ ist ein Kurzfilm über einen Mann, dessen Leben nach einem traurigen Ereignis eine Kehrtwendung macht. Tobias ist allein und hat seinen Job verloren, nachdem seine Frau ihn verlassen hat. Mit einem unvollständigen Sammelheft, welches er im Zimmer seines Sohnes findet, findet er eine neue Aufgabe. Er möchte das Heft vervollständigen.
    Die Geschichte wird rückwärts erzählt und am Ende steht der Anfang. Man lernt Tobias kennen und erfährt, wie er zu dem Menschen geworden ist, der er heute ist.
  • Drauf Geschissen

    2017, Regie: Christian Sonderfeld, Robert Koppsieker

    Jürgen hat ein sehr dringendes Geschäft zu erledigen, bevor er zu seiner Prüfung gehen kann. Doch es wird ihm ein Stein nach dem anderen in den Weg gelegt.
  • Dreimaleins

    2016, Regie: Paul Winter

    Max hat einen guten Job, eine hübsche Freundin, die Zukunft scheint bereits vorgezeichnet. Aber irgendetwas fehlt in seinem Leben, etwas von Bedeutung. Diese sucht er von nun an in einem großen abstrakten Projekt. Um dafür genügend Zeit zu haben beschließt er bestimmte Bereiche seines Lebens an Doppelgänger auszugliedern. Dumm nur, dass einer der Doppelgänger Max’ Leben besser zu meistern scheint als er selbst. Als Max schließlich wieder die Führung übernimmt muss er feststellen, dass sein Leben wie er es kannte gar nicht mehr existiert.
  • Du lügst

    2017, Regie: Moritz Boll

    Eine kleine Geburtstagsfeier. Zwei Mütter schenken sich ordentlich Sekt ein, ihre beide Söhne feiern unbeobachtet im Kinderzimmer. Auch sie greifen dabei zur Flasche und der Alkohol fließt.
  • Familienurlaub

    2018, Regie: Fabian Giessler

    Es geht in die Ferien. Der Vater ist hektisch, die Kinder genervt und die Mutter um Ruhe bemüht. Und dann muss auch noch Oma abgeholt werden - und die riecht doch so komisch...
  • Fear Fur Fuck

    2017, Regie: Markus Müller

    Die Hobbymalerin und frühere Musicaldarstellerin Tinka steckt mitten in einer Lebenskrise: Sie feiert allein ihren Geburtstag und ist nach ihrer gescheiterten Ehe mit einem manischen Jäger künstlerisch am Ende. Als der vegane Traveller Jonas in ihr Leben tritt, scheint sie zumindest ihren Geburtstag nicht allein verbringen zu müssen, doch ahnt sie nicht, dass er nicht der einzige überraschende Gast bleiben wird...
  • Follower

    2018, Regie: Jonathan Behr, Simon Schulz, Bo-Christian Riedel-Petzold

    Eigentlich will Clara Reichert nur einen normalen Abend als Babysitterin bei einer reichen Familie in deren Haus verbringen, als sie einen neuen Instagram-Follower bekommt, der ihr nicht nur im Internet, sondern auch im echten Leben folgt.
  • Fremde

    2017, Regie: Tim Dünschede

    Marie lebt mit ihrem Vater und ihrem kleinen Bruder im Wald in einem Bunker unter der Erde. Die Welt, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Als der Vater auf der Jagd versehentlich einen Fremden anschießt, bleiben ihm nur zwei Möglichkeiten. Das weiß auch Marie. Zu Hause verarztet sie den bewusstlosen Mann. Während der Vater dem Fremden misstraut, nähert Marie sich ihm an. Für sie ist das vermeintliche zu Hause ein Gefängnis, aus dem sie ausbrechen möchte. Und der Fremde könnte ihr vielleicht dabei helfen. Aber als drei Marodeure in den Bunker eindringen, ist Marie sich nicht mehr sicher, was ihr neuer Freund wirklich im Schilde führt.
  • Hole in One

    2016, Regie: Matthias Kupfer

    Zwei Männer auf einem Golfplatz versuchen ein Experiment.
  • Irgendwer

    2017, Regie: Marco Gadge

    Deutschland am Ende des 2. Weltkrieges. Die Rote Armee kämpft in den Straßen der Stadt um jeden Meter. Greta und ihre Familie verstecken sich in einem Keller und hoffen auf Gnade. Doch Gretas Vater ahnt aus gutem Grund, dass die Sowjets sich furchtbar rächen werden. `Irgendwer` zeigt, dass ein Anfang trotzdem immer und überall möglich ist. Nach einer wahren Geschichte.
  • Kleptomami

    2017, Regie: Pola Beck

    Lucy hat es satt, die perfekte Mutter zu geben. In ihr brodelt es. Als ein Kaufhausdetektiv ihren Kinderwagen filzt, findet er mehr als er sich jemals hätte vorstellen können. Ein Film über die Absurditäten des heutigen Mamiseins.
  • Kolman und der Pinguin

    2017, Regie: Rolf Höhne

    Dies ist die Geschichte des streunenden Stadtkaters Kolman, der zwischen Mülltonnen einen kleinen Pinguin findet. Obwohl Kolman eigentlich ein Einzelgänger ist, hilft er dem Kleinen ein neues zu Hause zu finden und dabei stolpern sie zusammen in ein großes Abenteuer!
  • König Opa

    2017, Regie: Martin Grau

    Clemens liebt und lebt die Geschichten seines Großvaters. Doch als sein Großvater stirbt, versteht er nur schwer, dass dessen Geschichten nur weiterleben können, wenn er sie selber weitererzählt. Damit bewahrt er sowohl seinen Großvater, als auch dessen Geschichten fü immer bei sich.
  • Krümel

    2017, Regie: David Hoffmann

    Frühstücksalltag bei einer ganz normalen Familie.
  • Lass mich los

    2017, Regie: Lena Amtsberg

    Gewalt in der Partnerschaft.

    Erzählt wird die Geschichte einer Beziehung vom rosaroten Anfang bis zur dramatischen Befreiung aus psychischer und physischer Gewalt.

    Es ist ein Musikfilm. Ein Tanzfilm. Die Regisseurin erzählt ihre eigene Geschichte. An der Entwicklung von Text und Musik hat sie mitgewirkt. Sie performed den Soundtrack.

    Ziel des Films ist es, Betroffenen den Mut zu geben, von ihren Erfahrungen zu erzählen. Öffentlich oder in vertrautem Rahmen. Der Film möchte darüber hinaus ganz allgemein dazu sensibilisieren, dem Thema offen, urteilsfrei und emphatisch gegenüberzustehen, um die oft leisen Hilferufe Betroffener wahrnehmen und helfen zu können.

    Der Film ist eine echte Independent Produktion. Über eine kleine Crowdfunding Kampagne wurden ein minimales Budget generiert, das für die technische Ausstattung verwendet wurde. Das Drehteam ist bis auf wenige Ausnahmen U25, studiert oder ist in der Ausbildung.

    Bis 11/2017 wird eine Version mit englischem UT vorliegen.
  • Monday - A German Love Story

    2017, Regie: Sophie Linnenbaum

    Klaus hat einen neuen Job.
    Und der ist wirklich toll. Der beste Job der Welt.
    Er hat nur einen Haken: die Feierabende.
  • Nach dem Fest

    2017, Regie: Hannes Schilling

    Auf der Suche nach Liebe bedrängt der obdachlose Andi seine Bekannte Sandra. Zwischen verhaltener Zärtlichkeit und unterschwelliger Gewalt beginnt ein stetiges Ringen um Nähe und Distanz. Ein beispielloser Versuch dem alltäglichen Elend des rauen Straßenlebens zu entkommen.
  • Rien ne va plus

    2017, Regie: Sophie Linnenbaum

    Bodo steht auf einem Hochhausdach und will herunterspringen, da klingelt sein Telefon. Es ist Evi, die ihm den vermeintlichen Gewinn eines Gewinnspiels andrehen will. Mitten in Bodos verzweifelten Versuchen die beharrliche Telefonistin abzuwimmeln wird er per Telefon Zeuge, wie das Casino, aus dem Evi anruft, überfallen wird. Nun steht nicht mehr nur seines, sondern auch das Leben aller Geiseln auf dem Spiel.
  • Rohbauten

    2016, Regie: Désirée Pfenninger

    Der erste Winter im neuen Haus. Die Schwestern streifen über die Brachflächen der Siedlung. Der Vater baut. Die Mutter schläft.
  • SISYPHOS INCORPORATED

    2017, Regie: Johannes Dreibach

    Ein junger Mann läuft die Gänge eines Büros entlang, in der Hand hält er eine eine Box voller Sticker. Er kontrolliert seine Kollegen, die unterschiedlichen, aber stets sinnlosen Tätigkeiten nachgehen: Einer sortiert Akten und bringt sie direkt wieder durcheinander, zwei weitere führen wissenschaftliche Experimente durch, die nichts aussagen. Der junge Aufseher arbeitet dabei als Motivator seiner Kollegen - bis ihm Zweifel daran kommen, wie menschlich das System noch ist.
  • The Box

    2017, Regie: Peter Thiers / Ronny Thiel

    Als ein Jogger im Wald ein merkwürdiges Geräusch entdeckt, folgt er diesem tiefer hinein in das dunkle Herz der Natur.
  • UNDERGROUND

    2017, Regie: Sebastian Reim, Jörn Rohrberg

    Speicherung von Wissen als wichtige Technologie. Das Datenhandling stellt uns heute schon vor große Aufgaben, denn: Nichts ist schnelllebiger als Daten in der heutigen Zeit. Doch es gibt Lösungen!
    Wie zukunftsfähig und ansprechend dies sein kann, ist im Glaskubus zu erkennen.

    WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND
    Den Ausgangpunkt bildet die wissenschaftliche Arbeit des Professors für Hydro- und Umweltgeologie Dr. Peter Wycisk. Er beschäftigt sich mit der Erfassung und Aufarbeitung der Untergrunddaten diverser deutscher Städte und Gegenden. Der Fokus liegt hierbei auf der Beschaffenheit des Untergrundes, die wiederum Schlussfolgerungen auf die Vergangenheit und Zukunft der Gegenden, ihre Umgebungsgestaltung und auch auf Fragen der Resilienz zulassen.
    Über seine Beschäftigung mit Problemen einer nicht nachhaltigen Forschung, die Ergebnisse hervorbringt, die aufgrund von Zeitprozessen nicht mehr lesbar bzw. verfügbar sind, kam Professor Peter Wycisk auf die Idee eines gläsernen 3D-Modelles. Damit ist es möglich, dank Lasertechnologie, Datenpunkte der Untergrund- und Infrastruktur und weitere wichtiger Informationen, originalgetreu im Glas einzubrennen, die einfach wahrnehmbar und auch auslesbar sind.
    Somit wird ein abstrakter Forschungsgegenstand – der Untergrund – sicht- und speicherbar.
  • YAMINA

    2016, Regie: Tobias Mrosek

    Yamina lebt mit ihrem kleinen Bruder Nadir und ihrem Vater seit einigen Jahren in Deutschland. Am Abend ihres 18. Geburtstags liest sie Nadir das Ende des Buchs „Der kleine Prinz“ vor. Nadir gefällt das überhaupt nicht, deshalb malt er sich sein eigenes Ende aus. Mitten in der Nacht klopft es plötzlich an der Tür. Es ist die Polizei. Yamina soll abgeschoben werden – allein, ohne ihre Familie. Yamina will eine folgenschwere Entscheidung treffen, bis ihr Nadirs Ende des Kleinen Prinzen einfällt.
    Angelehnt an wahre Ereignisse, erzählt dieser Film von Familientrennung und Zusammenhalt. Im Mittelpunkt steht die Bindung, die zwischen der Protagonistin und ihrem kleinen Bruder besteht.
  • Zmij

    2016, Regie: Angela Schuster

    Lausitz, Heimat der sorbischen Minderheit im Deutschen Reich, 1938: Ein kleines sorbisches
    Mädchen wünscht sich einen Drachen, um das Schicksal seiner Familie zum Besseren zu wenden.
    Währenddessen setzten auch Erwachsene im ganzen Land ihre Hoffnungen auf einen
    vermeindlichen Erlöser.
    Der Film erzählt von einer alten sorbische Sage und einem Stück deutsch-sorbischer Geschichte in der Region um Hoyerswerda.
  • Zwischen uns steht ein Salat

    2017, Regie: Alice von Gwinner

    Die Länge ihres Esstisches und der scheinbar unerreichbare Salat in der Mitte ist zum Symbol ihrer langsam vereisenden Beziehung geworden. Es wird Zeit für einen Platzwechsel.