Dokumentation

Kurzsuechtig 2014

  • BALKON

    2011, Regie: Lars Kreyßig

    Nächtliche Beobachtungen eines Hinterhofs irgendwo mitten in Istanbul - Häuserdächer, flüchtige Einblicke in Wohnungen, vereinzelte Menschen. Aufgenommen von einem einzigen Balkon wirken die Szenen wie
    Miniaturen des Lebens dieser Riesenstadt.
  • Bekenntnisse des Weihnachtsmanns

    2013, Regie: Moritz Lenz

    Die Weihnachtszeit ist immer das gleiche. Draußen ist es bitter kalt und kein einziger Auftrag seit Wochen. In Tagebucheinträgen beschreibt der Weihnachtsmann seine Gefühle zu Weihnachten und seiner Arbeit. In einem Weihnachtsladen gerät er in Zwiespalt zu seiner Sichtweise. Von Kitsch, Nussknackern, Christbaumkugeln hin zu Schwibbögen, Räuchermännchen und Pyramiden lässt sich in dem Weihnachtsparadies alles finden, was das Herz begehrt. BEKENNTNISSE DES WEIHNACHTSMANN kontrastiert die beiden weihnachtlichen Gefühle, zeigt Rothenburg zwischen Romantik, Realität, Trubel und kapitalistischem Wahnsinn. Ein subjektives dokumentarisches Portrait des Weihnachtsladens Käthe Wohlfahrt in Rothenburg ob der Tauber zur Adventszeit.
  • Beziehungsarbeit 1

    2013, Regie: Lina Walde&Clara Winter

    Gemütliches im Bett rumliegen mit dem Boyfriend war Gestern. Spagate zwischen Kunstprojekten und Lohnarbeit verhindern das Einlassen auf emotionale Beziehungen schlichtweg aus Zeitmangel. Die Grenze zwischen Privatleben und Kunstschaffen verschwimmt. Es bleiben ProjektfreundInnen und Kunstbeziehungen.Wird die Zeit nicht mit dem neuerlichen Erdenken eines Projektes verbracht erscheint sie wertlos und dem kulturellen Kapital undienlich. Diesem Verhalten unterworfen bleibt nur ein Ausweg. die PartnerInnensuche ebenfalls zum Kunstprojekt machen.
  • blaubeeren - cerne jagody

    2013, Regie: Maja Nagel, Julius Günzel

    de:
    Ein poetischer Dokumentarfilm über das Blaubeersammeln und das Verschwinden einer ganzen Region. Er erzählt die Geschichte von Edith und Christian Penk sowie dem Dorf Rohne, das inmitten der Muskauer Heide, einem Naturpark in der Lausitz, liegt. Die Menschen dieses Landstriches leben seit jeher im Einklang mit der Natur und ihren sorbischen Traditionen. Doch nach und nach verschwinden die Wälder durch den Braunkohletagebau und mit ihnen die Dörfer und Menschen.

    en:
    A poetic documentary about collecting blueberries and the disappearance of a whole region.
    It’s the story of Edith and Christian Penk from the village of Rohne, situated in the middle of Muskauer Heide, a nature preserve in Lusatia. The inhabitants of this region have always lived in harmony with nature and their Sorbian traditions. But the forests are gradually displaced by open cast coal mining and the villages and people are following them.
  • Color Victim

    2013, Regie: Michael Schwarz

    Von Trendsettern, Glöckchen und Mistelzweigen – Weihnachten gestern und heute.
  • Das letzte Dutzend

    2012, Regie: Ray Peter Maletzki, Stephan Helmut Beier

    Logline:
    Zu viel Wind, die Elektronik versagt, das Flugzeug stürzt zu Boden. Der 84-jährige Pilot Horst Rummel bleibt unversehrt und begibt sich erneut an den Start. Er will fliegen …

    Synopsis:
    Was bewegt einen Menschen, der seiner eigenen Lebensuhr die letzten zwölf Stunden einstellt. Die Übertragung des “letzten Dutzens” finden wir bei unserem Protagonisten in seinen letzten zwölf Flugobjekten, die er als leidenschaftlicher Modellbauer selbst gefertigt hat. Wir teilen ein Stück seiner Lebenszeit auf dem Flugplatzgelände und leben gemeinsam mit ihm seinen Traum vom Fliegen.

    In unserem Film wollen wir in eine Welt aufsteigen die Himmel und Erde so nah zueinander holt, die die Landung auf sicherem Boden oftmals wichtiger erscheinen lässt, als spektakuläre Manöver in der Luft und die einen Menschen zeigt, der seine Freiheit gefunden hat, ohne in den Wolken zu schweben.
  • Den Wald vor lauter Bäumen

    2014, Regie: Leo Köppen

    "Die Wurst habe ich noch nicht gegessen" - ein Blick in den Wald, Stämme. "Ich habe den größten Schwanz!" Leo Köppen über sich selbst, den Wald, dessen Zensur und Müll der Menschheit. Eine Szene der Leo Köppen Show - ein Film über den Ausbruch der eigenen Existenz.
  • Familienessen

    2013, Regie: Alina Cyranek

    Am Tisch duftet es nach Rotkohl, Hasenbraten und Klößen. Kirschkompott ist auch dabei. Die Schüsseln stehen auf dem Tisch, die Servietten liegen in ihren Ringen. Es ist Zeit für das Familienessen.
    Fünf Menschen aus verschiedenen Regionen Deutschlands erinnern sich an die Familienessen in ihrer Kindheit.
  • Finistère

    2013, Regie: Daniel Andreas Sager

    Ein Mann bereist zwei Jahre in einer kleinen Jolle den Atlantik. Eines Nachts zieht ein schwerer Sturm auf, er leidet Schiffbruch. Das gestrandete Boot bleibt manövrierunfähig. Er braucht Hilfe. Der Sturm zieht weiter, aber in Daniel bleibt er bestehen. Er ist gezwungen sich seiner selbst und den Gründen seiner Reise zu stellen. Die Zeit hat keine Wunden geheilt. Erlebtes aus Vergangenheit und das Schicksal seiner Krankheit brechen über ihm ein. Kann der Tod eine Erlösung sein?
  • Fuchs und Walter

    2012, Regie: Aline Fischer

    Mario und Walter, ein ungleiches Paar. Der eine spricht, der Andere schweigt.
    Wenn ich sie sehe, denke ich an zwei Charaktere aus Steinbecks Roman
    « von Mäusen und Menschen ».
    Walter, ist der jenige, der alles regelt, der Mario bestimmt.
  • Ich Du Held

    2014, Regie: Deniss Kacs & Sarah Schreier

    Was passiert, wenn man Hip-Hop Musik ihren treibenden Beat nimmt? Anhand von
    Textfragmenten verschiedener Rapper aus Halle (Saale) spürt 'Ich Du Held' der
    Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensentwurf während des Erwachsenwerdens nach.
    Der essayistische Kurzfilm kombiniert Lyrik, inszenierte Portraits und atmosphärische Hi8
    Videoaufnahmen zu einer pulsierenden Collage.
  • IMAGINES

    2013, Regie: Marcus Held

    Ein Mensch beobachtet Libellen. Ein Filmemacher beobachtet den Beobachter. Lakonie und Sparsamkeit ermöglichen es, die Bedeutung dieses Vorgangs zu verstehen: jeder lebt in seiner, in unserer Welt.
  • Koffer gepackt und überlebt

    2014, Regie: Kristina Förtsch

    Ein Handgepäck, ein Foto, zehn Reichsmark - es ist nicht viel, was Ursula Michel auf ihrem Weg nach England mitnehmen darf. Wenige Tage vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs verlässt die 15-Jährige in einem der letzten Kindertransporte Deutschland. Allein und ohne ihre Familie.

    Erst kurz zuvor ist Familie Michel von Ludwigshafen nach Mannheim geflohen - in der Hoffnung in der größeren jüdischen Gemeinde besser leben zu können. Doch auch hier müssen sie die Repressalien und den Terror des NS-Regimes ertragen. In dieser Zeit lernt die Familie Pfarrer Maas kennen, der von Heidelberg aus einen Kindertransport organisiert. Doch die Eltern dürfen nur ein Kind nach England schicken, die Ältere.

    Kindertransporte für jüdische und verfolgte christliche Kinder retten zwischen 1938 und Kriegsausbruch 10.000 junge Leben. Ursula Michel entkommt damit dem Terror des NS-Regimes, dem im Laufe des Krieges ihre Familie zum Opfer fällt. Ihre Eltern und ihre Schwester wird sie nie wieder sehen, sie werden in Vernichtungslagern der Nazis umgebracht.
  • Neununddreißig

    2014, Regie: Patrick Richter & Jessy Asmus

    Neununddreißig ist die Geschichte eines Mädchens, das nicht weiß, wie es aussieht. Ihr Leiden wird zur Belastung für ihre Familie. Der Versuch ihr zu helfen, verschlechtert ihren Zustand. Der Film ist ein persönliches Portrait eines Zustands zwischen Verzweiflung und Hoffnung.
  • Olivier

    2013, Regie: Clara Winter

    Oliviers Geschichte ist ein Joghurt auf das Auto von Sarkozy, für den er 6 Monate im Gefängnis saß. Er erzählt sie gern und viel.?Was hat das alles aus ihm gemacht? Was ist Eigenverschulden oder tatsächlich ein intrieges Justizsystem? Was geht vor sich in französischen Gefängnissen, warum diese erstaunlich hohe Zahl an Selbstmordversuchen? Was passiert mit einem Menschen, der da drin gewesen ist? Was ist “Staatsmachtparanoia” und was ist zu krass um es zu glauben?
  • Omas Dilemma

    2013, Regie: Daniel Seideneder

    Eine Kurz-Experimental-Dokumentation über würdiges Altwerden, gescheiterte Schlichtungs-versuche, Einsamkeit und einen ganz scheuen Kater, der dringend Nachbarschaftshilfe benötigt.
  • Peter Rist, Idealist

    2013, Regie: Michael Schwarz

    „Ich bin Idealist. Das bin ich durch und durch und mit vollster Überzeugung. Und als Idealist stößt man durchaus immer mal wieder an seine Grenzen.“ (Peter Rist).

    PETER RIST, IDEALIST – das Porträt eines schwäbischen Berufspolitikers, der seinen Traum leben möchte. Den Traum vom Unterhaltungskünstler – und Schlagersänger.
  • Pière

    2013, Regie: Danny Schwark, Stephan Berretz

    Pière ist eine ca. 16 min frei erfundene Dokumentation über den gleichnamigen Protagonist Pière
    Wiedleben. Es wird ein Einblick in seinen ungewöhnlichen Studiengang des Hardcore-Gesangs bis hin
    zu seinem Vordiplom-Konzert gegeben.
  • Prinzessin Hasenherz

    2014, Regie: Katharina Schwarz

    Die junge, schwangere Punkerin (Lara) ringt mit aifkommenden Muttergefühlen und dem Gedanken, ihr noch ungeborenes Kind abzugeben. Dabei beginnt sie, ihre eigene konflikthafte Mutter-Tochter-Beziehung aufzuarbeiten.
  • Repräsent

    2013, Regie: Leonore Kasper

    Der Film repräsent verdeutlicht die grundsätzliche Voreingenommenheit von dokumentarischer und künstlerischer Filmarbeit. Am Beispiel einzelner Vertreter einer Romafamilie setzt sich ein Puzzle zusammen, das von vornherein unvollständig bleiben muss.
  • rotation

    2012, Regie: Ginan Seidl, Clara Wieck

    Eine Pole-Tänzerin und eine rhythmische Sportgymnastin ertanzen sich die Bühne der jeweils anderen. In einer experimentellen Versuchsanordnung erkundet „rotation“ das wechselseitige Verhältnis zwischen Körper, Tanz und Raum.
  • Rumfahren - Transport fairändern

    2014, Regie: Eric Poscher & Salomon Krug

    Können Schokolade & Rum klimaneutral von der Karibik nach Leipzig kommen? Eric & Salo nehmen diese Herausforderung an. Die Spezialitäten, die das weltweit einzige Transportsegelschiff `Tres Hombres`aus der Dominikanischen Republik nach Amsterdam gebracht hat, wollen sie mit Muskelkraft & Cargobikes nach Leipzig transportieren. Auf ihrem Weg quer durch Deutschland liefern sie nicht nur Schokolade & Rum an umweltbewusste Genießer - sie setzen auch ein Zeichen: Transport fairändern ist möglich!
  • »Wie ein beschlagener Spiegel«

    2012, Regie: Julia Hermesmeyer

    Makuladegeneration - Reflexion einer lebensverändernden Erkrankung. Bei jeder Krankheit, die lebensverändernd ist, steht neben der medizinischen Behandlung vor allem die psychische Verarbeitung im Vordergrund.
    Wie geht man mit einer solchen Erkrankung um? Wie ändert sich das Leben? Was für Schwierigkeiten bereitet
    einem die Krankheit? Gibt es Situationen, die einen trotz der Krankheit zum Schmunzeln bringen?
    Wie lernt man sein Leben so zu gestalten, dass man trotzdem selbstbestimmt lebt und sogar Neues dazu lernt?
    Bilder und Gedanken aus dem Alltag von zwei Personen die an der Makuladegeneration erkrankt sind.